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Der Ausdruck Luftbrücke bezeichnet allgemein einen vorübergehend eingerichteten Luftkorridor zu einem bestimmten geographischen Punkt. Dadurch erfolgt eine Luftverlastung von Gütern oder seltener auch Personen. Die Einrichtung wird dabei an einen speziellen Einsatzzweck gebunden, sodass der Begriff nur in Verbindung mit der zugehörigen Bezeichnung der militärischen oder zivilen Operation vorkommt.
Häufige Einsatzzwecke, die zur Einrichtung einer Luftbrücke führen, sind:
Historisch sind die ersten Luftbrücken an die Verfügbarkeit einer genügend großen Anzahl von Lastflugzeugen gebunden (etwa ab den 1930er Jahren). Bei Versorgungsflügen können anstelle von Landungen im Zielgebiet auch die Güter über dem Zielgebiet abgeworfen werden. Bei Evakuierungsmaßnahmen müssen fehlende Landebahnen durch Einsatz von Hubschraubern ausgeglichen werden, die jedoch eine sehr viel geringere Transportkapazität besitzen.
Als erste bedeutende Luftbrücke gilt die der Truppen des späteren Diktators Francisco Franco zum Auftakt des Spanischen Bürgerkrieges im Jahre 1936. Mit Unterstützung des nationalsozialistischen Deutschlands und des faschistischen Italiens wurden 25000 Soldaten mit Ju 52-Flugzeugen über die Straße von Gibraltar geflogen. Während des Zweiten Weltkrieges wurden militärische Luftbrücken zur gängigen Taktik, auch durch die Verfügbarkeit leistungsfähigerer Flugzeuge für die Luftverlastung.
Weitere historische Luftbrücken waren