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Kurt Magnus (* 8. September 1912 in Magdeburg; † 12. Dezember 2003 in München) war ein deutscher Wissenschaftler auf dem Gebiet der Technischen Mechanik.
Inhaltsverzeichnis |
Kurt Magnus promovierte im Jahre 1937 bei Max Schuler in Göttingen unter Beteiligung von Ludwig Prandtl, 1942 folgte die Habilitation für das Fach Mechanik. Im darauf folgenden Jahr wurde Magnus Dozent in Göttingen und Danzig. Vor Kriegsende wurde er von seiner wissenschaftlichen Arbeit beurlaubt und für ingenieurwissenschaftliche Arbeiten in Industrie und Erprobungsstellen der Luftwaffe eingesetzt. Nach der deutschen Kapitulation folgte ein siebenjähriger Zwangsaufenthalt in der damaligen UdSSR.
Nach seiner Rückkehr setze er seine wissenschaftliche Karriere zuerst in Freiburg im Breisgau fort, um 1958 einen Lehrstuhl an der heutigen Universität Stuttgart zu übernehmen. Im Jahre 1966 berief ihn die Technische Universität München auf einen neu zu gründenden Lehrstuhl.
Kurt Magnus' wissenschaftliches Thema war die technische, analytische und höhere Mechanik. Während seiner wissenschaftlichen Laufbahn arbeitete er immer wieder auf dem Gebiet der Kreiseltheorie und über Kreiselgeräte, sowie über die Schwingungslehre und Regelungstheorie. Die Fachwelt verdankt ihm nahezu 80 Veröffentlichungen, davon sechs Fachbücher, die sich allesamt dadurch auszeichnen, eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis, zwischen Grundlagen und Anwendung aufzuzeigen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Magnus, Kurt |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Ingenieur |
| GEBURTSDATUM | 8. September 1912 |
| GEBURTSORT | Magdeburg |
| STERBEDATUM | 12. Dezember 2003 |
| STERBEORT | München |