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Le Point ist ein französisches politisches Wochenmagazin. Seine Aufmachung ähnelt derjenigen der amerikanischen Magazine Time und Newsweek. Das Blatt ist offen für vielfältige Meinungen, Analysen und Interviews, wird aber allgemein als eher bürgerlich-konservativ eingestuft.
Der Herausgeber, Franz-Olivier Giesbert, war zuvor Chefredakteur beim Nouvel Observateur und anschließend beim Figaro.
Inhaltsverzeichnis |
Le Point wurde 1972 von einer Gruppe von Journalisten gegründet, die im Jahr zuvor die Redaktion von L'Express verlassen hatten, die damals von Jean-Jacques Servan-Schreiber geleitet wurde.
Unter den Gründern befanden sich Olivier Chevrillon als Generaldirektor sowie die Journalisten Claude Imbert, Jacques Duquesne, Pierre Billard, Georges Suffert, Henri Trinchet, Robert Franc, als Marketing- und Werbeleiter Philippe Ramond sowie Michel Bracciali als Manager. Dank finanziellen Einsatzes der Hachette-Gruppe konnte diese Mannschaft bis zum Frühjahr 1972 eine Reihe namhafter Journalisten von den großen Pariser Presseorganen abwerben.
Das Blatt setzte von Anfang an auf das Konzept eines Wochenmagazins ähnlich Newsweek und Time Magazine.
Nach dem Sieg der Linken in der Präsidentschaftswahl 1981 verließ die Zeitung die Groupe Hachette aus Furcht, diese würde verstaatlicht und die Redaktion würde damit ihre Unabhängigkeit verlieren. Le Point schloss sich dem Kinounternehmen Gaumont an, das von Nicolas Seydoux geführt wurde. 1992 verkaufte Seydoux seine Anteile an die Générale Occidentale. Deren Muttergesellschaft, der Konzern Alcatel-Alsthom, besaß bereits das Magazin L'Express. Diese Verbindung führte dazu, dass L'Express und Le Point eine Anzeigengemeinschaft bildeten.
Alcatel-Alsthom wiederum übertrag im Oktober 1995 ihre Pressesparte an CEP communication, ein Tochterunternehmen der Havas-Gruppe, deren Hauptaktionär wiederum Alcatel-Alsthom war.
1997 übernahm der Geschäftsmann François Pinault, Generaldirektor der Artémis-Holding und politisch Jacques Chirac nahestehend, Le Point.
| Titel | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 |
| Le Point | 358 909 | 371 615 | 391 952 | 396 633 | 408 931 | 443 956 | 443 738 |
Quelle: Geprüfte Auflagenzahlen des Office de Justification de la Diffusion, Stand 2009.
Im Gegensatz zu den üblichen Gepflogenheiten veröffentlicht Le Point seit einigen Jahren sein Impressum nur sporadisch.