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Als sogenannte „kulturelle Leuchttürme“ werden im Blaubuch der Bundesregierung aufgenommene Museen und Einrichtungen des nationalen Kulturerbes in den neuen Bundesländern bezeichnet. Im Blaubuch sind 23 gesamtstaatlich bedeutsame Kulturstätten nach ihrer Priorität geordnet und detailliert beschrieben.[1]
Die Auswahl der Kulturstätten erfolgt auf Initiative des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in Abstimmung mit den Kultusministern der neuen Bundesländer. An der Finanzierung mehrerer Einrichtungen ist der Bund beteiligt.
Die 23 „kulturellen Leuchttürme“ haben sich in der Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen zusammengeschlossen.
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten | Kulturstiftung Dessau-Wörlitz | Fürst-Pückler-Park Bad Muskau | Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz | Wartburg Eisenach | Staatliche Kunstsammlungen Dresden | Klassik Stiftung Weimar | Staatliches Museum Schwerin | Bauhaus Dessau | Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig | Museum der bildenden Künste Leipzig | Stiftung Moritzburg Halle | Kunstsammlungen Chemnitz | Lindenau-Museum Altenburg | Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt | Franckesche Stiftungen zu Halle | Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden | Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig | Grassi Museum für Musikinstrumente | Deutsches Hygiene-Museum Dresden | Deutsches Meeresmuseum Stralsund | Bach-Archiv Leipzig | Stiftung Händel-Haus zu Halle