|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
| Lokhalle Göttingen | |
|---|---|
| Baujahr | 1917 |
| Kapazität (Basketballspiele) | 3.700[1] |
| Höhe | 17 m |
| Grundfläche | 8.400 m² |
Die Lokhalle Göttingen ist eine Mehrzweckhalle in Göttingen. Sie befindet sich auf der Rückseite des Bahnhofs in der Weststadt. Betreiber der Lokhalle ist die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbh, die auch die Stadthalle Göttingen bewirtschaftet.
Inhaltsverzeichnis |
Bereits 1855 wurde in Göttingen eine Lokwerkstatt in Betrieb genommen. Vor und während des ersten Weltkrieges wurden die Bahnanlagen in Göttingen dann erheblich um- und ausgebaut. Im Rahmen dieser Entwicklung wurde das Gebäude der heutigen Lokhalle im Jahre 1917 als Lokrichthalle im Ausbesserungswerk (AW) für Eisenbahnen errichtet. Hier wurden größere Reparaturen, vor allem an Dampflokomotiven, vorgenommen, die von Göttingen aus auf der Nord-Süd-Strecke und der Dransfelder Rampe eingesetzt wurden.
Nach der Schließung des Ausbesserungswerk 1976 war die Anlage für nahezu zwei Jahrzehnte dem Verfall preisgegeben. Das gesamte Gelände wurde schließlich verkauft. Die darauf befindlichen Gebäude, mit Ausnahme der Lokrichthalle (sie war zwischenzeitlich 1981 in die vorläufige Liste der Baudenkmäler aufgenommen worden) und eines heute noch genutzten Bürogebäudes, wurden bis Mitte der 1980er Jahre abgerissen. In einem Nutzungskonzept für das Grundstück, nach Entwürfen des Göttinger Architekten Jochen Brandi, waren u.a. ein wesentlich größer ausgestalteter Westeingang des Bahnhofs, eine Turmbrücke über die Bahnhofshalle als Verbindung zur Lokrichthalle, ein Freizeitbad sowie ein Ladenzentrum in der Lokrichthalle vorgesehen. Von diesen Entwürfen wurde letztendlich lediglich der Bau einer Straße realisiert.
Erst 1993 gab es für die Nutzung der Lokrichthalle wieder konkrete Pläne. 1996 wurde schließlich im nördlichen Teil der Halle ein Multiplex-Kino eröffnet. Die Veranstaltungsfläche im südlichen Bereich der Lokhalle eröffnete dann im Dezember 1998. Rund um den Hallenkomplex auf dem Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerks befinden sich eine Außenstelle der Bundesagentur für Arbeit, die Volkshochschule Göttingen, ein Medienzentrum, das auch ein Studio des NDR beherbergt, und ein InterCityHotel.
Seit 2007 werden in der Lokhalle die Heimspiele des Basketball-Bundesligisten BG 74 Göttingen ausgetragen. Auch das Final Four der EuroChallenge-Saison 2009/2010 fand vom 30. April bis 2. Mai 2010 dort statt.[2] Regelmäßige Veranstaltungen sind u. a. das internationale Hallenfußballturnier der A–Junioren und „Pop meets Classic“.
Audi Dome (FC Bayern München)[1] | Arena Ludwigsburg (EnBW Ludwigsburg) | Arena Trier (TBB Trier) | Artland-Arena (Artland Dragons) | Fraport Arena (Skyliners Frankfurt) | Enervie Arena (Phoenix Hagen) | EWE Arena (EWE Baskets Oldenburg) | Kuhberghalle (ratiopharm Ulm)[2] | Lokhalle Göttingen (BG 74 Göttingen)[3] | O2 World (Alba Berlin) | Oberfrankenhalle (BBC Bayreuth) | Olympiahalle München (FC Bayern München)[1] | Paul Horn-Arena (Tigers Tübingen) | ratiopharm arena (ratiopharm Ulm)[2] | s.Oliver Arena (s.Oliver Baskets) | Sparkassen-Arena Göttingen (BG 74 Göttingen)[3] | Sporthalle Gießen-Ost (LTi Gießen 46ers) | Stadthalle Bremerhaven (Eisbären Bremerhaven) | Stechert Arena (Brose Baskets) | Telekom Dome (Telekom Baskets Bonn) | Volkswagen Halle Braunschweig (Phantoms Braunschweig)
51.5367819.922476Koordinaten: 51° 32′ 12″ N, 9° 55′ 21″ O