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Ludwig Viktor von Villers

Jakob Ludwig Guisbert Viktor Marquis von Villers und Graf von Grignoncourt (* 30. Juli 1810; † 8. April 1881 in Frankfurt (Oder)) war ein deutscher Verwaltungsjurist und ein Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses.

Villers stammte aus lothringischem Adel und diente der Krone Preußen als Verwaltungsjurist. 1849 wurde er als Oberregierungsrat kommissarischer Oberbürgermeister in Düsseldorf. Als er im Juni desselben Jahres in das Preußische Abgeordnetenhaus gewählt wurde, delegierte er die Amtsaufgaben an Ludwig Hammers. 1850 verzichtete er auf das Amt, so dass ihm Hammers offiziell folgen konnte.

Im Juli 1851 wurde er kommissarisch und im Februar 1852 endgültig zum Regierungspräsidenten der Hohenzollerschen Lande in Sigmaringen ernannt.[1] Von 1873 bis zu seinem Tode war er dann Zivilkommissar in Nanzig im Reichsland Elsass-Lothringen. Im 71. Lebensjahr starb er in Frankfurt an der Oder.

Einzelnachweise

  1. Hohenzollernsche Lande (territorial.de)
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