|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
Ein Luftpark war eine große zentrale Nachschub- bzw. Instandhaltebasis der Deutschen Luftwaffe während des Zweiten Weltkrieges - in der Regel neben einem Fliegerhorst gebaut.
Zu den Aufgaben gehörten
Für Reparatur-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten wurden die verschiedensten Werkstätten und Werften, die eng mit dem Technischen Stab des jeweiligen Fliegerhorstes zusammenarbeiteten, eingerichtet. Ein mobiles Bergekommando mit eigenen Transportflugzeugen sorgte für die Rückführung zur Instandsetzung oder Verwertung der noch brauchbaren Teile von im Einsatz zu Bruch gegangenen Maschinen.
Zur Abwicklung dieser umfangreichen Aufgaben sorgten "Organisations- bzw. Luftparkangehörige". Das Personal bestand sowohl aus Militärangehörigen als auch aus dienstverpflichteten Zivilisten (hauptsächlich Techniker), welche alle der Luftwaffe unterstanden. Das Luftparkgelände war militärisches Sperrgebiet und ein eigener Werksschutz sorgte für die Überwachung der Beschäftigten, Zutrittskontrollen und Wachdienst bei den einzelnen Objekten. Zusätzlich war eine Sicherungskompanie im Luftpark stationiert, welche die militärische Sicherheit zu gewährleisten hatte.