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| Ljuboslaw Penew | ||
| Ljuboslaw Penew im Jahre 2010 | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Ljuboslaw Mladenow Penew | |
| Geburtstag | 31. August 1966 | |
| Geburtsort | Sofia, Bulgarien | |
| Position | Stürmer | |
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 1984–1989 1989–1995 1995–1996 1996–1998 1998–1999 1999–2001 |
ZSKA Sofia FC Valencia Atlético Madrid SD Compostela Celta de Vigo Lokomotive Plowdiw |
121 (77) 167 (67) 37 (16) 69 (32) 32 (14) |
| Nationalmannschaft | ||
| 1987–1998 | Bulgarien | 62 (13) |
| Stationen als Trainer | ||
| 2009–2010 2010–2011 2011– |
CSKA Sofia Litex Lowetsch Bulgarien | |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. | ||
Ljuboslaw „Lubo“ Mladenow Penew (bulgarisch Любослав Пенев; * 31. August 1966 in Sofia) ist ein ehemaliger bulgarischer Fußballspieler und derzeitiger Trainer der bulgarischen Fußballnationalmannschaft.
Inhaltsverzeichnis |
Penews erstes Profiteam war ZSKA Sofia aus der bulgarischen Hauptstadt. Sein Debüt in der ersten Mannschaft gab der Neffe Dimitar Penews[1] 1984 als 18-Jähriger. Das ZSKA der späten Achtzigerjahre war der Stammklub einiger bulgarischer Fußballspieler, die in den Neunzigern Weltklasse werden sollten. In dieser Zeit spielte Penew zusammen mit Spielern wie Verteidiger Trifon Iwanow, Flügelspieler Emil Kostadinov und Stürmer Hristo Stoichkov. Mit ZSKA gewann Penew zwei Mal die bulgarische Liga (1987 und 1989) und holte drei Mal den bulgarischen Pokal (1987, 1988 und 1989). Auch wurde er 1988 zum bulgarischen Fußballer des Jahres gewählt.
Nachdem er es im bulgarischen Fußball zu großem Ruhm gebracht hatte, verließ er das Land 1989 und machte einen für seine Karriere wichtigen Schritt, indem er nach Spanien wechselte. In der Primera División spielte Penew für vier verschiedene Vereine: FC Valencia, Atlético Madrid, SD Compostela und Celta Vigo. Der Höhepunkt seiner Zeit in Spanien war die Saison 1995/96 mit Atlético, als der Klub sowohl den spanischen Meistertitel als auch den Pokal sichern konnte. Penew war der effizienteste Spieler der Meistermannschaft: In 44 Spielen erzielte er 22 Tore (sowohl in der Liga als auch im Pokal). 2001 beendete er seine Karriere in Bulgarien.
Penew repräsentierte Bulgarien auch an der EM 1996 in England und an der WM 1998 in Frankreich, wo er tragisch auffiel, als er gegen Frankreich ein Eigentor schoss.
Penews Lieblingsposition auf dem Spielfeld war die des Mittelstürmers. Mit seiner eindrucksvollen Statur von beinahe 190 Zentimetern war der Rechtsfüßer oft das Ziel der Flanken seiner Mannschaftskameraden. Zusätzlich zu seinen Fähigkeiten als Torschütze war und ist er für seinen großen Kampfgeist sowohl auf als auch neben dem Platz bekannt. Den größten Rückschlag seiner Karriere erlitt er 1994, als bei ihm Hodenkrebs diagnostiziert wurde. An der WM 1994 mit der wahrscheinlich besten bulgarischen Mannschaft aller Zeiten konnte er nicht teilnehmen, und das Ende seiner Karriere, wenn nicht sogar seines Lebens, zeichnete sich ab. Penew jedoch erholte sich sehr schnell und war in der nächsten Saison bereits wieder ein Schlüsselspieler beim Double von Atlético. Christo Stoitschkow beschrieb seinen engen Freund als einen wahren Kämpfer. Laut Stoichkov hätte ein schwächerer Mann aufgegeben, doch Penew biss einfach die Zähne zusammen und besiegte die Krankheit.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Penew, Ljuboslaw |
| ALTERNATIVNAMEN | Penew, Ljuboslaw Mladenow (vollständiger Name); Пенев, Любослав (bulgarische Schreibweise); Penev, Luboslav (englische Transkription) |
| KURZBESCHREIBUNG | bulgarischer Fußballspieler und -trainer |
| GEBURTSDATUM | 31. August 1966 |
| GEBURTSORT | Sofia, Bulgarien |