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| Diese Liste ist sortierbar. Die Voreinstellung erfolgt nach dem Namen des Ortes, in dem die Mühle steht. Darüber hinaus kann sie nach dem Namen der Mühle (alphabetisch), dem Namen der Stadt oder Gemeinde (alphabetisch) und dem Entstehungsdatum des Gebäudes (chronologisch) sortiert werden. Unter Bemerkungen sind Besonderheiten der Baugeschichte, historische Begebenheiten und weitere Anmerkungen aufgeführt. |
Die Liste der Windmühlen in Ostfriesland gibt einen Überblick über Windmühlen unterschiedlichen Erhaltungszustandes in Ostfriesland. Erstmals wird eine Mühle im Jahr 1424 in Esens urkundlich erwähnt.[1] Das älteste erhaltene Bauwerk ist jedoch die Bockwindmühle in Dornum aus dem Jahr 1626. Mit rund 174 Mühlen erreichte der Bestand in Ostfriesland um 1900 seinen Höchststand, von denen heute noch rund die Hälfte erhalten geblieben sind.[1]
Zu den bekanntesten Exemplaren zählen die Greetsieler Zwillingsmühlen und die Hager Mühle, die mit 30,2 m höchste Windmühle Deutschlands ist. Die Auricher Stiftsmühle ist mit fünf Stockwerken die höchste noch funktionsfähige Mühle und die zweithöchste Mühle Ostfrieslands. Weitere Besonderheit ist die einzige Inselwindmühle Niedersachsens auf Norderney und die Doppelkolbenwasserpumpmühle in Wirdum, die als einzig bekanntes funktionsfähiges Bauwerk dieser Art in Deutschland gilt.
Ihrem ursprünglichen Zweck zum Mahlen des Korns oder zur Entwässerung dienen heute nur noch wenige Bauwerke. So wurden beispielsweise die im 16. Jahrhundert in den Niederlanden erfundenen Fluttermühlen in Ostfriesland zur Trockenlegung von Feuchtgebieten eingesetzt, in dieser Funktion aber im 20. Jahrhundert durch moderne Pumpwerke verdrängt. Bei den Kornmahlmühlen ist die Mühle Steenblock in Spetzerfehn die einzige, die noch heute gewerbsmäßig mit Windkraft betrieben wird.
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| Ort | Stadt/Gemeinde | Mühle | Typ | Erbaut | Bemerkungen | Bild | Koordinaten |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Altfunnixsiel | Wittmund | Altfunnixsieler Mühle | Erdholländer | 1802 | Heute Nutzung als Ferienwohnung | |
53° 39′ 10″ N, 7° 46′ 40″ O53.6527437.777792 |
| Aurich | Aurich | Stiftsmühle | Galerieholländer | 1858 | Mit einer Gesamthöhe von 29,95 m Höhe nach der Windmühle in Hage die zweithöchste Mühle Ostfrieslands. Beheimatet ein Mühlenmuseum.[2][3] | |
53° 28′ 5″ N, 7° 28′ 17″ O53.4679877.471497 |
| Aurich | Aurich | Außenmühle | Galerieholländer | 1884 | Mühlentechnik ist vorhanden und funktionsfähig, wird aber heute durch einen Motor angetrieben. |
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53° 27′ 58″ N, 7° 29′ 49″ O53.4661957.497075 |
| Bagband | Großefehn | Bagbander Mühle | Galerieholländer | 1812 | Die Mühle ist noch voll funktionsfähig. In dem Gebäude kann übernachtet werden. | |
53° 20′ 34″ N, 7° 36′ 26″ O53.3426777.607276 |
| Bedekaspel | Südbrookmerland | Wasserschöpfmühle Agnes | Erdholländer, Fluttermühle |
1920 | 1986 wieder aufgebaut. Dient heute der Bewässerung eines Biotops. | |
53° 26′ 55″ N, 7° 18′ 31″ O53.4486477.308655 |
| Berdum | Wittmund | Krullsche Mühle | Erdholländer | 1782 (1820?) | Die Mühle wurde 1972 stillgelegt. Ab 1989 arbeitete der Mühlenverein an der Wiederinbetriebnahme, dieser übernahm 1991 dann die Mühle. |
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53° 37′ 43″ N, 7° 49′ 4″ O53.6285417.817829 |
| Berumerfehn | Großheide | Rote Mühle | Galerieholländer | 1937 | Diese Mühle stand ursprünglich in Carolinensiel und wurde 1937 an den jetzigen Standort gebracht. Seit 1983 wird die Anlage von einem Mühlenverein betrieben. |
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53° 33′ 45″ N, 7° 20′ 19″ O53.5626077.338578 |
| Bunde | Bunde | Bunder Mühle (Huisinger Mühle) | Galerieholländer | 1869 | Die Mühle brannte im Mai 1911 ab und wurde als viergeschossiger Galerieholländer wieder aufgebaut. 1960 wurde von Wind- auf Motor-betrieb umgestellt, restauriert zwischen 1997 und 1999. | |
53° 10′ 54″ N, 7° 16′ 39″ O53.1816947.277469 |
| Burlage | Rhauderfehn | Mühle Burlage | Wallholländer | 1824 | Die Mühle wurde bis in das Jahr 1978 betrieben. Die Flügel sind noch vorhanden, das Mahlwerk wurde aber demontiert. Die Anlage beherbergt ein Naturkundemuseum. | |
53° 3′ 7″ N, 7° 33′ 14″ O53.0520587.553862 |
| Buttforde | Wittmund | Buttforder Mühle | Galerieholländer | 1815 | Bis 1955 mit Windkraft betrieben.[4] |
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53° 37′ 6″ N, 7° 43′ 41″ O53.6183317.728002 |
| Carolinensiel | Wittmund | Deichmühle | Galerieholländer | 1742 | Die zweistöckige Mühle wurde auf einem Deich errichtet, daher der Name, und schon früh hatte sie auch die Funktion einer Landmarke. Die Mühle wird nun als Ferienwohnung genutzt. | |
53° 41′ 33″ N, 7° 47′ 37″ O53.6924397.793714 |
| Ditzum | Jemgum | Jemgumer Mühle | Galerieholländer | 1883 | 1943 abgebrannt und wieder aufgebaut als Motormühle, 1945 bei Kampfhandlungen erneut | |
53° 15′ 54″ N, 7° 23′ 8″ O53.2649277.385672 |
| Ditzumerverlaat | Jemgum | Wasserschöpfmühle Wynhamsterkolk | Erdholländer | 1804 | Als Entwässerungsmühle gebaut, seit 1890 in Privatbesitz, die Entwässerung mit Windkraft wurde Ende 1950er Jahre beendet | |
53° 16′ 27″ N, 7° 16′ 1″ O53.2742827.267016 |
| Dornum | Dornum | Bockwindmühle Dornum | Bockwindmühle | 1626 | Letzte erhaltene Bockwindmühle in Ostfriesland. Älteste Mühle überhaupt in der Region Ostfriesland.[5] | |
53° 38′ 47″ N, 7° 26′ 0″ O53.6463687.433206 |
| Emden | Emden | De Roede Molen | Galerieholländer | 1572 (1823) |
Die Rote Mühle wurde 1573 auf dem „Valdern Wall“ errichtet (SpäterRote Mühlen Zwinger). zwischen 1795 und 1810 wurde sie als Galerieholländer neu aufgebaut. Am 16. August 1916 ist sie abgebrannt, und wurde trotz mehrerer Versuche nicht wieder aufgebaut. Das Gebäude beherbergt heute einen Kindergarten.
Siehe auch: Emder Mühlen
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53° 22′ 3″ N, 7° 13′ 1″ O53.3676287.21702 |
| Emden | Emden | De Vrouw Johanna | Galerieholländer | 1804 | 1956 stillgelegt und zwischen 1996 bis 2000 vom Emder Mühlenverein restauriert. Die Mühle ist voll funktionsfähig und eine der wenigen, die noch über die Flügelräder mahlen kann.[6] | |
53° 22′ 20″ N, 7° 12′ 48″ O53.372327.213303 |
| Emden | Emden | Weizenmühle | Galerieholländer | 1810 | 1952 wurden die Flügel abmontiert und die Mühle auf Motorkraft umgebaut |
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53° 21′ 54″ N, 7° 12′ 58″ O53.3650617.216183 |
| Emden | Emden | Mühle Zeldenrüst | Galerieholländer | 1807 | gebaut als Sägemühle, wurde dann aber zu Getreidemühle umgebaut. Die Flügel wurden 1952 abgenommen. |
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53° 22′ 39″ N, 7° 13′ 16″ O53.3775867.221247 |
| Esens | Esens | Peldemühle Esens | Peldemühle | 1850 | Im August 1945 brach ein Flügelpaar ab, das andere wurde daraufhin ebenfalls abgebaut und die Mühle auf Motorkraft umgestellt.
Der Betrieb wurde 1952 eingestellt. 1986 wurde die Mühle von der Stadt Esens gekauft und zum Heimatmuseum umgebaut. |
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53° 39′ 0″ N, 7° 36′ 44″ O53.6498887.612297 |
| Felde | Großefehn | Felder Mühle | Peldemühle | 1866 | Im Jahr 1969 stillgelegt. 1978 und 1996 grundlegend renoviert.[7] | |
53° 25′ 50″ N, 7° 35′ 19″ O53.4306477.588597 |
| Fulkum | Esens | Johanni-Mühle | Galerieholländer | 1865 (1869?) | Bereits 1909 wurde die Mühle renoviert. Im Jahr 1929 bekam die Anlage einen Elektromotor, als der Betrieb 1954 eingestellt wurde waren es bereits fünf Motoren. Am 21. August 2000 brannte die Mühle wegen eines technischen Defekts bis auf die Grundmauern ab.[8] |
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53° 38′ 4″ N, 7° 31′ 20″ O53.634477.52222 |
| Greetsiel | Krummhörn | Greetsieler Zwillingsmühlen | Galerieholländer | 1706 1856 |
Wahrzeichen des Ortes Greetsiel.[9] | |
53° 29′ 50″ N, 7° 6′ 3″ O53.4972627.100869 53° 29′ 53″ N, 7° 5′ 58″ O53.4979647.099314 |
| Großoldendorf | Uplengen | Windmühle Großoldendorf | Galerieholländer | 1887 | Die Mühle wurde noch bis 1962 mit Wind betrieben und dann auf Motorkraft umgestellt. Im Jahr 1977 wurde der Betrieb eingestellt. |
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53° 19′ 30″ N, 7° 44′ 19″ O53.325087.738565 |
| Hage | Hage | Hager Mühle | Galerieholländer | 1872/73 | Nach Brand 1880 um ein Stockwerk erweitert.[10] Mit 30,2 m höchste Windmühle Deutschlands | |
53° 36′ 13″ N, 7° 17′ 27″ O53.603667.290931 |
| Haxtum | Aurich | Haxtumer Mühle | Galerieholländer | 1885 | Die Mühlentechnik ist vorhanden und funktionsfähig, wobei nur noch die Hammermühle in Betrieb ist. | |
53° 27′ 34″ N, 7° 27′ 18″ O53.4594777.455044 |
| Hinte | Hinte | Mühle Hinte | Galerieholländer | 1869 | Die Anlage wurde ursprünglich 1958 bis auf das Mauerwerk abgerissen. Seit 1993 wird die Mühle wieder aufgebaut,
1995 erhielt die Anlage wieder eine Galerie. |
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53° 24′ 48″ N, 7° 11′ 42″ O53.4132737.194999 |
| Holtland | Holtland | Holtlander Mühle | Galerieholländer | 1864 | Die Anlage war bis 1992 in Privatbesitz. 1992 schenkte die Familie die Anlage funktionstüchtig der Gemeinde. | |
53° 16′ 52″ N, 7° 34′ 49″ O53.2811277.580223 |
| Horsten | Friedeburg | Mühle Erks | Galerieholländer | 1839 | Die Anlage wurde im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut und ist seit 1988 wieder voll funktionsfähig. | |
53° 27′ 3″ N, 7° 56′ 28″ O53.4507117.941152 |
| Idafehn | Ostrhauderfehn | Berta-Mühle | Galerieholländer | 1891 | Die Mühle wurde am 25. April 1945 durch Kriegshandlungen beschädigt. Am 13. November 1972 brannte sie während eines Orkans ab, Der Mühlenstumpf wurde 1999 von der Gemeinde gekauft und restauriert. Der Anbau, das sogenannte Packhaus, wird für Versammlungen und Ausstellungen benutzt.[11] | |
53° 8′ 22″ N, 7° 38′ 15″ O53.1393127.63748 |
| Ihlowerfehn | Ihlow | Berta-Mühle | Galerieholländer | 1870 | Der Vorgängerbau war 1794 eine Roßmühle aus dem Landschaftspolder. 1870 wurde die jetzige Mühle errichtet. Seit den 1980er wurde die Mühle von der Gemeinde wieder restauriert. | |
53° 23′ 30″ N, 7° 26′ 30″ O53.3915997.441601 |
| Jemgum | Jemgum | Jemgumer Mühle | Galerieholländer | 1756 | Als Getreidemühle gebaut und ist noch vollständig erhalten | |
53° 15′ 54″ N, 7° 23′ 8″ O53.2649697.385674 |
| Larrelt | Emden | Kost Winning | Galerieholländer | 1732 | bis 1948 wurde mit Wind gemahlen, der Mühlenbetrieb musste aber 1974 eingestellt werden. Die Mühle ist ausgeräumt und wird für Ausstellungen genutzt. | |
53° 22′ 2″ N, 7° 8′ 54″ O53.367157.14841 |
| Leezdorf | Leezdorf | Bartlingsche Mühle | Galerieholländer | 1896 | Die jetzige Anlage wurde als Nachfolger einer Kokerwindmühle hier errichtet. Die Anlage verfügt noch über einen Steert und Segelflügel. Der Mahlvorgang kann sowohl mit Windkraft, einem Dieselmotor oder einem Elektromotor demonstriert werden. | |
53° 32′ 57″ N, 7° 17′ 31″ O53.5490797.292052 |
| Logabirum | Leer | Eiklenborgsche Mühle | Galerieholländer | 1895 | als Sägemühle gebaut, 1935 wurde er Steert durch eine Windrose ersetzt, 1938 auf Motorbetrieb umgestellt. Die Mühle ist außer Betrieb aber noch vollfunktionsfähig |
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53° 14′ 51″ N, 7° 30′ 56″ O53.247557.515635 |
| Marienhafe | Marienhafe | Friesenborgsche Mühle | Galerieholländer | 1776 | 1821 um ein drittes Stockwerk erweitert. |
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53° 31′ 9″ N, 7° 16′ 34″ O53.5192217.276179 |
| Mitling-Mark | Westoverledingen | Mitling-Marker Mühle | Galerieholländer | 1843 | Ursprünglich stand hier seit altersher eine Bockwindmühle. 1843 wurde die derzeitige Anlage errichtet. 1928 wurde ein Dieselmotor eingebaut und 1945 ein Elektromotor. 1984 kaufte die Gemeinde die Anlage. Seit 1990 kann die Mühle wieder besichtigt werden. | |
53° 8′ 29″ N, 7° 22′ 36″ O53.141517.376724 |
| Münkeboe | Südbrookmerland | Mühle Münkeboe (Fleetjers Mühle) | Galerieholländer | 1854 | Zwischen 1980 und 1987 saniert. | |
53° 30′ 56″ N, 7° 22′ 21″ O53.5154867.372631 |
| Neermoor | Moormerland | Mühle Neermoor | Galerieholländer | 1884 | Flügel und Kappe wurden 1964 abgenommen, 1989 wurde der Mühlenbetrieb stillgelegt. Seit 2000 umfassende Sanierung.[12] |
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53° 18′ 22″ N, 7° 26′ 19″ O53.3060567.438586 |
| Nenndorf | Nenndorf | Nenndorfer Windmühle | Galerieholländer | 1850 | Die ursprüngliche Mühle wurde 1872 bei einem Sturm schwer beschädigt und beim Wiederaufbau um ein Stockwerk erhöht. Sie war bis 1991 in Familienbesitz, als die Gemeinde die Anlage übernahm. | |
53° 35′ 18″ N, 7° 26′ 49″ O53.5882297.446858 |
| Nesse | Dornum | Nessmer Mühle | Galerieholländer | 1856/57 | Die Anlage wurde bis 1960 betrieben und sollte 1965 abgerissen werden. Aus unbekannter Gründen kam es nie zum Abriss. Das Innenleben wurde aber demontiert. | |
53° 39′ 8″ N, 7° 22′ 18″ O53.6520937.371754 |
| Norden | Norden | Deichmühle | Galerieholländer | 1900 | Mit 28,5 m die dritt-höchste Mühle in Ostfriesland. Die erste Mühle an dieser Stelle war ein Bockwindmühle aus dem Jahr 1588. Die Mühle ist in Privatbesitz, voll funktionsfähig und wird als Museum genutzt. | |
53° 35′ 24″ N, 7° 12′ 52″ O53.5898817.214327 |
| Norden | Norden | Gnurre-Mühle Frisia | Galerieholländer | 1864 | An dieser Stelle wurde bereits im Jahr 1700 eine Mühle errichtet. Diese und nachfolgende fielen Bränden zum Opfer. 1930 wurde die Anlage bis auf das Achteck abgerissen. 1986 begann der Mühlenverein mit dem Wiederaufbau. | |
53° 35′ 27″ N, 7° 12′ 54″ O53.5908577.215086 |
| Norden | Norden | Westgaster Mühle | Galerieholländer | 1863 | Die Mühle wurde noch bis 1975 mit Wind betrieben, aber dann auf Motorkraft umgestellt. Der Betrieb wurde 1985 eingestellt, und ist an den Mühlenverein verpachtet. Die Anlage ist voll funktionsfähig und wird gelegentlich auch noch genutzt. | |
53° 35′ 30″ N, 7° 11′ 36″ O53.5918047.193298 |
| Norderney | Norderney | Inselmühle Norderney | Galerieholländer | 1862 | Einzige Inselwindmühle in Niedersachsen.[13] Station der Niedersächsischen Mühlenstraße. 1951 abgebrannt, seit 1971 Gastronomiebetrieb. | |
53° 42′ 22″ N, 7° 9′ 23″ O53.7061487.156388 |
| Ostgroßefehn | Großefehn | Mühle Ostgroßefehn | Galerieholländer | 1804 | Die Anlage hat drei Mahlwerke die hauptsächlich zur Verarbeitung von Buchweizen gebaut wurden. Um 1900 wurde Versuchsweise eine Anlage zur
Stromerzeugung eingebaut. Der Betrieb der Mühle wurde 1968 eingestellt, sie ist aber weiter voll funktionsfähig. |
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53° 24′ 9″ N, 7° 36′ 14″ O53.4024397.603907 |
| Pewsum | Krummhörn | Windmühle Pewsum (vormals Eicklenborgsche Mühle) | Galerieholländer | 1854 | Zwischen 1980 und 1987 saniert. | |
53° 26′ 6″ N, 7° 5′ 22″ O53.4350197.089438 |
| Remels | Uplengen | Windmühle Remels | Galerieholländer | 1803 | Das Getreide für die Anlage wurde auf dem Nordgeorgsfehnkanal herangeschafft. Bis zu ihrer Stilllegung 1962 wurde die Anlage mit Wind betrieben. Seit 1963 ist sie in Besitz der Gemeinde und wird als technisches Denkmal erhalten. | |
53° 18′ 28″ N, 7° 45′ 11″ O53.307757.753167 |
| Rhaude | Rhauderfehn | Rhauder Mühle | Galerieholländer | 1852 | 1958 abgebaut. In den Jahren 1991 bis 1998 wiedererrichtet.[14] | |
53° 9′ 50″ N, 7° 34′ 8″ O53.1638437.568928 |
| Rhauderfehn | Rhauderfehn | Mühle Hahnentange | Galerieholländer | 1865 | Die ursprüngliche Mühle brannte 1885 ab und wurde dann zweistöckig wieder aufgebaut. Der Betrieb wurde 1968 eingestellt. Seit 1992 gehört der Gemeinde Rhauderfehn die Anlage. Sie ist jetzt restauriert und voll funktionsfähig- | |
53° 6′ 41″ N, 7° 33′ 59″ O53.1114067.566426 |
| Rechtsupweg | Brookmerland | Rechtsupweger Mühle | Galerieholländer | 1926 | Windbetrieb 1960 eingestellt. Anschließend wurde die Kappe samt Flügel abgenommen. Bis 1974 wurde die Mühle dann noch mit einem Elektromotor weiter betrieben.[15] |
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53° 31′ 24″ N, 7° 19′ 35″ O53.5234077.326446 |
| Riepe | Ihlow | Fluttermühle Riepe | Fluttermühle | 1986 | Die Mühle ist transportabel. Als Entwässerungsmühle hat sie die Aufgabe, mithilfe einer archimedischen Schraube Wasser aus niedriggelegenen Abzugsgräben in höher gelegene zu schaffen.[16] |
|
53° 23′ 40″ N, 7° 18′ 56″ O53.394437.31561 |
| Riepe Leegmoor | Ihlow | Kokermühle Riepe | Kokermühle | 18. Jahrhundert | Im Jahr 1984 wurde die Wasserschöpfmühle grundlegend restauriert und ist seither wieder voll funktionsfähig.[17] |
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53° 22′ 44″ N, 7° 21′ 30″ O53.3788737.358276 |
| Riepe | Ihlow | Mühle Boerma | Galerieholländer | 1771 (1899) | Die Mühle wurde als Wasserschöpfmühle am Türkmeer in Betrieb genommen, 1813 wurde sie zu einer Korn- und Peldemühle umgebaut. 1899 wurde sie an ihren jetzigen Standort verlegt. Die Anlage wird als Landhandel genutzt. |
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53° 23′ 16″ N, 7° 20′ 43″ O53.3877777.345321 |
| Riepster Hammrich | Ihlow | Wrantepotter Dreschmühle „De Kaat“ | Galerieholländer | um 1670 | Mit einer Höhe von 13,80 m und einer Flügelspannweite von 9,40 m eine der kleinsten Mühlen Deutschlands. Wiederaufbau 1992[18] |
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53° 23′ 46″ N, 7° 16′ 57″ O53.3961097.282434 |
| Rysum | Krummhörn | Windmühle Rysum | Galerieholländer | 1895 | 1964 wurde die Mühle stillgelegt. In den Jahren 1989 bis 1995 erfolgte der Wiederaufbau.[19] |
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53° 22′ 44″ N, 7° 2′ 3″ O53.3787597.034163 |
| Sandhorst | Aurich | Sandhorster Mühle | Galerieholländer | 1908 | Die Mühlentechnik ist vorhanden und funktionsfähig. Von 1988 bis 1991 umfassend saniert. |
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53° 30′ 12″ N, 7° 30′ 48″ O53.5034597.513452 |
| Schweindorf | Schweindorf | Klaashensche Mühle | Galerieholländer | 1907 | Vorgängerbau im Jahr 1906 abgebrannt. Flügel, Kappe und Galerie 1961 demontiert. Wiederaufbau im Jahr 1998 mit dem Aufsetzen der neuen Mühlenkappe und dem Anbau des Steerts abgeschlossen.[20] | |
53° 35′ 51″ N, 7° 28′ 17″ O53.5975647.471422 |
| Seriem | Esens | De Goede Verwagting | Galerieholländer | 1804 | Die Mühle wurde bis 1975 gewerblich genutzt.[21] |
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53° 41′ 7″ N, 7° 41′ 46″ O53.6852117.696068 |
| Simonswolde | Ihlow | Windmühle Simonswolde, Sandwatermühle | Galerieholländer | 1813 | Bis etwa 1948 mit Windkraft betrieben. Heute Nutzung als Wohnhaus.[22] | |
53° 22′ 12″ N, 7° 24′ 44″ O53.3699527.41214 |
| Schoonorth | Greetsiel | Schoonorther Mühle | Galerieholländer | 1804 | Die Mühle wurde 1951 bei einen schweren Sturm stark beschädigt. Anschließend wurden Flügel und das Oberteil abgebaut. Im Jahr 1975 wurde der Unterbau zu einem Wohnhaus umgebaut. Heute Nutzung als Ferienwohnung.[23] | |
53° 30′ 50″ N, 7° 11′ 17″ O53.5140237.18795 |
| Spetzerfehn | Großefehn | Mühle Steenblock | Galerieholländer | 1886 | Vorgängerbau von 1818 nach einem Blitzschlag im Jahr 1884 abgebrannt. Einzige Mühle Ostfrieslands, die noch heute gewerbsmäßig mit Windkraft betrieben wird.[24] | |
53° 22′ 56″ N, 7° 36′ 39″ O53.3821127.610832 |
| Stapelmoor | Weener | Windmühle Stapelmoor, Mühle Wichers | Galerieholländer | 1909 | Der Vorgängerbau von 1818 wurde 1909 abgebrochen.[25] | |
53° 8′ 16″ N, 7° 19′ 10″ O53.1377097.319394 |
| Südcoldinne | Großheide | Tjaden-Mühle | Erdholländer | 1922 | 1901 als Wasserschöpfmühle in Nordgeorgsfehn an Schleuse 3 des Nordgeorgsfehnkanals erbaut, 1922 an den heutigen Standort transportiert.[26] |
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53° 33′ 55″ N, 7° 23′ 7″ O53.5653057.385226 |
| Südgeorgsfehn | Uplengen | Mühle Südgeorgsfehn | Galerieholländer | 1907 | Bis etwa 1966 mit Windkraft betrieben, danach nur mit Motorbetrieb. 1989/90 Stilllegung. 1998 umfassend restauriert.[27] | |
53° 14′ 42″ N, 7° 43′ 58″ O53.2449597.732787 |
| Tannenhausen | Aurich | Meints Mühle | Erdholländer | 1867 | 1867 in Endzetel (Buttforde) gebaut. Im Jahr 1923 vom Müllermeister Meints gekauft und nach Tannenhausen gebracht. | |
53° 30′ 51″ N, 7° 28′ 16″ O53.514227.470987 |
| Tjüche | Marienhafe | Tjücher Mühle | Galerieholländer | 1886 | Bis 1958 mit Windkraft betrieben, danach auf Motorantrieb umgestellt. Restaurierung im Jahr 1986 abgeschlossen.[28] | |
53° 31′ 39″ N, 7° 16′ 19″ O53.5275037.271882 |
| Upgant-Schott | Upgant-Schott | Sterrenbergsche Mühle | Galerieholländer | 1880 | Ein Vorgängerbau aus dem Jahr 1569 wurde 1880 abgerissen.[29] |
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53° 30′ 55″ N, 7° 16′ 17″ O53.5153877.271345 |
| Utarp | Utarp | Windmühle Utarp | Erdholländer | 1803 | 1803 als Wasserschöpfmühle am Alander Meer errichtet. Um 1930 nach Ost-Victobur verkauft. Dort bis 1976 in Betrieb. Anschließend Verkauf und Wiederaufbau in Utarp.[30] |
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53° 36′ 37″ N, 7° 28′ 48″ O53.6102237.480059 |
| Uttum | Krummhörn | Alte Mühle | Galerieholländer | 1856 | Bis etwa 1957 ausschließlich mit Windkraft betrieben, mit dem Elektromotor als Sekundärantrieb bis 1975.[31] | |
53° 27′ 14″ N, 7° 9′ 35″ O53.4537657.159653 |
| Völlenerfehn | Westoverledingen | Wasserschöpfmühle | Wallholländer | 1813 | Das Oberteil der Mühle wurde im Dezember 2009 abgebaut und in Ahausen, einem Stadtteil von Bersenbrück neu errichtet.[32] |
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53° 6′ 12″ N, 7° 24′ 58″ O53.1033367.416058 |
| Warsingsfehn | Moormerland | Windmühle Warsingsfehn, Mühle Bohlen | Galerieholländer | 1811/12 | Flügelwerk 1967 demontiert. Anschließend weiterbetrieb mit Elektromotor. Die Mühlenkappe wurde 1994 neu aufgesetzt, 1996 wieder eine Galerie angebaut.[33] | |
53° 19′ 39″ N, 7° 28′ 29″ O53.3275897.474777 |
| Werdum | Esens | Werdumer Mühle | Erdholländer | 1748 | Der Windbetrieb wurde 1960 und der der gesamte Mühlenbetrieb 1971 eingestellt.[34] | |
53° 39′ 37″ N, 7° 43′ 10″ O53.6603387.719381 |
| Westeraccum | Dornum | Windmühle Westeraccum | Galerieholländer | 1723 | Um 1900 brannte das Gebäude vollständig ab und wurde erneuert. Noch bis 1983 wurden hier die Graupen hergestellt. Galerie und Achtkant wurden 2000, die Flügel im Jahr 2002 neu montiert. | |
53° 38′ 55″ N, 7° 26′ 29″ O53.6485787.441381 |
| Dornumersiel-Westerbur | Dornum | Sielmühle | Galerieholländer | 1872 | Die Anlage hat als einzige einen sechseckigen Grundriss und diente schon früh als Seezeichen. |
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53° 39′ 42″ N, 7° 29′ 42″ O53.6617557.494993 |
| Westgroßefehn | Großefehn | Mühle Onken | Galerieholländer | 1773 | Bis 1967 mit Wind betrieben. In den Jahren 1990 bis 1993 grundlegende Renovierung.[35] | |
53° 20′ 34″ N, 7° 36′ 26″ O53.3426517.607276 |
| Wiegboldsbur | Südbrookmerland | Mühle Wiegboldsbur | Galerieholländer | 1812 | 1851 um ein Stockwerk erhöht. | |
53° 27′ 22″ N, 7° 20′ 44″ O53.4562027.345449 |
| Wirdum | Wirdum | Wasserpumpmühle Wirdum | Doppelkolbenwasserpumpmühle | 1872 | Einzig bekannte funktionsfähige Mühle dieser Art in Deutschland.[36] |
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53° 28′ 53″ N, 7° 12′ 54″ O53.4815117.215078 |
| Wittmund | Wittmund | Peldemühle Wittmund | Peldemühle | 1741 | Die Anlage wurde 1741 bereits als Galerieholländer erbaut und ist damit wohl die älteste Mühle ihrer Art in Norddeutschland. Der eigentliche Mühlenbetrieb wurde 1974 eingestellt. Ab 1986 gab es umfassende Restaurierung, seit 1991 ist sie wieder betriebsfähig.[37] | |
53° 34′ 55″ N, 7° 46′ 29″ O53.5820787.774622 |
| Wittmund | Wittmund | Siuts-Mühle | Galerieholländer | 1884 | Die erste Erwähnung einer Mühle an dieser Stelle war 1648 und betraf eine Bockwindmühle. Diese wurde 1884 ein Raub der Flammen. Die jetzige Anlage stand ursprünglich in Norden und wurde nach dem Brand hier aufgebaut. | |
53° 34′ 30″ N, 7° 46′ 41″ O53.5750027.777923 |