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Die Autobahnen in Mazedonien sind im ständigen Ausbau. Die meisten Strecken sind mautpflichtig. Gebaut und verwaltet werden die Autobahnen vom mazedonischen Verkehrsministerium. Die gesetzlich vorgegebene Höchstgeschwindigkeit liegt bei 120 km/h. 2008 besaß Mazedonien 198 Kilometer erstellte Autobahnen.
Nach Medienangaben sollen umfangreiche Konzessionen ausgeschrieben werden im November 2009. Diese sollen aufgeteilt sein in zwei Pakete und beziehen sich insbesondere auf die Ost-West-Transitachse, dem sog. Paneuropäischen Verkehrskorridor Nr. VIII.
Das „Ostpaket“ soll die M 2 umfassen (Kriva Palanka - Rankovce - Kumanovo - Romanovce), welche zwischen Kumanovo und Romanovce bereits als Autobahn besteht (diese Teilstück gehört zum Paneuropäischen Korridor X). Diesem Paket werden die bestehenden Teilstrecken Miladinovci - Skopje (bemautet) und die Umfahrung Skopje zugeschlagen (bislang kostenfrei). Zusätzlich soll Ostmazedonien besser an die Hauptstadt Skopje angebunden werden, indem von Miladovci aus Stip über Sveti Nikole direkt angebunden werden soll. Das Teilstück Stip-Kocani gehört ebenfalls zum Ostpaket, wobei momentan unklar erscheint, ob dieser Streckenverlauf als Autobahn oder gut ausgebaute Schnellstraße angedacht ist.
Das „Westpaket“ umfasst insbesondere die M 4 von Gostivar über das zukünftige Dreieck Podmolje (am Flughafen Ohrid) bis zur albanischen Grenze Kafasan sowie zur Tourismushochburg Ohrid. Zudem wird diesem Paket die Verbindung Stenkovec -Blace (Grenze zum Kosovo) hinzugefügt.
| Liste der Autobahnen | ||
|---|---|---|
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(Serbien -) Kumanovo - Miladinovci - Veles - Gevgelija - GR-A1 | 178,43 km |
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Kumanovo (Verzweigung mit M1) - Rankovce - Kriva Palanka - Bulgarien | 73,574 km |
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Petrovec (Verzweigung mit M1) - Skopje - Momin Potok (Verzweigung mit M4) - Kosovo | 39,65 km |
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Miladinovci (Verzweigung mit M1) - Umfahrung Skopje - Tetovo - Gostivar - Kičevo - Podmolje - Struga - Albanien | 193,614 km |
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Podmolje (Verzweigung mit M4) - Ohrid - Resen - Bitola - Berovci - Prilep - Veles (Verzweigung mit M1) - Štip - Kočani - Delčevo - Bulgarien | 310,269 km |
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Štip (Verzweigung mit M5) - Radoviš - Strumica - Bulgarien | 94,612 km |
Inhaltsverzeichnis |
Die M1 ist bis auf ein in Bau befindliches, 28,8 km langes Teilstück fertiggestellt und als Autobahn befahrbar. 2007 wurde mit Serbien und Griechenland ein Vertrag unterzeichnet, welcher vorsieht, die komplette Achse Belgrad-Thessaloniki zu einer Autobahn auszubauen (vgl. Autoput)
Die M2 ist bisher nur in Planung. Sie ist Teil des Paneuropäischen Verkehrskorridor Nr. VIII, welcher Albanien (Durrës und Vlora) und Bulgarien (Burgas und Warna) verbinden soll. Auf bulgarischer Seite ist der Plan von der Regierung genehmigt und soll bis 2013 weitestgehend fertiggestellt werden. Wann die Bauarbeiten auf mazedonischer Seite beginnen werden, ist ungewiss, wobei bereits einige Abschnitte als Autobahn bestehen. Auf der albanischen Seite des Korridors wurde die Achse zu einer neuen Schnellstraße ausgebaut, Teilstücke werden zu einer Autobahn ausgebaut.
Die M3 ist eine gut ausgebaute Nationalstraße zum Kosovo. Sie ist eine der wichtigsten Wirtschaftsverkehrsachsen Mazedoniens.
Die M4 ist bis nach Gostivar fertig erstellt. Der andere Abschnitt bis zur Grenze von Albanien ist sie eine kurvenreiche Nationalstraße, die vor allem von Sommertouristen, die Ohrid und Struga besuchen, befahren wird.
Dieses Autobahnteilstück entlastet die Innenstadt vom Schwerverkehr und verkürzt zudem die Fahrzeit auf dem Paneuropäischen Korridor Nr. VIII erheblich. Die Strecke ist 27 Kilometer lang und momentan die modernste Autobahn Mazedoniens. Sie wurde Ende Juni 2009 offiziell eröffnet.
Die M5 ist mit rund 300 Kilometern die längste Nationalstraße Mazedoniens. Sie enthält aber keinen einzigen Kilometer Autobahn. Wirtschaftlich ist sie sehr wichtig, da sie den Westen und Osten Mazedoniens verbindet.
Die M6 ist eine gut ausgebaute Nationalstraße die Štip und Strumica mit Bulgarien verbindet.
Die Gebühren für die zwei bestehenden Autobahnen in Mazedonien können in bar oder mit Coupons bezahlt werden:
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