|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
Die Liste der Sakralbauten in Freiburg im Breisgau umfasst alle Sakralbauten der Stadt Freiburg unabhängig von der Religion, geordnet nach Stadtbereichen. Die Nummern in der letzten Spalte (außer Nr. 73 bis 90 ) geben die Lage auf nebenstehender Karte an.
Inhaltsverzeichnis |
| Name | Bild | Standort | Errichtung | Konfession | Bemerkungen | # |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Freiburger Münster | |
Altstadt, Münsterplatz
|
1200–1513 | röm.-kath. |
|
1 |
| Konviktskirche | |
Altstadt, Herrenstraße
|
1823–1826 | röm.-kath. | |
21 |
| Synagoge | |
Altstadt, Engelstraße
|
1985–1987 | jüdisch |
Die alte Freiburger Synagoge in der Werderstraße wurde unter Georg Jakob Schneider erbaut und im Jahre 1870 geweiht.[1] Im Rahmen der Novemberpogrome 1938 wurde sie zerstört. Vorläufer dieser Synagoge war ein Betsaal am Münsterplatz, der 1863 angemietet worden war. Bereits 1385 wurde eine Synagoge Ecke Weberstraße|Raustraße (heutige Bezeichnung) erwähnt.[2] Eine neue Synagoge wurde in den Jahren 1985–1987 in unmittelbarer Nachbarschaft des Freiburger Münsters auf einem von der Stadt kostenlos überlassenen Grundstück errichtet. Dabei wurden zwei eichene Türflügel mit wertvollen Schnitzarbeiten aus der alten Synagoge in das neue Gotteshaus eingebaut.[3] |
28 |
| Pauluskirche | |
Altstadt, Dreisamstraße 3
|
evangelisch | |
46 | |
| Universitätskirche | |
Altstadt, Bertoldstraße
|
ab 1683 | röm.-kath. | Erbaut für die Jesuiten von Ordensbruder Heinrich Mayer mit Ähnlichkeiten zur Solothurner Jesuitenkirche. Nach Auflösung des Jesuitenordens 1773 ging die Kirche zusammen mit dessen Kolleg 1793 in den Besitz der Universität über.[4] Am 27. November 1944 zerstört und in den Jahren 1957/57 wieder aufgebaut, allerdings ohne den Chorraum im ursprünglichen Zustand wieder herzustellen, da dies nicht möglich war. 1978 wurde sie renoviert. Die Christusplastik im Chorraum stammt von Franz Gutmann. |
48 |
| St. Ursula | |
Altstadt, Rathausgasse
|
1696 | altkatholisch | Die Ursulakirche war Bestandteil des ehemaligen „Schwarzen Klosters“, welches 1696 durch Ursulinen aufgebaut wurde. Der schwarze Habit der Nonnen und der Name des Ordens waren die Gründe für die zwei Namensgebungen. Im badischen Kulturkampf wurde 1877 das Kloster aufgelöst und eine Mädchenschule, später dann städtische Ämter eingerichtet. 1997/98 wurde die barocke Kirche restauriert und konserviert. Als Besonderheit gilt die Nonnengruft, wo die Grabstätten der Ursulinen erhalten sind und wo auch ein Teil der Originale von bekannten Grabsteinen des alten Friedhofs aufbewahrt wird. Seit 1894 ist die Kirche alt-katholische Pfarrkirche. Wikisource: Die ehemaligen Klosterkirchen Adelhausen und St. Ursula in Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten 300 Jahre Altkatholische Kirche St. Ursula |
49 |
| St. Martin Innenstadt | |
Altstadt, Rathausplatz
|
1262 | röm.-kath. Ukrainisch-Orthodoxe Kirche |
Die Kirche bestand bereits 1206, also bereits zur Zeit der Zähringer, vielleicht sogar vor der Marktgründung Freiburgs. Im Jahr 1246 schenkte sie Konrad I., Graf von Freiburg, den Franziskanern. Ihr Stand als Pfarrkirche, den sie seit 1785 innehat, ist in der Forschung umstritten.[5] Am 10.2.2012 wurde im angrenzenden Pfarrhaus ein Konvent der Dominikaner errichtet. |
60 |
| Antoniuskapelle | |
Altstadt, Rathausplatz
|
röm.-kath. | |
86 | |
| Adelhauser Kirche Mariä Verkündigung und St. Katharina | |
Altstadt, Adelhauser Straße
|
1699 | röm.-kath. | Wikisource: Die ehemaligen Klosterkirchen Adelhausen und St. Ursula in Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten |
62 |
| Peterhofkapelle | |
Altstadt, Niemensstraße 10
|
um 1587 | Rumänisch-Orthodox, | Die Peterhofkapelle, auch Heiligkreuzkapelle, ist Bestandteil des Peterhofs, der ab 1492 entstand und das Stadtquartier der Äbte von St. Peter im Schwarzwald war. Dieser Gebäudekomplex ist außerdem des älteste Gebäude der Universität Freiburg. , |
69 |
| Ludwigskirche | |
Neuburg, Starkenstraße
|
1952–1954 | evangelisch | |
8 |
| Erlöserkirche | |
Neuburg, Stadtstraße 10
|
1895 | Evangelisch-Lutherisch | |
19 |
| Buddhistisches Zentrum (Freiburg) | |
Neuburg, Stadtstraße 7
|
Buddhistisch | Buddhistisches Zentrum der Karma Kagyü Linie | 50 | |
| St. Michaelskapelle | |
Neuburg, Karlstraße
|
1720 | röm.-kath. | 56 | |
| Vinzentinerinnenkirche | |
Neuburg, Habsburgerstr. 120
|
röm.-kath. | |
75 | |
| Gemeinschaft der St. Elisabethschwestern | |
Altstadt, Dreisamstr. 15–17
|
röm.-kath. | Im Mutterhaus der Freiburger Elisabethschwestern betrieben diese eine Klinik für Geburtshilfe und gynäkologische Krankheiten, die in den Freiburger Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser (RKK) eingegliedert wurde und ab 2012 zu einer Praxisklinik umgewandelt wird. | 78 | |
| Konvent der Kamillianer | |
Neuburg, Ludwigstr. 27
|
röm.-kath. | 80 | ||
| Dominikanerkloster St. Albert | |
Neuburg, Ludwigstr. 35
|
röm.-kath. | |
81 | |
| Baptistengemeinde Freiburg | |
Neuburg, Stefan-Meier-Str. 145
|
Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden | 82 | ||
| Heilsarmee Freiburg | |
Altstadt, Löwenstraße 1
|
Heilsarmee | Im Gebäude der Heilsarmee befindet sich ein Burger King. Da die christliche Freikirche in Gebäuden, die in ihrem Besitz sind, den Genuss von Alkohol untersagt, wird in dieser Filiale kein Alkohol ausgeschenkt. | 85 | |
| Emmauskirche | |
Neuburg, Katharinenstr. 9
|
Evangelisch-methodistische Kirche | 88 |
| Name | Bild | Standort | Errichtung | Konfession | Bemerkungen | # |
|---|---|---|---|---|---|---|
| St. Urban | |
Herdern, Hauptstraße 50
|
1841 | röm.-kath. | 1841 erste Weihe der Kirche, 1935/36 wurde die Kirche vergrößert und erneut geweiht. 2005 wurde die Kirche nach einer großen Innenrenovierung zum dritten Mal geweiht. |
18 |
| Thomaskirche | |
Zähringen, Tullastraße 15
|
1958–1959 | evangelisch | |
43 |
| St. Blasius (Freiburg) | |
Zähringen, Pochgasse
|
1822–1824 | röm.-kath. | Der Architekt war Christoph Arnold, nach dessen Plänen die Kirche im Weinbrenner-Stil erbaut wurde. |
57 |
| St. Elisabeth | |
Brühl, Offenburger Str. 50
|
röm.-kath. |
|
63 | |
| St. Konrad und Elisabeth | |
Brühl, Rennweg 47
|
1930 | röm.-kath. | |
17 |
| St. Martin (Hochdorf) | |
Hochdorf, Benzhauserstraße
|
1712 | röm.-kath. | Die Kirche wurde 1712 an der Stelle der alten Kirche gebaut, dabei wurden der Turm und die südliche Längsmauer der deutlich kleineren Vorgängerkirche sowie Teile weiterer Vorgängerkirchen in den Neubau einbezogen. In dem zum Großteil barocken Kirchengebäude wurden an der Orgelempore Mauerreste aus der Zeit zwischen 1050 und 1100 gefunden sowie ein gotisches Fenster aus der Zeit um 1300. Im Jahrhundert des Neubaus entstanden weiterhin ein Hochaltar von Johann Pfunner (1767), ein Nebenaltar (Sebastianaltar) von Benedikt Gambs (1740) sowie ein neuer Turm (1767) durch Johann Baptist Häring, der später zum Wahrzeichen von Hochdorf werden sollte.[7] |
16 |
| Evangelische Kirche Hochdorf | |
Hochdorf, Zu den Mühlmatten 6
|
evangelisch | 42 | ||
| St. Agatha-Kapelle | |
Hochdorf, St.-Agatha-Weg
|
vor 1699 | röm.-kath. | |
64 |
| Herz-Jesu-Kloster | |
Herdern, Okenstr. 17
|
röm.-kath. | |
79 | |
| Christliche Missionsgemeinde | |
Brühl, Kehlerstr. 31
|
evangelisch | 89 | ||
| Internationale Christengemeinde | |
Brühl, Engesserstr. 13
|
evangelisch | 90 |
<div style="clear:both" />
| Name | Bild | Standort | Errichtung | Konfession | Bemerkungen | # |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Hl. Dreifaltigkeit | |
Waldsee, Hansjakobstraße
|
1952–1953 | röm.-kath. | Die Kirche wurde 1952/53 errichtet. Der Architekt war Gregor Schröder, das Chorwandfresko stammt von Rudolf Kaufhold, die markante große Fensterrosette von Albert Birkle. Das liturgische Inventar stammt von Karl Rissler, das Bronzeportal wurde von Alfred Erhart gestaltet. In der Kirche befindet sich eine hölzerne, ungefasste gotische Madonnenstatue mit Kind, eine Dauerleihgabe aus dem Augustinermuseum. Eingerichtet wurde die Gemeinde als Pfarrkuratie der Pfarrei Maria-Hilf im Jahre 1950. Bis zum Bau der Kirche wurde die Kapelle St. Carolus in der Hansjakobstraße genutzt. 1961 wurde die Gemeinde zur Pfarrei erhoben. |
23 |
| Kartause | |
Waldsee, Kartäuserstraße
|
16. Jahrh. / 18. Jahrh. | röm.-kath. | |
27 |
| St. Ottilien | |
Waldsee, Kartäuserstraße
|
679 / 1505 | röm.-kath. | |
71 |
| St. Wendelin | |
Waldsee
|
1723 / 1895 | röm.-kath. | Eine kleine Kapelle etwa 15 Minuten zu Fuß östlich von St. Ottilien. |
72 |
| St. Barbara | |
Littenweiler, Sudetenstraße
|
1956–1957 | röm.-kath. | Die ursprüngliche Wallfahrtskirche St. Barbara stand in einer Schlucht südlich des Eichbergs. Sie wurde urkundlich erstmals 1449 erwähnt, zerstört und nach einem Wiederaufbau 1765 neu geweiht. Joseph II. verbot Wallfahrten, dadurch wurde die Kapelle nicht mehr genutzt und verwahrloste. 1862 wurden ihre Steine mit Ochsenkarren ins Tal befördert und auf dem Dorfplatz zum Bau der Vorgängerkirche der heutigen Kirche St. Barbara genutzt.[8] Die Gemeinde, vordem Filiale von Kappel, wurde 1915 als Pfarrkuratie gegründet und ist seit 1944 selbstständig. Die heutige Kirche wurde 1956/57 neu gebaut und erhielt ihre Orgel 1962. Die alte Kirche wurde profanisiert und wird seither als Bürgersaal genutzt.[8] |
20 |
| Auferstehungskirche | |
Littenweiler, Kappler Straße 25
|
1961–1962 | evangelisch | |
29 |
| St. Hilarius | |
Ebnet, Scheibenbergweg
|
um 1460 / 1720–1725 | röm.-kath. | Die erstmalige Erwähnung stammt aus dem Jahr 1275. Eine Kirchweihe wird aus dem Jahr 1463 berichtet. 1631 wird Ebnet selbständige Pfarrei und damit die Kirche zur Pfarrkirche[10] Die heutige Pfarrkirche wurde 1720–1725 erbaut. Im Auftrag von Ferdinand Sebastian von Sickingen-Hohenberg wurde die Innendekoration von Benedikt Gambs ausgeführt.[10] In den Jahren 1904–1908 wurde die Kirche erweitert. |
22 |
| St. Peter und Paul (Freiburg-Kappel) | |
Kappel, Peterbergstraße
|
1747 | röm.-kath. | |
73 |
| Anna-Kapelle (Freiburg im Breisgau) | |
Ebnet, Ortsausgang Ebnet in Richtung Stegen an der der L133
|
2010 | röm.-kath. | |
84 |
| Name | Bild | Standort | Errichtung | Konfession | Bemerkungen | # |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Friedenskirche | |
Oberau, Hirzbergstraße 1a
|
1950 | evangelisch | |
30 |
| Johanneskirche | |
Wiehre, Günterstalstraße
|
1899 | röm.-kath. | |
5 |
| Lorettokapelle | |
Wiehre, Bergleweg
|
1657 | röm.-kath. |
|
7 |
| Maria Hilf | |
Wiehre, Schützenallee 15
|
1927–1929 | röm.-kath. |
Die katholische Pfarrkirche wurde vom Architekten Bernhard Müller-Ruby (1886–1952) im neubarocken Stil in den Jahren 1927–1929 erbaut. Der Architekt war vorher im Kloster Beuron tätig gewesen. Die Kirche befindet sich auf dem ehemaligen Böhringer´schen Gut, das Pfarrhaus diente zuvor als Herrenhaus, während der Maria-Hilf-Saal als Scheune und Pferdestall genutzt wurde. Die ehemalige Mesmer-Wohnung, in der sich heute ein Jugendheim befindet, wurde anfangs Fuchs-Bau genannt. Dies war der Name des ersten Mesmers. Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich hier der einzige Brunnen, der noch Frischwasser lieferte.[11] |
13 |
| Christuskirche | |
Wiehre, Maienstraße 2
|
1888–1891 | evangelisch | |
31 |
| Petruskirche | |
Wiehre, Lorettostraße 59
|
evangelisch | |
32 | |
| St. Cyriak und Perpetua | |
Wiehre, Annaplatz
|
1755 | röm.-kath. | Die auch Annakirchle genannte Pfarrkirche wurde erstmals 1234 erwähnt. Sie wurde drei mal in Kriegen zerstört: Am 9. November 1677 im Niederländischen Krieg (1672–1678); 1709 Grundsteinlegung, dabei wurden auf Anordnung des Festungskommandaten Sprengkammern eingebaut. 1711 wurde dann die Kirche wieder im Spanischen Krieg (1701–1714) zerstört. Ab 1718 wurde sie neu in der Nähe des Gutleuthauses errichtet. Im Österreichischen Erbfolgekrieg (1740–1748) wurde sie 1744 zum dritten Mal zerstört. Am 27. August 1753 erfolgte die letzte Grundsteinlegung an alter Stelle, die zu finden Stadtbaumeister Johann Baptist Häring 1748 beauftragt worden. Der Münsterbaumeister Joseph Schauberger war für den Bau verantwortlich, der bis 1765 andauern sollte. Er hatte Häring und einen weiteren Konkurrenten mit seinem Angebot unterboten. [12][13] |
54 |
| St. Georg und Bonifatius | |
Wiehre, Turnseestraße 59
|
1894–1895 | Adventisten | |
55 |
| Neuapostolische Kirche Freiburg-Ost | |
Wiehre, Seminarstraße 22
|
1960 / 2010 | neuapostolisch | 58 | |
| Maria-Schutz-Kirche | |
Wiehre, Schützenallee 14
|
1885–1889 | Rumänisch-Orthodox, | Die Maria-Schutz-Kirche hieß früher Maria-Hilf und war die Namensgeberin der nur 500 m entfernten neueren katholischen Kirche dieses Namens. Erbaut wurde sie von 1885–1889 für die Knöpflehaussiedlung. Sie war eine Filialkirche der Johanneskirche. Im Jahre 1980 wurde sie von der katholischen Kirche an die Orthodoxen Kirchen übergeben und steht für deren Gottesdienste zur Verfügung. Am Ausbau der Kirche für die Gottesdienste beteiligte sich die evangelische Kirche erheblich. Begonnen hat es mit der rumänisch-orthodoxen Gemeinde im Jahre 1980, dieser folgten 1981 die serbische und griechische Gemeinde. Im Jahre 2003 kam auch die russisch-orthodoxe Gemeinde hinzu. |
68 |
| Matthias-Claudius-Kirche | |
Günterstal, Kybfelsenstraße 17
|
evangelisch | |
33 | |
| Liebfrauenkirche | |
Günterstal, Klosterplatz
|
1833 | röm.-kath. | 1224 die erste Erwähnung einer Kapelle. 1787 wurde die Pfarrei errichtet und die Klosterkirche der Zisterzienserinnen wurde Pfarrkirche. 1833 wird die Kirche nach einem Brand neu errichtet. |
61 |
| Kloster St. Lioba | |
Günterstal, Riedbergstr. 1
|
röm.-kath. |
|
76 | |
| Franziskanerkloster | |
Wiehre, Günterstalstraße 59
|
röm.-kath. | |
77 | |
| Freie evangelische Gemeinde Freiburg | |
Wiehre, Kronenmattenstrasse 5
|
Evangelisch (FeG) | 83 |
<div style="clear:both" />
| Name | Bild | Standort | Errichtung | Konfession | Bemerkungen | # |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Herz-Jesu-Kirche | |
Stühlinger, Amalie-Gramm-Weg 1
|
1892-97 | röm.-kath. | |
4 |
| St. Josef | |
Stühlinger, Breisacher Straße 119
|
1955 | röm.-kath. |
|
9 |
| Kreuzkirche | |
Stühlinger, Fehrenbachallee 50
|
1964 | evangelisch | |
37 |
| Lutherkirche | |
Stühlinger, Lutherkirchstraße 1
|
1951–1952 | evangelisch | Der Vorgängerbau der Kirche war zwischen 1913 und 1916 von Hans Christen in einer Mischung aus Historismus und Jugendstil errichtet worden.[17] Die Kirche war die letzte, die in der Amtszeit von Otto Winterer erbaut wurde.[18] Wegen des Ersten Weltkriegs wurde sie erst am 23. März 1919 eingeweiht.[19] Am 17. Dezember 1944 wurde die Kirche bei einem Großangriff auf Freiburg so stark beschädigt,[20] dass ein Neubau notwendig wurde. Der heutige Bau nach einem Entwurf des Mannheimer Architekten Max Schmeckel wurde zwischen 1951 und 1952 errichtet.[17] |
38 |
| Islamisches Zentrum Freiburg | |
Stühlinger, Hugstetter Straße
|
1973 | Islam | Islamisches Zentrum Freiburg e. V. (IZFR) | 47 |
| Heilig Geist (Freiburg) | |
Stühlinger, Universitätsklinikum
|
1953–1954 | röm.-kath. | Die Kirche wurde durch den Architekten Horst Linde in den Jahren 1952 bis 1954 erbaut. Es war ein direkter Auftrag des damaligen Staatspräsidenten Leo Wohleb Sie hat die Form einer quergestellten Ellipse, gestaltet aus einem leicht wirkenden Eisenbetonskelett mit einer hölzernen Kuppel und hat Verbindung zur medizinischen und chirurgischen Klinik. Wegen dieser Besonderheit gilt sie als bundesweit einmalige Klinikkirche. Das Licht in der Kirche kommt durch einen Oberlichtkranz aus Betonmaßwerk mit farbiger Verglasung. Diese und das Glasscherbenmosaik der Altarwand stammen von Harry MacLean (Heidelberg). Die Orgel mit 19 Registern aus dem Jahre 1954 wurde 2010 durch einen technischen Neuaufbau vom Unternehmen Waldkircher Orgelbau Jäger & Brommer saniert und am 19. Dezember zum ersten Mal wieder durch den Erzbischöflichen Orgelinspektor gespielt. Dabei wurden neben der Reinigung der Pfeifen eine neue Windanlage und neue Registerzüge eingebaut. Der Spieltisch wurde ebenfalls vor die Orgel verlegt[21] | 66 |
| Heilige Familie | |
Mooswald, Hofackerstraße 35a
|
1937–1938 | röm.-kath. |
Ursprünglich 500 m weiter östlich geplant wurde der Bauplatz wegen des Einspruchs des Luftfahrtamtes vom 7. Dezember 1936 verlegt. Der Grund für den Einspruch war, dass der Turm genau in der Einflugschneise der Flughafens Freiburg gelegen hätte. Durch den geänderten Standort konnten sich die Betzenhausener von St. Cyriak in Lehen abkoppeln und mit den Bewohnern der Mooswaldsiedlung die neue Pfarrei Heilige Familie bilden. Die Bauplanung lag bei Paul Hugo Geis und Reinhard Fuchs. Markant an der Kirche ist der Gekreuzigte, der seine Arme über Mutter Maria und den Jünger Johannes hält, das Kunstwerk in „deutschem Mosaik“ stammt von Gertrud Leonhard-Püttman |
11 |
| Markuskirche | |
Mooswald, Am Hägle 15
|
evangelisch | |
39 | |
| Pfarrkirche St. Thomas | |
Betzenhausen, Dietenbachstraße
|
1767–1768 | röm.-kath. |
|
2 |
| St. Albert | |
Betzenhausen, Sundgauallee 9
|
1971 | röm.-kath. |
Der Kirchenpatron ist Albert der Große (Albertus Magnus), der 1193 in Lauingen an der Donau geboren wurde. Er wurde 1931 heilig gesprochen und zum Patron der Naturwissenschaften erwählt. Wegen der Nähe zu der großen Studentensiedlung und der Universitätsstadt wurde er als Namensgeber für die Kirche gewählt. |
10 |
| Matthäuskirche | |
Betzenhausen, Sundgauallee 31
|
evangelisch | 40 | ||
| St. Petrus Canisius | |
Landwasser, Auweg 94
|
1970 | röm.-kath. |
Der Grundstein für die heute zu den Kulturdenkmälern Baden-Württembergs zählende Kirche wurde 1968 gelegt. Der Architekt war Rainer Disse aus Karlsruhe. Der Innenraum wurde 1974 von dem Künstler Florian Lechner vorwiegend in Schmelzglas und Chromnickelstahl ausgestaltet. In dem Innenraum hat der Künstler die Schwerpunkte auf die Zahl sieben und die Lichtsymbolik gelegt. Die Aussage ist „So schaue darauf, dass Licht in dir nicht Finsternis sei.“ (Lk 11,36)[22] |
12 |
| Zachäuskirche | |
Landwasser, Auwaldstraße 88
|
evangelisch | 41 | ||
| St. Cyriak (Lehen) | |
Lehen, Kirchbergstraße
|
1139 / 1724 | röm.-kath. |
|
6 |
| Gemeindehaus der Christen-Gemeinde Freiburg | |
Lehen, Ziegelhofstraße 200
|
Christen-Gemeinde Freiburg | 70 | ||
| St. Peter und Paul (Waltershofen) | |
Waltershofen, Benleweg
|
1816 | röm.-kath. | Errichtet wurde sie an der Stelle der früheren Margaretenkapelle, im Stil des Klassizismus (in Baden Weinbrenner-Stil). Die beiden Seitenaltäre, der Dreikönigsaltar und der Sebastianaltar wurden ursprünglich für das Freiburger Münster geschaffen und 1711 an die Kirche verkauft. 1885 wurde das Ensemble durch den Hochaltar von Franz Simmler aus Offenburg ergänzt. 1983/84 wurde der Hochaltar durch den barocken Hochaltar aus Donaueschingen-Pfohren ersetzt. | 14 |
| Waldkapelle Waltershofen | |
Waltershofen, Verbindungsstraße Waltershofen – Umkirch K9861/K4979
|
röm.-kath. | Diese Neugotische Kapelle liegt an der Straße von Waltershofen nach Umkirch. Die Pietà wurde Jahre 1994 von Bildhauer Josef Schäfer geschaffen. Die bis 1994 dort stehende Pietà befindet sich jetzt in der Pfarrkirche St. Peter und Paul. |
67 |
<div style="clear:both" />
| Name | Bild | Standort | Errichtung | Konfession | Bemerkungen | # | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| St. Michael | |
Haslach, Carl-Kistner-Straße
|
1909 | röm.-kath. | |
24 | |||
| Michaelskapelle (Freiburg-Haslach) | |
Haslach, Carl-Kistner-Straße
|
1865/66 | röm.-kath. | |
87
| |||
| Melanchthonkirche | |
Haslach, Markgrafenstraße 18
|
1705 / 1898–1906 | evangelisch | |
36 | |||
| Mormonenkirche | |
Haslach, Markgrafenstraße
|
Mormonen |
|
74 | ||||
| Lukaskirche | |
Sankt Georgen, Am Mettweg 39
|
1955 | evangelisch | |
35 | |||
| Pfarrkirche St. Georg | |
Sankt Georgen, Basler Landstraße
|
1866–1869 | röm.-kath. | |
51 | |||
| St. Peter und Paul (Freiburg im Breisgau) | |
Sankt Georgen, Bozener Straße
|
1967–1969 | röm.-kath. | Die wie ein großes Zelt aufgebaute Kirche vom Architekten Hans-Günter Willmann basiert auf den Worten Jesu Ich bin unter euch, wenn ihr in meinem Namen versammelt seid (Matthäus 18,20 EU) und Wer mein Wort hört und es befolgt, wird ewig leben. (Johannes 5,24 EU). Die Besonderheit der Kirche ist, dass der Altar in der Mitte steht und die Gemeinde sich somit wie um einen Tisch versammelt und sich ansieht. Eine weitere Besonderheit ist, dass diese Kirche die erste Kirche im Erzbistum Freiburg ist, die mit einem Solardach ausgestattet wurde. Die Photovoltaik-Anlage liefert 24,15 kWp.[29] Die Statuen von Petrus und Paulus wurden der Kirche 1989 von der Kirche St. Cyriakus und Perpetua überlassen, die Marienstatue stammt von Johannes Fischedick aus Bottrop und die Orgel von Karl Göckel aus Heidelberg.[30] |
52 | |||
| Kapelle Peter und Paul | |
Sankt Georgen, Wendelingässle
|
etwa 1360 | röm.-kath. | Wurde 1353 erstmals im „Liber marcarum“, dem Kirchenverzeichnis des ehemaligen Bistums Konstanz zusammen mit der Fridolinskapelle im Wendelingässle als Filialkirchen der Hardkirche erwähnt. Beide wurden 1787 durch das Edikt von Kaiser Joseph II. aufgehoben und als Privathäuser genutzt. Die seit 1985 in städtischem Besitz befindliche Kapelle „Peter und Paul“ wurde weitgehend im Originalzustand wieder hergestellt und dient als Versammlungsraum. Die Fridolinskapelle ist weiterhin bewohnt. Beide Kapellen sind auch heute noch auf der Etappe des Jakobswegs von Rottenburg am Neckar nach Thann im Elsass als Stationen ausgewiesen.[31] | 53 | |||
| Bergkirche Freiburg-Opfingen |
|
Opfingen, Unterdorf 8
|
1778 | evangelisch | Die Orgel erklang 1781 zum ersten Mal und wurde von Georg Marcus Stein (1738–1794) gebaut. Sie verfügt über 13 Register und 800 Pfeifen. Sie steht seit 1949 unter Denkmalschutz und wurde 1979 restauriert. |
45 | |||
| St. Nikolaus (Opfingen) | |
Opfingen, Freiburger Straße
|
1984–1986 | röm.-kath. | Errichtet vom Freiburger Architekten Michel Geis in den Jahren 1984–1986 steht sie an der Freiburger Straße am Ortseingang und ist aus typischen Baustoffen des Breisgaus – Sandstein, verputztem Mauerwerk und Holz – erbaut. Das Patronat St. Nikolaus erinnert an die St. Nikolaus-Kapelle in Opfingen-St. Nikolaus. |
65 | |||
| Symphoriankirche Freiburg-Tiengen | |
Tiengen, Oberer Kirchweg
|
1751 | evangelisch | |
44 | |||
| Erentrudiskapelle (Munzingen) | |
Munzingen, Tuniberg
|
1666, 1879 | röm.-kath. | 3 | ||||
| St. Stephan | |
Munzingen, St.-Erentrudis-Straße
|
1590 | röm.-kath. | |
15 | |||
| St. Andreas | |
Weingarten, Sulzburgerstraße
|
1968–1969 | röm.-kath. | |
25 | |||
| Dietrich Bonhoeffer | |
Weingarten, Bugginger Straße 44
|
evangelisch | 34 | |||||
| Neuapostolische Kirche Freiburg-Weingarten | |
Weingarten, Krozinger Straße 13
|
neuapostolisch | |
59 | ||||
| Maria-Magdalena-Kirche | |
Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz
|
2003–2004 | röm.-kath. evangelisch |
|
26 |
<div style="clear:both" />