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| Düsseldorf Lörick | |||
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| Basisdaten [1] | |||
| Geograph. Lage | 51° 15′ N, 6° 44′ O51.24638888896.72777777778Koordinaten: 51° 15′ N, 6° 44′ O | ||
| Fläche | 2,66 km² | ||
| Einwohner | 7.382 (Stand 31. Oktober 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte | 2.775 Einwohner je km² | ||
| Eingemeindet | 1. April 1909 | ||
| Stadtbezirk | Stadtbezirk 4 | ||
| Stadtteilnummer | 043 | ||
| Verkehrsanbindung | |||
| Bundesstraße | | ||
| Stadtbahn | U70 U74 U76 U77 | ||
| Schnellbus | SB 51 | ||
| Buslinie | 828 833 836 863 | ||
| Nachtverkehr | 805 | ||
Lörick ist ein linksrheinischer Stadtteil von Düsseldorf und gehört zum Stadtbezirk 04. Die starken Kontraste zwischen dörflicher Idylle und einem mit Hochhäusern dicht bebauten Büroviertel charakterisieren den Stadtteil.
Inhaltsverzeichnis |
Der direkt am Rhein liegende Stadtteil grenzt an die Düsseldorfer Stadtteile Niederkassel, Oberkassel und Heerdt sowie an den Stadtteil Büderich der Stadt Meerbusch.
Ein Teil von Lörick ist im Wesentlichen vorstädtisch geprägt, überwiegend mit Ein- und Zweifamilienhausbebauung im gehobenen Standard. Der alte Ortskern, Alt-Lörick, hat dörflichen Charakter. Neue Bauten müssen sich dem prägenden Ortsbild anpassen.
Im Kontrast dazu steht das Bürogebiet Seestern mit zahlreichen Hochhäusern, die auf rund 450.000 m² Fläche 10.000 Menschen Arbeit bieten. Zahlreiche Firmen aus der Kommunikationsbranche sowie japanische Unternehmen haben hier ihren Sitz. Hinzu kommen fünf Hotels mit rund 1.500 Betten. In Lörick befinden sich 9 % der in Düsseldorf vorhandenen Übernachtungskapazitäten sowie rund 5,5 % der gesamten Büroflächen der Landeshauptstadt.[2]
Lörick ist aber auch durch seine beliebte Erholungsstätte mit Freibad, Sporthafen und Campingsplatz als Ausflugsziel bekannt.
Von den Anfängen Löricks zeugt ein frühmittelalterliches Gräberfeld, von dem 1950 und 1957 Bestattungen nahe der Ilvericher Straße geborgen wurden. Die Gräber setzen bereits in der Mitte des 5. Jahrhunderts ein, die jüngsten Funde stammen aus der Zeit um 700 n. Chr. Bemerkenswert ist ein Männergrab der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts mit einem besonderen Schwert, das in der Fachwelt nach dem metallenen Beschlägen der Schwertscheide als „Typ Oberlörick-Samson-Abingdon“ bezeichnet wird.[3]
Der Düsseldorfer Stadtbezirk 4, zu dem außer Lörick auch Niederkassel, Oberkassel und Heerdt gehören, entspricht im Wesentlichen dem Gebiet der erstmals im 9. Jahrhundert urkundlich erwähnten Landgemeinde Heerdt. Jahrhundertelang orientierte sich das in der Rheinschlinge liegende Dorf zum linksrheinischen Hinterland.
Mit dem Bau der ersten festen Rheinbrücke im Jahr 1898 gewann Düsseldorf für Heerdt – und umgekehrt – an Bedeutung. Durch neu entstandene Wohngebiete in Oberkassel stieg die Einwohnerzahl der Gemeinde Heerdt sprunghaft an. Der Gemeinderat setzte auf Betreiben von Nikolaus Knopp die Eingemeindung nach Düsseldorf 1909 durch. Die Alteingesessenen leisteten dagegen heftig Widerstand.
1957 wurde die Nordbrücke dem Verkehr übergeben, die sechs Jahre später in Theodor-Heuss-Brücke umbenannt wurde. Ab 1960 und insbesondere in den 1970er Jahren entstand der Bürokomplex „Seestern“. Das Freibad Lörick wurde 1961 fertiggestellt.
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