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Das Haus Liefergasse 9 in Düsseldorf ist ein denkmalgeschütztes Gebäude. Es ist der älteste Profanbau Düsseldorfs in Stein und ist im Kern gotisch.
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Das Gebäude steht an der Liefergasse, die 1288 bei der Stadtgründung entstand. Die Liefergasse stellt den ältesten Teil des Straßenzug Ursulinengasse / Liefergasse / Mertensgasse / Kapuzinergasse / Mittelstraße dar. Die enge und kleinteilige Gestalt der Liefergasse wurde mit dem Bau des Amts- und Landgerichtes (1912–1921 Architekt Dechant) entstellt.
Zur ursprünglichen Funktion des Hauses gibt es mehrere Deutungen. Eine Vermutung geht davon aus, dass es zum Eckgebäude der ersten Stadtmauer gehörte. Andere Vermutungen sind: städtischer Sitz der Grafen vor Errichtung der Burg oder auch nur deren „Oberkellerei“.[1] 1382 wurde das „Löwenhaus“ erstmals urkundlich erwähnt. Leo von Abbema baute im Jahre 1881 das Haus im Stil der Neogotik um. 1890 wurden die Fachwerkwände ausgetauscht. 1964 erfolgte ein Umbau des Erdgeschosses. Die Fassade ist dreiachsig. Die Erdgeschosszone zeigt vorgeblendete, gotisierende Spitzbogen. Die Fassade schließt nach oben mit einem gotisierenden Treppengiebel ab.
51.228066.7733Koordinaten: 51° 13′ 41″ N, 6° 46′ 24″ O