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Louise von Belgien

Prinz Philipp von Sachsen-Coburg und Gotha und seine Gemahlin Prinzessin Louise

Louise Marie AmĂ©lie Prinzessin von Sachsen-Coburg und Gotha, Prinzessin von Belgien (* 18. Februar 1858 in Laeken; † 1. MĂ€rz 1924 in Wiesbaden) war eine deutsch-belgische Prinzessin, die durch einen Eheskandal Aufsehen erregte.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Jugend und Ehe mit Philipp von Sachsen-Coburg

Prinzessin Louise wurde als erste Tochter von König Leopold II. von Belgien und seiner Frau Marie Henriette, einer Erzherzogin von Österreich, geboren. Sie war das Ă€lteste von vier Kindern, ihr einziger Bruder und Thronerbe Leopold ertrank mit neun Jahren in einem Teich. Louise und ihre Schwester Stephanie litten viel unter dem harten Drill am belgischen Hof, von dem nur das NesthĂ€kchen Clementine verschont wurde.

Am 4. Februar 1875 wurde Prinzessin Louise in BrĂŒssel mit Prinz Philipp von Sachsen-Coburg und Gotha verheiratet. Als dieser um ihre Hand anhielt, erschien ihr dies zunĂ€chst als GlĂŒcksfall, da er ein keineswegs unangenehmer Mann war und versprach, sie auf HĂ€nden zu tragen. In der Hochzeitsnacht in Laeken wurde das völlig unaufgeklĂ€rte MĂ€dchen von ihrem Ehemann so behandelt, dass sie am folgenden Morgen völlig verstört aus den GemĂ€chern in ein GewĂ€chshaus in Laeken floh, wo sie von einem GĂ€rtner gefunden wurde.[1] Nur infolge eindringlichen Zuredens ihrer herbeigeholten Mutter war Louise bereit, zu ihrem Ehemann zurĂŒckzukehren, wobei sich das VerhĂ€ltnis zwischen dem jungen Paar in den spĂ€teren Ehemonaten verbesserte. Damit begann sich um Prinzessin Louise eine Tragödie zu entwickeln, die ab 1897 fĂŒr viel Aufsehen in europĂ€ischen Adelskreisen sorgte.

Prinzessin Louise war seit 1875 eine enge Freundin und Vertraute ihres Schwagers Kronprinz Rudolf von Österreich. In ihren 1926 in Deutschland erschienenen, offen ĂŒber die ehemaligen Herrscher Europas berichtenden Memoiren „Throne die ich stĂŒrzen sah“, beschreibt sie den Kronprinzen wie folgt:

„Er war mehr als schön; er war verfĂŒhrerisch. Mittelgroß und sehr gut proportioniert, war er, trotzdem er sehr zart schien, sehr krĂ€ftig. Deutlich zeigte sich seine Reinrassigkeit, und man dachte bei ihm unwillkĂŒrlich an ein Vollblutpferd; denn von ihm hatte er auch das Wesentliche 
 wie dies hatte er leichten Sinn und Launen. Auf seinem matten Teint spiegelte sich SentimentalitĂ€t; sein Auge, dessen braune, glĂ€nzende Iris im Moment der Erregung zu schillern begann, schien mit dem Ausdruck auch seine Form zu verĂ€ndern. Er war sensibel und wechselte seine Stimmung, war in einem Moment liebenswĂŒrdig, im nĂ€chsten zornig, und war imstande, im dritten Augenblick wieder der entzĂŒckendste Mensch zu sein.“

Louise von Belgien

Der mit Prinz Philipp und Prinzessin Louise im Wiener Palais Coburg – heute Luxushotel â€“ aufgewachsene jĂŒngste Bruder des Prinzen, Prinz Ferdinand von Sachsen-Coburg und Gotha, ab 1887 FĂŒrst von Bulgarien, umwarb – nach den Worten der Prinzessin angeblich â€“ unverhohlen die Frau seines Bruders, mit der ihn seit Jahren eine Freundschaft verband.

Prinzessin Louise schreibt hierĂŒber in ihren Memoiren. Sie bezieht sich auf einen Besuch in Sofia:

„Bei diesem Souper, das ich vor mir sehe, als ob es heute wĂ€re, raunte er mir, ohne von meinem Mann Notiz zu nehmen, der uns gegenĂŒber allein dasaß, da die abwesende FĂŒrstin wegen einer Krankheit ferngeblieben war, die Worte zu: Alles das, was du hier siehst, Menschen und Dinge, einschließlich meinem Königreich und mir, lege ich Dir zu FĂŒĂŸen 
 Ich war Ă€ußerst verwirrt; er wurde dringender und beharrte brutal: Es ist das letzte Mal, dass ich Dir zu FĂŒĂŸen lege, was ich Dir bereits frĂŒher angeboten habe; verstehst Du mich?“

Der durch zahlreiche Skandale aufgefallene jĂŒngste Bruder des Kaisers, Erzherzog Ludwig Viktor, warb ebenfalls um die Prinzessin, die nach Juliana von Stockhausen Im Schatten der Hofburg Gestalten, Puppen und Gespenster. Aus meinen GesprĂ€chen mit Prinzessin Stephanie von Belgien FĂŒrstin Lonyay der letzten Kronprinzessin von Österreich Ungarn seinerzeit „die mondĂ€nste Frau des Wiener Hofes“ war.

In den Memoiren Prinzessin Louises heißt es:

„WĂ€hrend vieler Jahre hat mich Erzherzog Ludwig Viktor mit Aufmerksamkeiten aller Art ĂŒberhĂ€uft; es wußte ganz Wien davon, der Kaiser ebenso wie die anderen 
 ja er war wohl noch besser informiert als nur irgend jemand, da diese Geschichten zu seinem tĂ€glichen Brot gehörten, und es fĂŒr ihn eine Staatsaffaire war, zu erfahren, ob der Erzherzog sein Ziel erreichte oder nicht.“

AffÀre mit Geza von Mattachich

Nachdem Prinzessin Louise bereits seit 1883 bis zu dessen Tod im Jahr 1888 eine Liebesbeziehung zu Baron Daniel d’Ablaing van Giessenburg – Adjutant ihres Mannes â€“ unterhalten hatte, unterhielt sie eine weitere Beziehung mit dessen Nachfolger, Baron Nikolaus Döry de Jobahaza, bis sie 1895 im Wiener Stadtpark dem kroatischen Ulanenoberleutnant Graf (sic) Geza von Mattachich-Keglevich begegnete und sich beide ineinander verliebten.[2]

Erzherzog Ludwig Viktor berichtete seinem Bruder ĂŒber Prinzessin Louises AffĂ€re mit Mattachich. Kaiser Franz Joseph verbannte sie daraufhin vom Hof. Da Prinz Philipp nicht fĂŒr sie eintrat, verließ ihn Prinzessin Louise im FrĂŒhjahr 1897 und lebte ihre Beziehung mit Mattachich offen in ganz Europa. Die Prinzessin machte enorme Schulden – nach SchĂ€tzungen 12 Millionen Franc. Sie ging davon aus, dass sie eines Tages das enorme Vermögen ihres Vaters – EigentĂŒmer des Kongo-Freistaates â€“ erben wĂŒrde. Da König Leopold II. einer der reichsten Monarchen der Welt war, wurden „großzĂŒgig“ Kredite gewĂ€hrt.

Im Februar 1898 musste sich Prinz Philipp auf Anordnung des Kaisers mit Mattachich duellieren. Hierbei wurde der Prinz kampfunfĂ€hig geschlagen (Durchtrennung der Sehne der rechten Hand). Die Wiener Zeitungen berichteten ĂŒber das Duell und die Genesung des Prinzen.[3]

EntmĂŒndigung und Gefangenschaft

Im Mai 1898 wurde Prinzessin Louise dann auf Anordnung Kaiser Franz Josephs,[4] nachdem sie in Kroatien verhaftet worden war, in die Privatanstalt von Professor Heinrich Obersteiner in Oberdöbling/Wien eingeliefert. Prof. Obersteiner diagnostizierte bei Prinzessin Louise eine „intellektuelle und moralische Minderwertigkeit“.[5]

1899 wurde sie durch ein FakultĂ€tsgutachten von Prof. Richard von Krafft-Ebing, Inhaber des Lehrstuhles fĂŒr Geisteskrankheiten an der UniversitĂ€t Wien, fĂŒr schwachsinnig erklĂ€rt und durch das Obersthofmarschallamt, dies war die Behörde fĂŒr die dem allgemeinen Recht nach dem Habsburger Hausgesetz von 1839 entrĂŒckten Personen, am 3. Juni 1899 unter Kuratel gestellt und sollte fĂŒr immer in einer Irrenanstalt geschlossen untergebracht werden. Als Kurator setzte man den Vorsitzenden der Rechtsanwaltskammer Wien, Karl Ritter von Feistmantel, ein. Das Obersthofmarschallamt hatte sich nicht als zustĂ€ndig fĂŒr die Schuldenangelegenheit von Prinzessin Louise gesehen, wohl aber fĂŒr die Frage ihrer EntmĂŒndigung. Da man die Prinzessin in Österreich und Belgien nicht wollte, wurde sie in der Dr. Reginald Pierson gehörenden und von ihm geleiteten Anstalt „Lindenhof“ in Coswig – heute Fachkrankenhaus Coswig â€“ bei Dresden geschlossen untergebracht.

Prinzessin Louise soll die Unterschrift ihrer Schwester, der Kronprinzessin Stephanie, auf mehreren Wechseln gefÀlscht haben.

Der ebenfalls in Kroatien verhaftete Geza von Mattachich wurde 1898 von einem MilitĂ€rgericht wegen dieser ungeklĂ€rten angeblichen WechselfĂ€lschungen in Abwesenheit zu „sechs Jahren schweren Kerkers“ verurteilt. Er verlor seinen Adelstitel. Seine Strafe musste er in der MilitĂ€rstrafanstalt Möllersdorf bei Wien absitzen. Durch den intensiven Einsatz der Sozialdemokraten im österreichischen Reichsrat – allen voran der polnische Abgeordnete Ignacy DasziƄsky â€“ wurde Mattachich 1902 aus der Haft entlassen. 1904 veröffentlichte er seine in mehrere Sprachen ĂŒbersetzten Memoiren. Dies fĂŒhrte zu weltweiten Pressereaktionen[6] gegen das österreichische Kaiserhaus.

1904 folgte eine zweite Begutachtung des Geisteszustandes von Prinzessin Louise – diesmal durch eine internationale Psychiaterkommission mit Prof. Friedrich Jolly, Lehrstuhlinhaber fĂŒr Geisteskrankheiten an der UniversitĂ€t Berlin und Direktor der Psychiatrie und Nervenklinik CharitĂ©; Prof. Julius Wagner-Jauregg, Lehrstuhlinhaber fĂŒr Psychiatrie an der UniversitĂ€t Wien und Vorstand der I., ab 1902 auch der II. Wiener Psychiatrischen Klinik, 1927 NobelpreistrĂ€ger; Medizinalrat Dr. Guido Weber, Direktor Landesirrenanstalt Sonnenstein-Pirna, damals fĂŒhrender Forensiker Deutschlands; Dr. Leopold MĂ©lis, Oberstabsarzt aus BrĂŒssel.

Im abschließenden Gutachten der vor Beginn der Untersuchung der Prinzessin vor dem Amtsgericht Meißen vereidigten Psychiater vom 11. MĂ€rz 1904 heißt es:

„Die Art, wie sie sich uns gegenĂŒber ĂŒber Mattachich aussprach, könnte zwar den Glauben erwecken, daß sie durchaus keine lebhafte Sehnsucht hegt, mit demselben zusammenzutreffen. Auch ergibt sich aus dem Berichte des Dr. Pierson, daß sie sich eher erleichtert fĂŒhlte, als ihr nach dem AnnĂ€herungsversuche des Mattachichs zunĂ€chst das Verlassen der Anstalt untersagt wurde. Wir glauben aber, daß sie so willensschwach ist, daß sie, wenn sie wieder hinauskĂ€me, sich von Mattachich sofort wieder umgarnen lassen wĂŒrde und zu neuen compromittierenden Schritten veranlasst werden wĂŒrde. 
 Wir kommen auf Grund des uns vorgelegten Aktenmaterials sowie persönlicher Wahrnehmung zu folgenden SchlĂŒssen:

  1. Der bei Ihrer kgl. Hoheit der Frau Prinzessin Louise von Sachsen-Coburg und Gotha konstatierte Zustand von krankhafter GeistesschwÀche besteht unverÀndert fort und macht die hohe Patientin nach wie vor unfÀhig, ihre Angelegenheiten zu besorgen.
  2. Der dauerhafte Aufenthalt der Prinzessin in der geschlossenen Anstalt ist in RĂŒcksicht auf diesen Krankheitszustand und im Interesse der hohen Patientin unbedingt notwendig.
  3. Wir haben uns ĂŒberzeugt, dass in der Anstalt des Herrn SanitĂ€tsrates Dr. Pierson alle diejenigen Bedingungen gegeben sind, welche eine möglichst zweckmĂ€ĂŸige und schonende Behandlung der Prinzessin gewĂ€hrleisten.
Prof. Jolly – Julius Wagner-Jauregg – San. Rat Weber – Dr. Leop MĂ©lis“[7]

Flucht und Alter

Im Herbst 1904 wurde Prinzessin Louise von Mattachich und zwei Fluchthelfern – der damaligen Geliebten Mattachichs, Maria Stöger und dem mit Mattachich befreundeten Wiener Gastwirt Josef Weitzer â€“ aus dem Hotel „Wettiner Hof“ in Bad Elster, wo sich die Prinzessin aufgrund des öffentlichen Drucks unter Bewachung zur Kur aufhalten durfte, befreit. Mattachich musste sich dabei im Hintergrund halten, da er stĂ€ndig ĂŒberwacht wurde. Sofort setze eine polizeiliche Fahndung ein, da die Prinzessin unter Kuratel stand. Laut einer Zeitungsmeldung[3] waren sĂ€mtliche Straßen des Saarlandes mit Polizeisperren versehen. Es gelang die Flucht nach Frankreich. Dort erreichte man ein Gegengutachten (23. Mai 1905)[8] der französischen Psychiater Valentin Magnan und Paul Dubuisson. Das Obersthofmarschallamt in Wien hob daraufhin die Kuratel am 26. Juni 1905 auf.

Der Publizist und Schriftsteller Karl Kraus hatte 1904 seinen Aufsatz Irrenhaus Österreich, in dem er den Fall Louise von Coburg behandelt, in der "Fackel" veröffentlicht:

„Ich halte diese Frau, deren gerechte Sache mir auch die Sympathie von Sensationsreportern nicht verekeln kann, nicht nur fĂŒr vollsinnig, sondern nach den Interviews, die sie den Korrespondenten in die Feder diktiert hat und deren Pointierung ich einem Frischauer gewiß nicht zutraue, fĂŒr einen Geist von seltener Frische und Festigkeit. Diese Mimikerin sechsjĂ€hrigen Schwachsinns, die heute jedem Argument ihrer schĂ€ndlichen Peiniger gewachsen ist, wĂŒrde dank einer in Leiden erworbenen Routine ein viel glaubhafteres Gutachten ĂŒber den Geisteszustand der Herren Wagner, Jolly, Mellis und Weber liefern, als es umgekehrt der Fall war“

1906 wurde die Ehe von Prinzessin Louise und Prinz Philipp von Sachsen-Coburg und Gotha geschieden. Ihre Eltern hatten Prinzessin Louise verstoßen, ihr Vater verbot ihr sogar, jemals wieder nach Belgien zu reisen. Nach dem Tod ihres Vaters klagte Prinzessin Louise vergeblich gegen die NiederfĂŒllbacher Stiftung auf Herausgabe des Kongo-Vermögens, das 1911 von der Stiftung an den belgischen Staat zurĂŒckĂŒberwiesen wurde. Sie und ihre Schwestern hatten 7 Millionen Franc geerbt und wurden zusammen vom belgischen Staat mit 12 Millionen Franc abgefunden.

Im Ersten Weltkrieg wurde Mattachich verhaftet und kam in ein Internierungslager in der NĂ€he von Budapest. Prinzessin Louise wurde aus Österreich ausgewiesen und floh ĂŒber Dresden, Schlesien schließlich nach Ungarn. Dort wurde sie 1919 von den ungarischen Bolschewiken wegen angeblicher Spionage zum Tode verurteilt und unmittelbar vor der Hinrichtung – nachdem sie sechs Tage lang in ihrer Zelle die Erschießungen im Innenhof des GefĂ€ngnisses anhören musste â€“ von BĂ©la Kun begnadigt. Sie begegnete Mattachich in Wien wieder und wohnte dort im „Parkhotel Hietzing“ bis sie hinausgeworfen wurde, da sich erneut große Schulden angehĂ€uft hatten. Nun gingen beide nach Paris wo Matachich 1923 starb. Prinzessin Louise selber reiste nun wieder mit einigen Getreuen in Deutschland umher, wo sie ĂŒberall, wo sie auftauchte Schulden machte, bis sie 1924 völlig verarmt in Wiesbaden starb. Ihre letzte RuhestĂ€tte fand sie auf dem dortigen SĂŒdfriedhof.

Nachkommen

∞ 1898 Herzog Ernst GĂŒnther von Schleswig-Holstein (1863–1921)

Memoiren

  • Throne, die ich stĂŒrzen sah. Almathea, Wien, 1926 (ÂČ1927)
    • My own affairs by the Princess Louise of Belgium. Cassel, London 1921
    • amerikanische Ausgabe: hrsg. v. George H. Doran, New York 1921
    • Autour des trĂŽnes que j’ai vu tomber Albin Michel, Paris 1921
  • Geza Mattachich: Folle par raison d’état: la Princesse Louise de Belgique; mĂ©moires inĂ©dits/GĂ©za Mattachich. Paris 1904, BrĂŒssel 1998
  • Geza Mattachich: Az utĂłbbi Ă©vekbƑl. EmlĂ©kiratok, Kultur-Verlag, Leipzig 1904
  • Geza Mattachich: Aus den letzten Jahren Memoiren von Geza Mattachich. Kultur-Verlag, Leipzig 1904

Spielfilme und ein Schauspiel

  • Die Vorlage fĂŒr den Spielfilm Louise von Coburg von Rolf RaffĂ© (1927) war das 1924 erschienene Buch Louise von Coburg. Um Krone und Stand von Adolf Sommerfeld. Der Film wurde verboten. Eine Nitrokopie befindet sich im Bundesfilmarchiv. 2003 wurde er restauriert und ist wieder zugĂ€nglich.
  • Ein zweiter Louise-Film, Her Royal Highness, B.B.C., wurde am 3. August 1952 in England ausgestrahlt – mit Ann Todd als Prinzessin Louise und Harry Andrews als Graf Mattachich. Der Film wurde vor einigen Jahren wĂ€hrend einer Reorganisation der BBC-Archiv-BestĂ€nde, vernichtet.
  • Das BĂŒhnenspiel Louise von Coburg von Felix Salten wurde im Januar 1933 im Wiener Volkstheater (ur)aufgefĂŒhrt. Vorlage zu diesem TheaterstĂŒck war jenes Interview, das Louise 1905 an Je sais tout gegeben hat.

Literatur

  • Friedrich Austerlitz: Ein MilitĂ€rurtheil in Österreich. Die Wechsel der Prinzessin Louise von Coburg. Druck- und Verlagsanstalt „VorwĂ€rts“ Fritsch und Co, Wien 1902;
  • Erika Bestenreiner: Prinzessin Louise von Belgien. In: Die Frauen aus dem Hause Coburg. Piper, MĂŒnchen 2008, S. 107–167.
  • Richard Dahl: Die Leidensgeschichte einer Königstochter Die Wahrheit in der Affaire der Prinzessin Luise von Sachsen-Coburg und Gotha und des ehemaligen österr. Ulanen-Oberleutnant Grafen GĂ©za Mattachich-Keglevich Offener Brief an alle Freunde der Menschlichkeit und Gerechtigkeit. Kommissionsverlag von CĂ€sar Schmidt, ZĂŒrich 1904
  • Olivier Defrance, Joseph van Loon: Louise de Saxe-Cobourg Amours, argent,procĂšs. Racine, BrĂŒssel 2000
  • Roberto Giardina: Königliche Verschwörung. Wie die Coburger Europa eroberten. Bertelsmann, MĂŒnchen 2006
  • Gerd Holler: Louise von Sachsen-Coburg Ihr Kampf um Liebe und GlĂŒck. Almathea, Wien 1991
  • Dan Jacobson: All for love, A Novel. Hamish Hamilton, Penguin, London 2006
  • Maria Matray, Answald KrĂŒger: Die Liaison, Scherz Verlag, Bern / MĂŒnchen 1973
  • Adolf Sommerfeld: Luise von Coburg. Um Krone und Stand. Verlag Continent, Berlin-Friedenau 1914, 2. Auflage 1924 und Vorlage fĂŒr Film Louise von Coburg von Ralf Raffe
  • Karl v. Stengel: Gutachten betreffend die RechtsansprĂŒche die Ihrer K.Hoheit der Prinzessin Luise von Belgien auf das Vermögen der ehemaligen Fondation de la Couronne du Congo zustehen erstattet von Dr. Karl Frh. v. Stengel ord. Professor des Staats- und Verwaltungsrechts an der Ludwig Maximilians-UniversitĂ€t zu MĂŒnchen, Geheimer Rat. MĂŒnchen 1912
  • Juliana von Stockhausen: Im Schatten der Hofburg Gestalten, Puppen und Gespenster Aus meinen GesprĂ€chen mit Prinzessin Stephanie von Belgien FĂŒrstin Lonyay der letzten Kronprinzessin von Österreich Ungarn. F.K.Herle Verlag, Heidelberg 1952
  • Joseph Weitzer: Die Flucht der Prinzessin Louise von Sachsen – Coburg – Gotha aus Bad Elster. Nach eigenen Erlebnissen erzĂ€hlt von Josef Weitzer. Alois B. Lehar, Wien 1904

Weblinks

 Commons: Louise von Belgien â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Sigrid-Maria GrĂ¶ĂŸing: Rudolf. Herzensbrecher, Freigeist, Psychopath. Salzburg 2006
  2. ↑ Olivier Defrance, Joseph van Loon: Louise de Saxe-Cobourg Amours, argent, procĂšs. Racine, BrĂŒssel 2000
  3. ↑ a b Staatsarchiv Coburg, Nachlass Paul von Ebart
  4. ↑ Beleg im Staatsarchiv Coburg
  5. ↑ Obersthofmarschallamt B II 762, Kart. 427, No. Ad 561 v. 19. April 1899, Ärztlicher Bericht Prof. Dr. Obersteiner. In: Gerd Holler: Louise von Coburg
  6. ↑ nytimes.com
  7. ↑ Gerd Holler: Louise von Sachsen-Coburg Ihr Kampf um Liebe und GlĂŒck. Almathea, Wien 1991
  8. ↑ bium.univ-paris5.fr
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