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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Ostallgäu | |
| Höhe: | 737 m ü. NN | |
| Fläche: | 17,25 km² | |
| Einwohner: |
2.541 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 147 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86983 | |
| Vorwahl: | 08862 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OAL | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 77 147 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Flößerstr. 1 86983 Lechbruck a.See | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Helmut Angl (Freie Wählergemeinschaft Lechbruck am See e.V.) | |
| Lage der Gemeinde Lechbruck a.See im Landkreis Ostallgäu | ||
Lechbruck am See (amtlich: Lechbruck a.See) ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu.
Inhaltsverzeichnis |
Lechbruck am See liegt in der Region Allgäu, direkt am Nordufer des Lech.
Es existieren folgende Gemarkungen: Lechbruck am See
Der Gemeindename wird erstmals im Jahr 1398 urkundlich erwähnt. Lechbruck gehörte zum Hochstift Augsburg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Der Ort hatte vor dem Bau der Bahnstrecke Marktoberdorf-Lechbruck und der Lechregulierung eine lange Tradition als "Flößerdorf". Die mutigen Lechbrucker Flößer waren zuständig für das Flößen von Gebirgshölzern, Stein- und Baumaterial, Holzkohle und Lebensmitteln aus dem oberen Lechtal bis in den Augsburger Raum. Nicht wenige Flöße sind bis 1819 sogar donauabwärts bis Wien, Budapest und Belgrad gefahren.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.158, 1987 dann 2.248, im Jahr 2000 2.522 und im Jahr 2008 2.511 Einwohner gezählt.
Bürgermeister ist Helmut Angl (Freie Wähler).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.432 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 347 T€.
Beschreibung: In Silber eine durchgehende rote Steinbrücke über blauen Wellen, darüber schwebend gekreuzt ein schwarzes Floßruder und ein schwarzer Flößerhaken.
Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 15, im produzierenden Gewerbe 153 und im Bereich Handel und Verkehr 223 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 266 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 995. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 141 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2.862 ha. Davon waren nur 135 ha Ackerfläche und 2.727 ha Dauergrünfläche.
Eine immer größere Bedeutung kommt dem Tourismus zu. Die landschaftlich schöne Lage am Lech bzw. dem sich östlich anschließendem Lechsee Urspring (Ortsteil von Steingaden) mit freiem Blick auf das Alpenpanorama haben private Investoren dazu angeregt, in Lechbruck am See u.a. das autofreie Feriendorf "Hochbergle" (1981), einen großen Caravan- und Campingplatz sowie die aussichtsreiche 18 Loch-Golfanlage "Auf der Gsteig" (94 Hektar, eröffnet 2002) zu bauen. Dazu kommen einige Gasthäuser sowie zahlreiche Privatpensionen und Einzelvermieter. Aktivitäten sind sowohl im Winter (Skilauf alpin und Langlauf, Eislauf) als auch im Sommer (Wassersport, Floßfahren, Riverrafting, Reiten, Wandern, Radfahren usw.) möglich.
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
Aitrang | Baisweil | Bidingen | Biessenhofen | Buchloe | Eggenthal | Eisenberg | Friesenried | Füssen | Germaringen | Görisried | Günzach | Halblech | Hopferau | Irsee | Jengen | Kaltental | Kraftisried | Lamerdingen | Lechbruck a.See | Lengenwang | Marktoberdorf | Mauerstetten | Nesselwang | Obergünzburg | Oberostendorf | Osterzell | Pforzen | Pfronten | Rettenbach a.Auerberg | Rieden | Rieden am Forggensee | Ronsberg | Roßhaupten | Rückholz | Ruderatshofen | Schwangau | Seeg | Stötten a.Auerberg | Stöttwang | Unterthingau | Untrasried | Waal | Wald | Westendorf