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| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Love Story |
| Originaltitel | Love Story |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1970 |
| Länge | 96 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie | Arthur Hiller |
| Drehbuch | Erich Segal |
| Produktion | Robert Evans David Golden Howard G. Minsky |
| Musik | Francis Lai |
| Kamera | Richard C. Kratina |
| Schnitt | Robert C. Jones |
| Besetzung | |
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Love Story ist ein Film-Melodrama aus dem Jahr 1970. Das Drehbuch schrieb Erich Segal, der Autor des gleichnamigen Bestsellers. Der Film erzählt die tragische Geschichte eines jungen Collegepaares und wurde zu einem der größten Filmerfolge der frühen 1970er Jahre. Weltweite Bekanntheit erlangte die Titelmelodie von Francis Lai. Regie führte Arthur Hiller.
Inhaltsverzeichnis |
Die Studenten Oliver Barrett und Jenny Cavalleri lernen sich am College kennen, als Oliver in der Bibliothek, in der Jenny arbeitet, ein Buch ausleihen will. Er ist ein am College beliebter Eishockeyspieler und Student aus reichem konservativem Elternhaus, sie hingegen ist die Tochter einfacher italienischer Einwanderer, und musisch äußerst begabt. Das ungleiche Paar beginnt eine Beziehung und beschließt, trotz anfänglicher Schwierigkeiten, zu heiraten. Oliver wendet sich von seiner Familie ab, da sein Vater mit einer sofortigen Heirat nicht einverstanden ist. Das Paar vermählt sich per "self-made-wedding" und zieht in ein bescheidenes Appartement, da Oliver jegliche Unterstützung von seinem Vater ablehnt und sich mit Aushilfsjobs durchschlagen muss. Jenny arbeitet indessen, unterbezahlt, als Musiklehrerin. Oliver beendet sein Jura-Studium und beginnt eine Karriere als Anwalt, wodurch sich die finanzielle Situation des jungen Ehepaars deutlich verbessert. Jenny geht zum Arzt, da sich ihr Kinderwunsch nicht erfüllt. Es stellt sich heraus, dass sie an einer Blutkrankheit leidet, die unheilbar ist. Oliver bittet seinen Vater um Geld, um Jenny die bestmögliche Therapie zu finanzieren, verschweigt aber aus Stolz den Grund seiner Bitte. Der Vater leiht ihm das Geld, da er glaubt, es sei für einen anderen Zweck. Die Krankheit lässt sich nicht lange hinauszögern, und Jenny stirbt in Olivers Armen. Als er das Krankenhaus verlässt, trifft er auf seinen Vater. Dieser hat inzwischen erfahren, wofür sein Sohn das Geld tatsächlich benötigt hatte. Er sagt Oliver, dass es ihm leid tue, woraufhin Oliver erwidert, dass Liebe bedeute, dass man sich niemals entschuldigen müsse. Mit dieser Andeutung an Versöhnung endet der Film, wo er begann: Oliver sitzt auf einer Parkbank und denkt an seine verstorbene Frau.
Das Drehbuch wurde von dem Literaturwissenschaftler Erich Segal geschrieben, dessen Roman 1970 Bestseller wurde. Segal ist auch Autor des Drehbuches von Yellow Submarine.
Love Story erreichte Kultstatus, da der Film genau das Lebensgefühl einer Generation traf.
Aufgrund des Filmerfolgs blieb Jennifer zwischen 1970 bis 1984 einer der beliebtesten Vornamen in den USA[1]
Die Rolle des Oliver Barrett wurde auch Beau Bridges, Michael Douglas, Jon Voight, Peter Fonda, Michael Sarrazin und Michael York angeboten.
Als Rollenvorbild für Oliver Barrett gilt unter anderem Al Gore. Von politischen Gegnern wurde Gore unterstellt, er hätte behauptet, seine Frau Tipper wäre auch Vorbild für Jenny Cavelleri gewesen, was Segal, der beide zu Studienzeiten kannte, deutlich zurückwies.[2]
Als Ali MacGraw Syndrom wird nach Roger Ebert eine Filmkrankheit bezeichnet, die die Leidende zum Tode hin schöner macht[3]
Die Szene, in der Ryan O'Neal die Einfahrt seines Elternhauses durchfährt, wurde am Landsitz Old Westbury Gardens gedreht.
Der Nachfolgefilm Olivers Story von 1978 konnte an den Erfolg des ersten Teils bei weitem nicht anknüpfen.
Der Film gewann 1970 einen Oscar für die Filmmusik und war in sechs weiteren Kategorien (u. a. beste Hauptdarstellerin, bester Hauptdarsteller, beste Regie, bestes Drehbuch) nominiert.
Beste Filmmusik 1970 (Oscarverleihung 1971):
„Publikumswirksame, aber aufrichtige Umsetzung eines ernsten Themas.“
– Heyne Filmlexikon, 1996
„Bestseller-Verfilmung, die eine Verbindung von Sentimentalität und wenig zimperlichen Dialogen praktiziert, dabei aber nicht über Oberflächlichkeiten hinauskommt. Einer der großen Kassenerfolge des Hollywoodkinos der frühen 70er Jahre.“
– Lexikon des internationalen Films[4]
„Der Schmachtfetzen nach dem Bestseller von Erich Segal mixt bewährte Klischees. Er war einer der größten Kinohits der 70er [...] und entfesselte bei Millionen Zuschauern Tränenströme.“