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| Kristallstruktur | ||||||||||||||||||
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| __ Li+ __ Clâ | ||||||||||||||||||
| Kristallsystem |
kubisch | |||||||||||||||||
| Raumgruppe |
<math>Fm\bar{3}m</math> | |||||||||||||||||
| Koordinationszahlen |
Li[6], Cl[6] | |||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||
| Name | Lithiumchlorid | |||||||||||||||||
| VerhÀltnisformel | LiCl | |||||||||||||||||
| CAS-Nummer |
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| PubChem | 433294 | |||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weiĂer Feststoff[1] | |||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||
| Molare Masse | 42,39 g·molâ1 | |||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||
| Dichte |
2,07 g·cmâ3[2] | |||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
1360 °C[2] | |||||||||||||||||
| Löslichkeit | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||
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| LD50 |
526 mg·kgâ1[2] | |||||||||||||||||
| Soweit möglich und gebrÀuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||||||||||||
Lithiumchlorid LiCl, das Lithiumsalz der ChlorwasserstoffsÀure, bildet farblose, stark hygroskopische[1] Kristalle. Neben dem wasserfreien Lithiumchlorid existieren noch verschiedene Hydrate, bekannt sind LiCl · n H2O mit n= 1, 3 und 5.[3]
Inhaltsverzeichnis |
Lithiumchloridlösungen sind stark hygroskopisch. Sie reduzieren den Wasserdampfdruck um ca. 90 %. Aus konzentrierten wĂ€ssrigen Lösungen kristallisiert wasserfreies Lithiumchlorid erst bei Temperaturen oberhalb von 98 °C aus. Bei niedrigeren Temperaturen erhĂ€lt man eine der Hydratformen. Die Löslichkeit in Wasser betrĂ€gt ca. 450 g LiCl/kg Lösung. Gasförmiges Lithiumchlorid bildet planare Ringe aus mehreren LithiumchloridmolekĂŒlen (Di-, Tri- und Oligomere).
Lithiumchloridlösungen sind sehr korrosiv. Zur Handhabung konzentrierter Lösungen sind geeignete Werkstoffe auszuwÀhlen. Lithiumchloridlösungen schÀdigen auch Beton.
Die Standardbildungsenthalpie des kristallinen Lithiumchlorids betrĂ€gt ÎfH0298 = -408,27 kJ/mol.[4]
Die Gewinnung von Lithiumchlorid erfolgt durch Umsetzung einer wĂ€ssrigen Lithiumhydroxid- oder Lithiumcarbonatlösung mit Chlorwasserstoff und anschlieĂender Aufkonzentrierung und Trocknung.
Technisch relevant ist zurzeit nur die Umsetzung von Lithiumcarbonat mit SalzsĂ€ure mit anschlieĂender Einengung unter Kristallisation von Lithiumchlorid in Vakuumverdampfern.
AuĂerdem fĂ€llt Lithiumchlorid hĂ€ufig bei metallorganischen Synthesen als Nebenprodukt an (Salzmetathese).
Lithiumchlorid kann zur Herstellung von Lithium benutzt werden. Hierzu wird eine Mischung aus Lithiumchlorid und Kaliumchlorid in einer Schmelzflusselektrolyse eingesetzt.[5] Wegen der stark hygroskopischen Wirkung kann es als Trocknungsmittel und auch zur Raumentfeuchtung verwendet werden.[6][7] Des Weiteren kann es als Flussmittel in der Löt- und SchweiĂtechnik eingesetzt werden.[7] Auf Grund seiner Hygroskopie kann es in Taupunktsensor oder -hygrometer verwendet werden. Die elektrische LeitfĂ€higkeit des Salzes ist stark abhĂ€ngig von der Wasserkonzentration, weshalb die Umgebungsfeuchte aus der LeitfĂ€higkeit des Lithiumchlorids bestimmt werden kann.[6] In chemischen oder geologischen Untersuchungen kann Lithiumchlorid als Tracer eingesetzt werden.[8] Lithiumchlorid kann in Enteiserlösungen verwendet werden. Da diese jedoch korrosiv sind, sind sie beispielsweise zur Anwendung an FluggerĂ€ten in den USA verboten.[9] Auch die Textilindustrie verwendet Lithiumchlorid.[10] In KĂ€ltebĂ€dern können Lithiumchloridlösungen mit 25â30 % LiCl zum Einsatz kommen. Solche KĂ€ltebĂ€der können bis â70 °C flĂŒssig bleiben.
Lithiumfluorid | Lithiumchlorid | Lithiumbromid | Lithiumiodid
Lithiumchlorid | Natriumchlorid | Kaliumchlorid | Rubidiumchlorid | Caesiumchlorid