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Málkov u Chomutova

Málkov
Wappen von Málkov
Málkov u Chomutova (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Ústecký kraj
Bezirk: Chomutov
Fläche: 2187 ha
Geographische Lage: 50° 27′ N, 13° 20′ O50.447513.33400Koordinaten: 50° 26′ 51″ N, 13° 19′ 48″ O
Höhe: 400 m n.m.
Einwohner: 682 (1. Jan. 2011) [1]
Postleitzahl: 430 01 - 431 02
Kfz-Kennzeichen: U
Verkehr
Bahnanschluss: Chomutov–Cheb
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 4
Verwaltung
Bürgermeister: Josef Egermann (Stand: 2009)
Adresse: Zelená 3
431 02 Zelená
Gemeindenummer: 563200
Website: www.malkov.cz
Lageplan
Lage von Málkov u Chomutova im Bezirk Chomutov
Karte

Málkov (deutsch Malkau) ist eine Gemeinde im Okres Chomutov, Tschechien.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Der Ort liegt am Fuß des Höllmüllerberges (460 m) und Hradiště (Kleiner Purberg, 594 m) am unteren Ausgang des Höllentales südlich des Erzgebirges. Bei Málkov mündet die Hutná in den Podkrušnohorský přivaděč. Die geschützte Lage ermöglicht neben Landwirtschaft und Viehzucht auch den Obstanbau. Der früher betriebene Bergbau wurde eingestellt.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Málkov besteht aus den Ortsteilen Lideň (Glieden), Málkov (Malkau), Vysoká (Wisset) und Zelená (Grün).

Zu Málkov gehören auch die Fluren der erloschenen Orte Ahníkov (Hagensdorf), Kralupy (Deutsch Kralupp), Račice (Retschitz) und Zásada (Sosau).

Persönlichkeiten

Ein berühmter Ortsansässiger war Josef Timotheus Fassl, Direktor des Gymnasiums von Komotau (Chomutov). Er erhielt das Ehrenbürgerrecht der Stadt Komotau und war Kustos der Stiftungsbibliothek Ossegg. Dr. Anton Martius, genannt der "Alte Martius". Forscher, der 1791 in Asch als Sohn eines Diakons zur Welt kam, studierte er Theologie, Medizin und Naturwissenschaften und wurde in Malkau ansässig. Als Mineraloge, Geologe und Archäologe durchforschte er Russland, Frankreich, Italien, Dänemark und Ägypten. Er war ein Sonderling, in leiblichen Genüssen äußerst sparsam, in wissenschaftlichen Forschungen unersättlich. Seine berühmte Gesteinssammlung verkaufte er dem Baron von Weidenheim auf Schloss Wernsdorf. Dr. Martius hinterließ viele ungedruckte Manuskripte u.a. "Über die Signalplätze in Pürstein", Die Steinhügel und keltischen Gräber im Kreis Saaz", "Die Ureinwohner Böhmens", "Über die Geschichte der Karpaten". Viele Geschichten ranken sich um das Leben dieses großen Wissenschaftlers.

Einzelnachweise

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2011 (XLS, 1,3 MB)
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