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| Flagge |
Wappen |
| Provinz | Nordholland |
| Bürgermeister | Elbert Roest (D66) |
| Sitz der Gemeinde | Laren |
| Fläche – Land – Wasser |
12,39 km² 12,22 km² 17 ha |
| CBS-Code | 0417 |
| Einwohner | 11.404 (31. Dez. 2010[1]) |
| Bevölkerungsdichte | 920 Einwohner/km² |
| Koordinaten | 52° 15′ N, 5° 14′ O52.255.23Koordinaten: 52° 15′ N, 5° 14′ O |
| Bedeutender Verkehrsweg | A1, A27 |
| Vorwahl | 035 |
| Postleitzahlen | 1250, 1251 |
| Website | www.laren.nl |
Laren (Nordholland) (
anhören?/i) ist eine Gemeinde in den Niederlanden, Provinz Nordholland. Sie hat (2006) etwa 11.500 Einwohner, auf einer Gesamtfläche von 12,39 km².
Inhaltsverzeichnis |
Laren liegt in der waldreichen Region Het Gooi, nordöstlich von Hilversum. Das ehemalige Bauern- und Schafhirtendorf ist Wohnsitz vieler oft wohlhabender Leute, die in Amsterdam und beim Fernsehen in Hilversum arbeiten. Für die Wirtschaft sind auch Kultur und Tourismus von Bedeutung.
Das Gebiet Larens wurde schon in vorgeschichtlicher Zeit bewohnt, unter anderem von Trägern der Glockenbecherkultur. Im Mittelalter entstand das heutige Dorf um einen „eng“ (Anger) wo das gemeinschaftliche Vieh gehalten wurde. Auch entstand die immer noch fortwährende Tradition einer Sankt-Johanniswallfahrt um den 24. Juni bei der Sankt Johannis der Täufer Basilika (Sint Johannes den Dooperbasiliek).
Bis etwa 1880 war Laren ein ärmliches Bauerndorf, dessen Einwohner als Schafhirten oder Kleinbauern nur schwerlich über die Runden kamen. Dann wurde es von Künstlern entdeckt, die, vom Impressionismus beeinflusst, die Umgebung und die Leute des Dorfes verewigten. Diese Gruppe wird als „Larense School“ (Larener Schule) bezeichnet. Der amerikanische Kunstsammler und Maler William Henry Singer ließ sich 1901 in Laren nieder; seine Villa wurde das spätere Singer Museum. Auch der Berliner Maler Max Liebermann hat in Laren gewohnt und gearbeitet.
Die Erfindung des Autos ermöglichte es im 20. Jahrhundert den Reichen, und später auch den weniger Wohlhabenden, sich einen alten Bauernhof mit Reetdach in Laren zu erwerben, diesen zu einer Villa umzubauen, und so jeden Tag von Laren aus zur Arbeit nach Amsterdam, Hilversum und anderen naheliegenden Städten zu pendeln.
In Laren wurde 1956 das bedeutende Singer Museum in der ehemaligen Villa des Malers und Sammlers William Henry Singer eröffnet. Es beherbergt niederländische und französische Gemälde, und andere der Larener Schule, aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Das Museum hat auch einen Musiksaal und einen Skulpturengarten.
Der Ortskern Larens, mit dem Dorfplatz „Brink“ und eine aus dem 15. Jahrhundert stammende Dorfkirche. Die Umgebung, bestehend aus Wald und Heide, ist für Wanderungen und Radtouren geeignet.
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