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Leopold Ahlsen (* 12. Januar 1927 in München; eigentlich: Helmut Alzmann) ist ein deutscher Schriftsteller.
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Ahlsen wurde als Sohn des Beamten Max Alzmann und der Margarete Alzmann geboren. Bereits während der Schulzeit schrieb er erste Stücke. Im Jahre 1943 wurde er Luftwaffenhelfer. In den letzten Kriegswochen kam er noch zum Fronteinsatz, dem er sich allerdings zum Schluss durch Fahnenflucht entzog.[1] Im Anschluss an den Besuch der Oberschule studierte er ab 1945 in München Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften und absolvierte eine Schauspielausbildung an der Deutschen Schauspielschule in München. Nach dem Studium war er zunächst als Schauspieler und Regisseur von 1947 bis 1949 an verschiedenen süddeutschen Tourneetheatern tätig, wechselte aber 1949 zum Bayerischen Rundfunk, wo er bis 1960 als Lektor in der Abteilung Hörspiele tätig war. Von etwa 1960 an widmete er sich der Schriftstellerei. Seit 1968 arbeitete er vorwiegend für das Fernsehen. 1968 erschien sein erster Roman Der Gockel vom goldenen Sporn.
Leopold Ahlsen verfasste zahlreiche Hör- und Fernsehspiele, Dramen und Schulfunksendungen. 1984 schuf er für das Münchner Volkstheater eine bayerische Fassung von Der zerbrochne Krug. Er ist seit 1971 Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland und Mitglied der Münchner Turmschreiber.
Verheiratet ist er mit Ruth geb. Gehwald.
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| Personendaten | |
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| NAME | Ahlsen, Leopold |
| ALTERNATIVNAMEN | Alzmann, Helmut (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 12. Januar 1927 |
| GEBURTSORT | München |