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Die Landsmannschaft der Oberschlesier ist ein Vertriebenenverband. Sie ist Mitglied im Bund der Vertriebenen (BdV). Von 1953 bis in die 1960er Jahre war Otto Ulitz Sprecher der Landsmannschaft der Oberschlesier. Heute ist Klaus Plaszczek der Bundesvorsitzende.
Die Landsmannschaft der Oberschlesier ist zusammen mit dem Land Nordrhein-Westfalen, das 1964 die Patenschaft über die Landsmannschaft der Oberschlesier und die in der Bundesrepublik lebenden Oberschlesier übernommen hat, Träger der 1970 gegründeten „Stiftung Haus Oberschlesien“, die Träger des Oberschlesische Landesmuseums ist. [1]
Als Ziel definiert die Landsmannschaft die Pflege der oberschlesischen Kultur, des Brauchtums und der Traditionen, die Erhaltung der deutschen Sprache und Kultur als regionales Identitätsmerkmal Oberschlesiens, die Erhaltung des Europäischen Kulturerbes im Sinne des EU-Vertrages und der Mehrsprachigkeit in Deutschland und Oberschlesien, sowie die Unterstützung der Deutschen Minderheit in Oberschlesien. [2]