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Liman

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Liman (Begriffsklärung) aufgeführt.
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Limane am Schwarzen Meer, Ukraine

Limane (abgeleitet von türk. liman: Hafen) sind typisch ausgeprägte Mündungsgebiete von Flüssen. Sie entstanden durch einen nacheiszeitlichen Anstieg des Meeresspiegels und führten zur Überflutung von Tälern. Durch die Entwicklung von Nehrungen wurden Limane auch in weiten Teilen vom Meer abgeschnitten. Die vom Meer überfluteten Täler verlaufen bei Limanen stets senkrecht zur Küstenlinie.

Limane sehen Lagunen oder auch dem Haff oft ähnlich, weil die Küstenlinie als Nehrung ausgebildet sind. Sie beinhalten jedoch ursprünglich kein Brackwasser. Dringt ein Meer in ein flach eingeschnittenes Talsystem eines Flusses ein, so entsteht eine Limanküste. Tier- und Pflanzenwelt unterscheiden sich also von der des Haffs.

Die Limanbewässerung (auch Schlammbewässerung) ist eine künstliche Bewässerungsmethode nach diesem System.

Vorkommen

Siehe auch

Dnister-Mündung in den eisbedeckten Dnistrowskyj-Liman am Schwarzen Meer
Dnister-Mündung in den Dnister-Liman am Schwarzen Meer

46.330.2333333333Koordinaten: 46° 18′ N, 30° 14′ O

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