Dies ist eine Liste bedeutender Soziologen, die als Repräsentanten das Fach Soziologie vertreten und durch originelle Beiträge bereichert haben. Sachbeiträge zur Soziologie siehe auf der zugehörigen Themenliste und der Liste bahnbrechender soziologischer Publikationen; allgemein ist auf das Portal:Soziologie zu verweisen.
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- Hans Paul Bahrdt (1918–1994), Vertreter der ersten Generation der westdeutschen Nachkriegssoziologie mit Forschungsschwerpunkten in der Industrie- und Stadtsoziologie.
- Jean Baudrillard (1929–2007), international angesehener Vertreter des postmodernen Denkens.
- Zygmunt Bauman (* 1925), mit hohen Preisen ausgezeichneter Theoretiker der Postmoderne, .
- Ulrich Beck (* 1944), Analytiker der Risikogesellschaft und Theoretiker der Zweiten Moderne.
- Howard S. Becker (* 1928), international anerkannter Kriminal- und Kunstsoziologe
- Regina Becker-Schmidt (* 1937), Adorno-Schülerin mit den Arbeitsschwerpunkten kritische Gesellschaftstheorie und Geschlechterforschung.
- Daniel Bell (1919–2011), führender Theoretiker der postindustriellen Gesellschaft.
- Reinhard Bendix (1916–1991), deutsch-amerikanischer Soziologe in der Max Weber-Tradition.
- Peter L. Berger (* 1929), führender Vertreter des Sozialkonstruktivismus.
- Peter Blau (* 1918–2002), Organisationssoziologe und bekanntester Vertreter der Theorie des Tausches (Exchange Theory).
- Herbert Blumer (1900–1987), prägte den Begriff des symbolischen Interaktionismus.
- Karl Martin Bolte (1925–2011), einflussreicher Soziologe der deutschen Nachkriegsgeration, Analytiker von Gesellschafts- und Arbeitsmarktstrukturen, von 1974 bis 1978 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
- Tom Bottomore (1920–1992), Klassen- und Gesellschaftstheoretiker in der Tradition des westlichen Marxismus, von 1974 bis 1978 Präsident der International Sociological Association..
- Raymond Boudon (* 1934), Vertreter des methodologischen Individualismus.
- Pierre Bourdieu (1930–2002), herausragender Vertreter einer Soziologie der Praxis und des sozialen Habitus.
- Heinz Bude (* 1954), einer der führenden Vertreter der zeitgenössischen deutschen Soziologie.
- Michael Burawoy (* 1948), einer der führenden Theoretiker in der marxistischen Labour Process Debate, seit 2010 Präsident der International Sociological Association
C
- Robert Castel (* 1933), Vertreter der soziologischen Exklusionsforschung.
- Aaron Victor Cicourel (* 1928), einer der Hauptvertreter der Ethnomethodologie mit einem grundlegenden Werk (Method and Measurement in Sociology) für die sozialwissenschaftliche Methodenlehre.
- Dieter Claessens (1921–1997), Vertreter einer anthropologisch orientierten Soziologie.
- Lars Clausen (1935–2010), Pionier der deutschen Katastrophensoziologie, von 1993 bis 1994 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
- Albert K. Cohen (* 1918), Begründer der kriminalsoziologischen Subkultur-Theorie.
- James Samuel Coleman (1926–1995), herausragender Theoretiker der nordamerikanischen Soziologie.
- Charles Cooley (1864–1929), Pionier der nordamerikanischen Soziologie, der das Konzept "The Looking Glass Self" entwickelte.
- Auguste Comte (1798–1857); Mitbegründer und Namensgeber der Soziologie.
- Lewis Coser, (1913–2003), Konfliktsoziologe mit strukturfunktionalistischem Theorieansatz.
- Michel Crozier (* 1922), bekanntester französischer Vertreter der Organisationssoziologie.
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- Adam Ferguson (1723–1816), Mitbegründer der Soziologie, der die Klassenunterschiede aus den Eigentumsverhältnissen der bürgerlichen Gesellschaft begründete.
- Michel Foucault (1926–1984 ), dem Poststrukturalismus zuzurechnender Philosoph und Soziologe mit weltweiter Rezeption seiner Werke.
- Hans Freyer (1887–1969), führender Vertreter der gleichgeschalteten Soziologie im Nationalsozialismus, von 1933 bis 1946 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
- Gilberto Freyre (1900–1987), bedeutendster Soziologe Südamerikas.
- Ludwig von Friedeburg (1924–2010), Industrie- und Bildungssoziologe, Direktor des Instituts für Sozialforschung, von 1969 bis 1975 Hessischer Kultusminister.
- Georges Friedmann (1902–1977), international anerkannter französischer Arbeitssoziologe, von 1956 bis 1959 Präsident der International Sociological Association.
- Friedrich Fürstenberg (* 1930), vornehmlich mit vielfach rezipierten Arbeiten zur Industrie- und Religionssoziologie hervorgetreten.
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- Harold Garfinkel (* 1917), Begründer der Ethnomethodologie.
- Clifford Geertz(1926–2006), hervorragender Vertreter der interpretativen Ethnologie.
- Arnold Gehlen (1904–1976), Hauptvertreter der Philosophischen Anthropologie.
- Theodor Geiger (1891–1952), Begründer der Schichtungssoziologie in Deutschland.
- Anthony Giddens (* 1938), als Begrunder der Strukturationstheorie einer der namhaftesten zeitgenössischen Theoretiker in der Soziologie.
- Erving Goffman (1922–1982), herausragender Vertreter der Interaktions-Theorie.
- John Harry Goldthorpe (1935), britischer Gesellschaftsanalytiker und Klassentheoretiker.
- André Gorz (1923–2007), Pionier der Politischen Ökologie.
- Johan Goudsblom (* 1932), Vertreter der Figurationssoziologie in der Nachfolge Norbert Elias'.
- Alvin W. Gouldner (1920–1980), einflussreicher amerikanischer Vertreter einer kritischen Soziologie in der Tradition von C. Wright Mills und der Frankfurter Schule.
- Ludwig Gumplowicz (1838–1909), einer der Gründerväter der Soziologie.
H
- Jürgen Habermas (* 1929), international bekanntester zeitgenössischer deutscher Soziologe.
- Maurice Halbwachs (1877–1945), mit Marcel Mauss bekanntester Vertreter der Durkheim-Schule.
- Hartmut Häußermann (1943-2011), führender deutscher Stadtsoziologe.
- Frigga Haug (* 1937), Vertreterin der feministischen Soziologie in Deutschland.
- Arnold Hauser (1892–1978), international anerkannter Vertreter der Kunstsoziologie in der Tradition von Georg Lukács.
- Eduard Heimann (1889–1967), wichtiger Vertreter der Wirtschaftssoziologie.
- Albert O. Hirschman (* 1915), konzeptionell origineller Grenzgänger zwischen Soziologie und Ökonomik.
- George C. Homans (1910–1989), Begründer der Rational Choice-Theorie.
- Max Horkheimer (1895–1973), herausragender Vertreter der Kritischen Theorie.
- Stefan Hradil (* 1946), namhafter Vertreter der Sozialstrukturforschung, von 1995 bis 1998 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
- Klaus Hurrelmann (* 1944), führender zeitgenössischer Vertreter der Sozialisationsforschung in Deutschland.
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J
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- Siegfried Landshut (1897–1968), emigrierter deutsch-jüdischer Soziologe, der zum Aufbau der Nachkriegssoziologie in Deutschland u. a. mit der Sammlung und Herausgabe der Marxschen Frühschriften beitrug.
- Bruno Latour (* 1947), einer der Begründer der Akteur-Netzwerk-Theorie.
- Paul Lazarsfeld (1901–1976), Begründer der modernen empirischen Sozialforschung.
- Emil Lederer (1882–1939), früher Vertreter der Klassenstrukturanalyse.
- Wolf Lepenies (* 1941), zeitgenössischer deutscher Soziologe, mit vielfachen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet.
- Mario Rainer Lepsius (* 1928), zeitgenössischer deutscher Soziologe und Mitherausgeber der Max-Weber-Gesamtausgabe, von 1971 bis 1974 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
- Claude Lévi-Strauss (1908–2009), Begründer des ethnologischen Strukturalismus und früher Vertreter einer Ethnosoziologie.
- Kurt Lewin (1890–1947), als deutsch-amerikanischer Sozialpsychologe Pionier der Feldtheorie.
- Seymour Martin Lipset (1922–2006) international bedeutender Vertreter der Politischen Soziologe.
- David Lockwood (* 1929), britischer Klassen- und Konflikttheoretiker sowie Empiriker der gesellschaftlichen Stratifikation Großbritanniens.
- Martina Löw (*1965), Raum- und Stadtsoziologin, seit 2011 Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
- Leo Löwenthal (1900–1993), der Frankfurter Schule zugehöriger Literatursoziologe
- Thomas Luckmann (* 1927), Vertreter des Sozialkonstruktivismus.
- Niklas Luhmann (1927–1998), neben Talcott Parsons herausragendster Begründer der soziologischen Systemtheorie.
- Georg Lukács (1885–1971), hegelianisch-marxistischer Philosoph und schulbildender Literatursoziologe.
- Burkart Lutz (* 1925), Nestor der deutschen Industriesoziologie mit wegweisenden Arbeiten zur Soziologie des Arbeitsmarktes, von 1983 bis 1986 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
- Helen M. Lynd (1886–1982), Mitbegründerin der Stadtsoziologie.
- Robert S. Lynd (1892–1970), Begründer der Stadtsoziologie.
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- Bronisław Malinowski (1884–1942), international anerkannter und schulbildender Sozial- und Kulturanthropologe.
- Michael Mann (* 1942), historischer Soziologe, der mit seiner mehrbändigen Geschichte der Macht internationales Renommee erwarb.
- Karl Mannheim (1893–1947), international bedeutender Vertreter der Wissenssoziologie.
- Herbert Marcuse (1898–1979), herausragender Vertreter der Kritischen Theorie, Mentor und Inspirator der Studentenbewegung der 1960er Jahre.
- Thomas H. Marshall (1893–1981), einer der frühen sozialwissenschaftlichen Theoretiker der (zivilen, politischen, sozialen und industriellen) Bürgerrechte, von 1959 bis 1962 Präsident der International Sociological Association.
- Karl Marx (1818–1883), als Philosoph, Ökonom und Soziologe ein vielseitiger Anreger gesellschaftsbezogener Wissenschaften und politisch-revolutionärer Praxis.
- Joachim Matthes (1930–2009), Religions- und Kultursoziologe, von 1979 bis 1982 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
- Marcel Mauss (1872–1950), herausragender Vertreter der Durkheim-Schule.
- Renate Mayntz (* 1929), deutsche Organisationssoziologin und Gründungs-Direktorin des Kölner Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung.
- Elton Mayo (1880–1949), als langjähriger Professor an der Harvard Business School Mitbegründer und Hauptvertreter der nordamerikanischen Betriebssoziologie, berühmt geworden durch die von ihm geleiteten Untersuchungen in den Hawthorne-Werken.
- George Herbert Mead [1863–1931), Begründer des Symbolischen Interaktionismus.
- Margaret Mead (1901–1978), eine der entschiedensten Vertreterinnen des Kulturrelativismus.
- Robert K. Merton (1910–2003), herausragender Vertreter der strukturfunktionalistischen Theorieströmung in der nordamerikanischen Soziologie.
- Robert Michels (1876–1936), Begründer der Politischen Soziologie, formulierte das eherne Gesetz der Oligarchie.
- Charles Wright Mills (1916–1962), Klassiker der kritischen nordamerikanischen Soziologie.
- Jacob L. Moreno (1889–1974), Begründer der Soziometrie.
- Gaetano Mosca (1858–1941), italienischer Elitetheoretiker.
- Richard Münch (* 1945), als Theoretiker der Moderne in der Tradition von Talcott Parsons zugleich vehementer Kritiker der Luhmannschen Theorie der funktionalen Differenzierung.
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- Vilfredo Pareto (1848–1923), Klassiker der Politischen und Wirtschaftssoziologie.
- Robert Ezra Park (1864–1944), Begründer der Chicagoer Schule der Soziologie.
- Talcott Parsons (1902–1979), international herausragender Soziologe der Nachkriegsjahrzehnte, Begründer der Soziologischen Systemtheorie.
- Charles Perrow (* 1925), amerikanischer Organisationstheoretiker mit innovativen Beiträgen zur Katastrophensoziologie.
- Theo Pirker (1922–1995), Pionier der deutschen Industriesoziologie.
- Helmuth Plessner (1892–1985), Hauptvertreter der philosophischen Anthropologie, von 1955 bis 1959 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
- Friedrich Pollock (1894–1970), Mitbegründer des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main und Autor der ersten Automationsstudie im Nachkriegsdeutschland.
- Heinrich Popitz (1925–2001), deutscher Nachkriegssoziologe, Leiter der frühen industriesoziologischen Forschungsprojekte über Arbeit und Arbeiterbewußtsein in der mitbestimmten Montanindustrie.
- Robert Putnam (* 1941), international bedeutender Vertreter der Sozialkapitaltheorie.
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- Alfred Radcliffe-Brown (1881–1955), Mitbegründer des Strukturfunktionalismus.
- Karl-Siegbert Rehberg (* 1943), Kultursoziologe und Herausgeber der Arnold-Gehlen-Gesamtausgabe, von 2003 bis 2006 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
- David Riesman (1909–2002), Hauptautor von The Lonely Crowd (Die einsame Masse), der erste soziologische Weltbestseller.
- Stein Rokkan (1921–1979), als norwegischer politischer Soziologe hervorgetreten mit einem Makromodell der politischen Entwicklung Europas.
- Eugen Rosenstock-Huessy (1888–1973), Vorläufer der Industrie- und Betriebssoziologie und sozialpolitisch engagierter Umgestalter entfremdeter Industriearbeit (Werkstattaussiedlung).
- Edward Alsworth Ross (1866–1951), führte den Begriff Soziale Kontrolle in die soziologische Diskussion ein.
- Sheila Rowbotham (* 1943), britische Soziologin und sozialistische Feministin mit vielbeachteten Veröffentlichungen über den Sexismus in der Arbeiterbewegung.
- W. G. Runciman (* 1934), beeinflusste mit seiner Bestimmung der relativen („gefühlten“) Deprivation die Diskussion über soziale Gerechtigkeit erheblich.
- Alexander Rüstow (1885–1963), prägte den Begriff Neoliberalismus.
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- Fritz Sack (* 1931) herausragender deutscher Kriminalsoziologe, radikaler Interpret des Labeling Approach.
- Henri de Saint-Simon (1760–1825), früher Vertreter der Soziologie in ihrer Inkubationszeit und Protagonist des utopischen Sozialismus.
- Gottfried Salomon-Delatour (1892–1964), deutsch-amerikanischer Gesellschaftstheoretiker und Saint-Simon-Experte, einer der Lehrer von Adorno.
- Saskia Sassen (* 1949), international bedeutendste Globalisierungs-Forscherin.
- Bernhard Schäfers (* 1939], von 1991 bis 1992 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
- Max Scheler (1874–1928), herausragender Vertreter der philosophischen Anthropologie.
- Helmut Schelsky (1912–1984), dominanter Vertreter der deutschen Nachkriegssoziologie.
- Erwin K. Scheuch (1928–2003), Vertreter der Kölner Schule der deutschen Nachkriegssoziologie, 1970 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
- Wolfgang Schluchter (* 1938), universalgelehrter Max-Weber-Exeget und wichtigster Herausgeber des Gesamtwerkes von Max Weber.
- Gottlieb Schnapper-Arndt (1846–1904), Statistiker, Sozialforscher, Pionier der sozialwissenschaftlichen Feldforschung.
- Joseph Schumpeter (1883–1950), als origineller Kapitalismus-Theoretiker ein Grenzgänger, wie Marx, zwischen Ökonomie und Soziologie.
- Alfred Schütz (1899–1959), Begründer der phänomenologischen Soziologie.
- Richard Scott (* 1932), renommierter Organisationssoziologe und Wegbereiter des soziologischen Neo-Institutionalismus.
- Richard Sennett (* 1943), international anerkannter Gesellschaftstheoretiker und Kultursoziologe.
- Alphons Silbermann (1909–2000), als Vertreter einer empirischen Kunstsoziologie Antipode Theodor W. Adornos.
- Georg Simmel (1858–1918), herausragender Kultursoziologe und einer der deutschen Gründerväter der Soziologie.
- Albion Woodbury Small (1854–1926), Mitbegründer der Chicagoer Schule der Soziologie.
- Neil J. Smelser (* 1930), Wirtschaftssoziologe in der Theorietradition des Strukturfunktionalismus, entwickelte ein Stufenmodell des sozialen Wandels.
- Hans-Georg Soeffner (* 1939), Begründer der Hermeneutischen Wissenssoziologie, seit 2007 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
- Werner Sombart (1863–1941), auf wirtschaftlichen und sozialen Gebiet universal gebildeter, gleichwohl umstrittener Analytiker des Kapitalismus.
- Pitirim Sorokin (1889–1968), entwickelte eine Theorie sozialer Zyklen.
- Othmar Spann (1878–1950), als Theoretiker des Ständestaates ein Wegbereiter des Austrofaschismus.
- Hans Speier (1905–1990), Vertreter der Wissenssoziologie.
- Herbert Spencer (1820–1903), einer der britischen Gründervater der Soziologie, Vorbereiter des Sozialdarwinismus.
- Otto Stammer (1900–1978) Vertreter der politischen Soziologie, von 1955 bis 1959 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
- Lorenz von Stein (1850–1890), früher Interpret der Bedeutung des französischen Sozialismus und Kommunismus für die Staats- und Gesellschaftstheorie.
- Anselm L. Strauss (1916–1996), Theoretiker eines reformulierten symbolischen Interaktionismus mit dem Theorem der ausgehandelten Ordnungen (negotiated order).
- William Graham Sumner (1840–1910), Verfasser des soziologischen Klassikers Folkways (Volksbräuche), einem Konzept der überindividuellen Sitten und Gebräuche.
- Edwin H. Sutherland (1883–1950), international anerkannter Pionier der Kriminalsoziologie.
- Richard Swedberg (1948), schwedischer Wirtschaftssoziologe mit internationalem Renommee.
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- Immanuel Wallerstein (* 1930), mit seiner Weltsystem-Theorie Vertreter einer globalen historischen Soziologie in der Tradition von Fernand Braudel, von 1994 bis 1998 Präsident der International Sociological Association.
- Lester Frank Ward (1841-1913), Gründervater der US-amerikanischen Soziologie.
- Alfred Weber (1868–1958), deutscher Kultursoziologe.
- Max Weber (1864–1920), weltweit bedeutendster deutscher Soziologe mit einem fachlich und historisch universellen Wissenshorizont.
- William F. Whyte (1914–2000), Pionier der teilnehmenden Beobachtung, methodisch benutzt für seinen soziologischen Klassiker Street Corner Society.
- Leopold von Wiese (1876–1969), Vertreter der formalen soziologischen Beziehungslehre, von 1946 bis 1955 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
- Raymond Williams (1921–1988), einflussreicher britischer Kulturwissenschaftler mit soziologischer Bodenhaftung.
- Helmut Willke (* 1945), einer der produktivsten Luhmann-Schüler
- Joan Woodward (1916–1971) mit ihren klassischen Studien zur Organisationssoziologie lieferte sie weltweit rezipierte empirische Beiträge zur theoretischen Fundierung der Kontingenztheorie.
- Erik Olin Wright (* 1947), marxististischer Klassentheoretiker mit elaborierten Analysekonzepten.
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Siehe auch
Weblinks