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Möhlin

Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Möhlin in der Schweiz; der Fluss im Schwarzwald ist unter Möhlin (Rhein) zu finden.
Möhlin
Wappen von Möhlin
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Aargau
Bezirk: Rheinfeldenw
BFS-Nr.: 4254i1f3f4
Postleitzahl: 4313
UN/LOCODE: CH MHL
Koordinaten: 630650 / 26759347.5583357.845846312Koordinaten: 47° 33â€Č 30″ N, 7° 50â€Č 45″ O; CH1903: 630650 / 267593
Höhe: 312 m ĂŒ. M.
FlĂ€che: 18.79 kmÂČ
Einwohner: i10'025 (31. Dezember 2010)[1]
Website: www.moehlin.ch
Luftaufnahme von Möhlin

Luftaufnahme von Möhlin

Karte
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Möhlin (schweizerdeutsch: ˈmÞːli, frĂŒher ˈmeːli)[2] ist eine Einwohnergemeinde im Bezirk Rheinfelden des Schweizer Kantons Aargau. Sie liegt im Westen der Region Fricktal am Hochrhein und grenzt an Deutschland sowie an den Kanton Basel-Landschaft. Die mit fast 19 kmÂČ flĂ€chenmĂ€ssig drittgrösste Gemeinde des Kantons gehört zur Agglomeration der Stadt Basel.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Möhliner Feld

Lage

Die Gemeinde liegt knapp 20 km östlich von Basel in einer fruchtbaren Lössebene am Ausgang des Möhlintals. Sie besteht aus den Ortsteilen Obermöhlin, Untermöhlin und Riburg. Diese Ortsteile sind vollstĂ€ndig zusammengewachsen und erstrecken sich auf einer LĂ€nge von dreieinhalb Kilometern dem Möhlinbach entlang. Dem Ufer des Rheins entlang erstrecken sich ausgedehnte WĂ€lder. Dort befand sich einst eine Siedlung mit dem Namen RappertshĂ€usern, die im 17. Jahrhundert aufgegeben wurde und heute ĂŒberwachsen ist.[3]

Die FlĂ€che des Gemeindegebiets betrĂ€gt 1879 Hektaren, davon sind 687 Hektaren bewaldet und 348 Hektaren ĂŒberbaut. Der höchste Punkt liegt auf 636 Metern auf dem Gipfel des Sonnenbergs, der tiefste auf 280 Metern am Rhein.

Nachbargemeinden sind Wallbach im Nordosten, Zeiningen im Osten, Maisprach im SĂŒden, Magden im SĂŒdwesten und Rheinfelden im Westen. Im Norden grenzt Möhlin an die deutschen Gemeinden Schwörstadt und Wehr auf der gegenĂŒberliegenden Seite des Rheins.

Die kĂŒrzeste Entfernung von der Gemeindegrenze zum Kanton Basel-Stadt betrĂ€gt exakt 10,0 km (Luftlinie), jene zum Kanton Solothurn rund 11 km und jene zu Frankreich rund 18 km. In weniger als 25 km Entfernung (Luftlinie) liegen die Stadtzentren der drei KantonshauptstĂ€dte Liestal (11,5 km), Basel (19 km) und Aarau (23,5 km). Im Umkreis von 75 km liegen nebst Basel auch die GrossstĂ€dte Mulhouse (43 km), Freiburg im Breisgau (48 km), ZĂŒrich (56 km), Winterthur (67 km) und Bern (75 km).

Natur und Landschaft

Gut ausgebildete EndmorÀne im Nordosten von Möhlin
Naturschutzgebiet Breitsee

Der grösste Teil des Gemeindegebiets besteht aus dem Möhliner Feld. Dabei handelt es sich um eine mĂ€chtige EndmorĂ€ne, die wĂ€hrend der Riss-Eiszeit vor rund 140'000 Jahren entstand und den nordwestlichsten Punkt der alpinen Vergletscherung bildete. Bedingt durch die Erosion entstand eine erhöht liegende ausgedehnte Ebene, die bei Obermöhlin vom Möhlintal durchschnitten wird und an den RĂ€ndern bis zu 50 Meter abfĂ€llt. Das Möhliner Feld gilt als «Kornkammer» des Fricktals. Ganz im SĂŒden geht es in den Sonnenberg (636 m ĂŒ. M.) ĂŒber, einen AuslĂ€ufer des Tafeljuras.[3] Über seinen Gipfel und direkt am Aussichtsturm vorbei verlĂ€uft der Fricktaler Höhenweg, eine rund 60 km lange Wanderroute.

In Möhlin gibt es mehrere Naturschutzgebiete von kantonaler Bedeutung. Im Nordosten des Gemeindegebietes inmitten des grossen Möhliner Forstes liegt der Breitsee, ein Torfmoor. WĂ€hrend der letzten Eiszeit entstand an diesem Ort eine Mulde, in der sich wĂ€hrend Jahrtausenden Verwitterungsstaub ablagerte. Dadurch bildete sich eine meterdicke wasserundurchlĂ€ssige Schicht. In der Zeit von 3000 bis 1000 v. Chr. begann die Torfbildung. Wegen der Torfschicht erscheint das Wasser des Breitsees ungewohnt dunkel. Der Breitsee wird von einem Bruchwald mit Birken und Schwarzerlen umgeben. Im Gebiet Breitsee wachsen ĂŒber 140 Pflanzenarten. HĂ€ufig zu beobachtende Tierarten sind u.a. Zwergtaucher, Teichhuhn, Reiherente, Baumfalke oder Schwarzspecht. Im FrĂŒhjahr und Herbst wird der Breitsee gerne von Zugvögeln als Rastplatz genutzt.[4]

Im Norden von Möhlin befindet sich unmittelbar am Rhein das Naturschutzgebiet HaumÀttli. Dieses Auengebiet von nationaler Bedeutung liegt im Staubereich des Kraftwerks Ryburg-Schwörstadt. Im unteren Uferbereich wachsen vor allem Schilf und Röhricht, etwas höher gelegen Erlen und Weiden. Die alten Eschen, die sich oberhalb des Ufers befinden, dienen verschiedenen Vogelarten als Nist- und Brutraum. Zu den Bewohnern des HaumÀttlis zÀhlen u.a. Rohrammer, Eisvogel, Fledermaus und Biber.[4]

Auf den letzten 500 Metern vor seiner MĂŒndung in den Rhein durchfliesst der Möhlinbach die Bachtele. Das unter Naturschutz stehende Auengebiet bietet den Lebensraum zahlreicher Vögel, Amphibien, Reptilien und Insekten. Im Tal der Bachtele herrschen zudem besondere klimatische VerhĂ€ltnisse. So ist die Bachtele weitgehend windgeschĂŒtzt, feucht und wirkt wie ein WĂ€rmespeicher. Im Sommer herrscht in der Bachtele oft ein annĂ€hernd tropisches Klima. So erstaunt es nicht, dass sich auch die Vegetation diesen klimatischen VerhĂ€ltnissen angepasst hat.[4]

In den ausgedehnten Waldgebieten Unter- und Oberforst sowie im Waldreservat Sunneberg hĂ€ufig anzutreffende SĂ€ugetiere sind u.a. Reh, Wildschwein, Rotfuchs, Stein- und Baummarder, Eichhörnchen, Igel, Feldhase; seltener Dachs, Iltis, Maulwurf und SiebenschlĂ€fer. Vereinzelt wurden auch schon Luchs, WaschbĂ€r und GĂ€mse gesichtet. Seit 1970 ist auch der Weissstorch wieder heimisch. Er ist heute kaum mehr aus dem Ortsbild von Möhlin wegzudenken. In der Storchenstation im Ortsteil Riburg gibt es rund ein Dutzend Horste, auf welche die Storchenpaare alljĂ€hrlich zurĂŒckkehren und dort ihre Brut aufziehen.[4]

Klima

Bedingt durch verschiedene Faktoren herrscht im Gebiet um Möhlin ein sehr mildes Klima. Die Region Basel ist eine der wĂ€rmsten Regionen nördlich der Alpen und hat bis zu 40 Sonnentage mehr zu verzeichnen als das Mittelland. So mass der private Wetterdienst Meteomedia in Möhlin am 5. August 2003 mit 40,3° C einen Hitzerekord fĂŒr diese Gegend.[5] Ein regionales WetterphĂ€nomen ist der Möhlin-Jet, ein Wind, welcher besonders im Winter den Nebel aus der Rheinebene vertreibt.

Geschichte

Der Nordwesten von Möhlin
Bahnhofstrasse (unterer Teil)
Bachstrasse

1983 kamen bei Ausgrabungen bei Riburg die Fundamente eines römischen Gutshofes zum Vorschein. Es war in der Mitte des 1. Jahrhunderts errichtet worden, war 70x30 m gross und verfĂŒgte ĂŒber eine Hypokaustenheizung. Allerdings wurden keine EinrichtungsgegenstĂ€nde gefunden. Entlang des Rheins – genauer auf dem Sporn des BĂŒrkli, im Fahrgraben und in den Unteren Wehren – standen drei römische WachttĂŒrme, die ab 370 die nördliche Grenze des Imperiums bewachten. Insbesondere das Kastell BĂŒrkli an der MĂŒndung des Möhlinbachs ist noch gut zu erkennen.[6]

Im Jahr 794 erfolgte die erste urkundliche ErwÀhnung von Melina. Der Ortsname stammt von der alteuropÀischen Flussbezeichnung Malina, die «anschwellendes Wasser» bedeutet.[2] Zu dieser Zeit befanden sich mehrere Weiler auf dem heutigen Gemeindegebiet, die spÀter zusammengewachsen sind und das heutige Möhlin bilden (Ober- und Unterhof Meli, Ober- und Untermöhlin, Stadelbach, Riburg und Niederriburg). Möhlin ist damit rund zwei Jahrhunderte Àlter als das benachbarte StÀdtchen Rheinfelden. Die Möhliner Kirche St. Leodegar unterstand dem Kloster Beuggen und so mussten die Zehnten an den dort domizilierten Deutschen Orden abgeliefert werden.

Landesherren waren zunÀchst die Grafen von Homberg-Tierstein, ab 1232 die Habsburger. Diese verpfÀndeten nach dem Waldshuterkrieg von 1468 das gesamte Fricktal an Burgund. Als die Burgunder von den Eidgenossen wÀhrend der Burgunderkriege vernichtend geschlagen worden waren, kam Möhlin 1477 wieder unter österreichische Herrschaft. Nach der Reichsreform des österreichischen Kaisers Maximilian I. im Jahr 1491 gehörte Möhlin zu Vorderösterreich und lag in der Landschaft Möhlinbach, einer untergeordneten Verwaltungseinheit der Kameralherrschaft Rheinfelden im Oberamt Breisgau.

Im 17. Jahrhundert gab es kaum lĂ€ngere Friedenszeiten. Der Rappenkrieg, ein Bauernaufstand, dauerte von 1612 bis 1614. Der DreissigjĂ€hrige Krieg, der zwischen 1633 und 1638 auch das Fricktal erfasste, warf das Dorf in seiner wirtschaftlichen Entwicklung zurĂŒck. Bei der Belagerung Rheinfeldens plĂŒnderten schwedische Truppen das am Rheinufer gelegene Dorf RappertshĂ€usern und zerstörten es. Um diese Zeit wurde das Dorf endgĂŒltig verlassen. Es existieren zwei Ă€hnliche Sagen, die das Aussterben auf die Pest zurĂŒckfĂŒhren. Der gesamte Gemeindebann von RappertshĂ€usern fiel zunĂ€chst an Rheinfelden und wurde gegen einen Teil von Riburg getauscht. Auch wĂ€hrend des PfĂ€lzischen Erbfolgekriegs (1688–1697) zogen fremde Truppen durch die Region.

1797 wurde das Fricktal nach dem Frieden von Campo Formio ein französisches Protektorat. WĂ€hrend des Zweiten Koalitionskriegs verlief hier die Frontlinie zwischen den Armeen Frankreichs und Österreichs. Am 20. Februar 1802 wurde Möhlin eine Gemeinde im Distrikt Rheinfelden des Kantons Fricktal, der sich im August der Helvetischen Republik anschloss. Seit dem 19. Februar 1803 gehört die Gemeinde zum Kanton Aargau.

Im Jahr 1840 versuchten die Bewohner von Riburg, diesen Ortsteil von Möhlin wieder abzutrennen. Sie bezogen sich darauf, schon seit jeher eine eigenstĂ€ndige Gemeinde zu sein, obwohl sich dies nicht urkundlich belegen liess. Der Kanton lehnte die Gemeindetrennung ab, nicht zuletzt deshalb, weil Riburg als eigenstĂ€ndige Gemeinde angeblich finanziell nicht hĂ€tte ĂŒberleben können. Mit der GrĂŒndung der Salinen in Riburg im Jahr 1848 setzte die Industrialisierung ein, die sich mit der Eröffnung der Bözbergbahn am 2. August 1875 noch verstĂ€rkte. 1932 wurde die Bata-Schuhfabrik eröffnet. Die Suburbanisierung setzte ein und Möhlin entwickelte sich zu einer Agglomerationsgemeinde der Stadt Basel. Vor allem seit Beginn der 1980er Jahre ist ein starkes Wachstum der Einwohnerzahlen zu verzeichnen.

Besonderheit Religion

Möhlin stellt eine nationale Besonderheit in Bezug auf die Religion dar. In keinem anderen Ort in der Schweiz ist die Christkatholische Kirche, die kleinste der drei Schweizer Landeskirchen, so stark vertreten wie in Möhlin. Mit ĂŒber 1'000 Mitgliedern leben in Möhlin mehr Christkatholiken als in jedem anderen Ort der Schweiz.[7] Auch der sechste Bischof der Christkatholischen Kirche der Schweiz, Fritz-RenĂ© MĂŒller, stammt aus Möhlin.

Im Dezember 1872 beschloss die Mehrheit der Römischkatholiken in einer historischen Abstimmung an der Kirchgemeindeversammlung, die neuen Dogmen des Papstes (UnfehlbarkeitserklĂ€rung und Jurisdiktionsprimat) nicht anzunehmen. Daraufhin kam es wie auch im gesamten unteren Fricktal zu einer Kirchenspaltung. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts stellten die Mitglieder der Christkatholischen Kirche im Ort die Mehrheit. Durch die starke Zuwanderung aus anderen Regionen (vor allem aus Basel) wuchs die Zahl der evangelisch-reformierten und der römisch-katholischen Christen in der Gemeinde. Knapp die HĂ€lfte aller OrtsbĂŒrger sind jedoch nach wie vor christkatholisch und bilden den grössten Anteil unter den drei Konfessionen.

In Möhlin wird seit jeher grosser Wert auf die Ökumene gelegt. Der Poststempel trĂ€gt Möhlins Titel «Dorf der drei Kirchen» denn auch in alle Welt. Die drei Landeskirchen, die in Möhlin je ein eigenes Gotteshaus haben, arbeiten in einem ökumenischen Arbeitskreis zusammen und bieten immer wieder gemeinsame Veranstaltungen und Gottesdienste an. Nebst den drei KirchengebĂ€uden stehen in Möhlin auch zwei Kapellen: Die Fridolinskapelle im Ortsteil Riburg und die Wendolinskapelle im Ortsteil Obermöhlin.

Wappen

Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet: «In Rot gelbe Korngarbe, belegt mit blauer Sichel mit schwarzem Griff.» Auf dem Gemeindesiegel von 1811 ist eine Garbe abgebildet, allerdings noch ohne Sichel. Diese erschien erstmals 1926, war aber weiss mit rotem Griff. Die kantonale Wappenkommission empfahl eine blaue Sichel, die dann 1958 aufgenommen wurde. Der Ortsteil Riburg besitzt darĂŒber hinaus ein eigenes Wappen. Dieses zeigt in Rot auf gelbem Grund einen gelben Heuhaufen, aus dem Sense, Heugabel und Rechen ragen.[8]

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung:[9]

Jahr 1768 1850 1900 1930 1950 1960 1970 1980 1990 2000 2010
Einwohner 1102 1940 2209 2858 3830 4681 6003 6360 7125 8297 10'025

Am 31. Dezember 2010 lebten 10'025 Menschen in Möhlin, der AuslĂ€nderanteil betrug 22,5 %.[10] Am 31. Dezember 2006 besassen von den 7363 Schweizern 1662 (22,6 %) das BĂŒrgerrecht bzw. 1166 (15,8 %) das OrtsbĂŒrgerrecht der Gemeinde Möhlin. Von den OrtsbĂŒrgern trugen mehr als die HĂ€lfte entweder den Namen Böni, Fischler, Kym, Mahrer, Metzger, Soder oder Waldmeier.

Bei der VolkszĂ€hlung 2000 waren 37,6 % römisch-katholisch, 28,7 % reformiert, 12,6 % christkatholisch, 4,1 % muslimisch und 0,9 % christlich-orthodox; 1,3 % gehörten anderen Glaubensrichtungen an. 87,8 % bezeichneten Deutsch als ihre Hauptsprache, 3,5 % Italienisch, 1,9 % Albanisch, 1,7 % Serbokroatisch, je 0,8 % Französisch und TĂŒrkisch, 0,7 % Englisch, 0,6 % Spanisch.[11]

Bevölkerungsentwicklung

Neubaugebiet Breiti

Mit etwas mehr als 10'000 Einwohnern zĂ€hlt Möhlin zu den zehn grössten Orten des Kantons Aargau. Der starke Bevölkerungszuwachs verwandelte das ehemalige Grossdorf innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte zu einer kleinstĂ€dtischen Agglomerationsgemeinde mit Zentrumsfunktion. In den letzten Jahren ist Möhlin durchschnittlich um 150-200 Einwohner pro Jahr gewachsen. Durch die verdichtete Bebauung grösserer Gebiete wie Breiti, Schallen oder StĂ€ghold entstanden neue Quartiere, teilweise mit mehrgeschossigen HochhĂ€usern. Weitere grosse Gebiete wie die AeschemerbĂŒndte befinden sich in der Erschliessungsphase. Da die letzten LĂŒcken innerhalb des Siedlungsgebietes bald geschlossen und die Baulandreserven in absehbarer Zeit knapp werden, wird der Zonenplan demnĂ€chst erneuert.

Trotz der starken BautĂ€tigkeit und des anhaltenden Bevölkerungswachstums hat Möhlin in der Kernzone den ursprĂŒnglichen Dorfcharakter grösstenteils bewahren können. Die Siedlungsstruktur ist mittlerweile in den meisten Teilen des Ortes sehr kompakt und hat vorstĂ€dtischen Charakter.

Politik und Recht

Gemeindehaus Möhlin

Legislative

Im Gegensatz zu anderen aargauischen Gemeinden vergleichbarer Grösse gibt es in Möhlin keinen Einwohnerrat. Die gesetzgebende Gewalt wird direktdemokratisch durch die Versammlung der Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung ausgeĂŒbt. Die Gemeindeversammlungen finden halbjĂ€hrlich jeweils Mitte Jahr («Sommergemeinde») und Ende Jahr («Wintergemeinde») statt. SĂ€mtliche BeschlĂŒsse der Gemeindeversammlung (ausgenommen jene ĂŒber EinbĂŒrgerungen) unterliegen dem fakultativen Referendum, sofern die BeschlĂŒsse von einer nicht beschlussfĂ€higen Minderheit der Stimmberechtigten gefasst wurden. Die Stimmberechtigten haben dadurch die Möglichkeit, eine nachtrĂ€gliche Urnenabstimmung zu erzwingen. An der Gemeindeversammlung entscheiden die Stimmberechtigten ĂŒber kommunale Sachvorlagen. So bewilligen sie unter Anderem den Voranschlag und die Rechnung der Gemeindeverwaltung und legen den Steuerfuss fest. Bei Wahlen, grösseren finanziellen Engagements oder fĂŒr Änderungen des Gemeindereglements wird jeweils die gesamte Stimmbevölkerung zur Urnenabstimmung aufgerufen.

Exekutive

AusfĂŒhrende Behörde ist der Gemeinderat. Seine Amtsdauer betrĂ€gt vier Jahre und er wird im Majorzverfahren (Mehrheitswahlverfahren) vom Volk gewĂ€hlt. Er fĂŒhrt und reprĂ€sentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die BeschlĂŒsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm von Kanton und Bund zugeteilt wurden.

Die fĂŒnf GemeinderĂ€te der Amtsperiode 2010–2013 sind:

  • Fredy Böni (SVP, Gemeindeammann)
  • Lukas FĂ€ssler (SVP, Vizeammann)
  • Thomas Freiermuth (parteilos)
  • Bernadette Kern (FDP)
  • Marina Zimmermann Maiorano (CVP)

Judikative

FĂŒr Rechtsstreitigkeiten ist das Bezirksgericht Rheinfelden zustĂ€ndig. Auf kommunaler Ebene gibt es einen Friedensrichter, der auch fĂŒr die Gemeinden Wallbach und Zeiningen zustĂ€ndig ist.

Weitere Behörden

Im Gemeindehaus Möhlin befindet sich nebst der kommunalen Verwaltung (Gemeindeverwaltung) auch ein Betreibungsamt. Diese Behörde ist zustĂ€ndig fĂŒr die DurchfĂŒhrung der Betreibungen fĂŒr die Kreise Möhlin, Wallbach, Zeiningen und Zuzgen. Bis Ende 2006 war im Gemeindehaus auch die Gemeindepolizei Möhlin untergebracht. Seit der Fusion zur Regionalpolizei Unteres Fricktal befindet sich im Gemeindehaus noch ein Aussenposten der neuen regionalen Polizeibehörde mit Sitz in Rheinfelden.

Wirtschaft

Industriegebiet

In Möhlin gibt es gemĂ€ss BetriebszĂ€hlung 2008 rund 3'800 ArbeitsplĂ€tze, davon 3 % in der Landwirtschaft, 28 % in der Industrie und 69 % im Dienstleistungssektor.[12] Die Industrie konzentriert sich auf den Ortsteil Riburg. Dort befinden sich unter anderem die Salinen der Vereinigten Schweizerischen Rheinsalinen sowie das Kraftwerk Ryburg-Schwörstadt (beide auf Rheinfelder Gemeindegebiet), die Schuhfabrik Bata, das Frigosuisse-TiefkĂŒhllager, ein Verteilzentrum von Manor und zahlreiche Unternehmen der Baubranche. Die 1925 gegrĂŒndete Raiffeisenbank Möhlin (damals «Darlehenskasse Möhlin») ist heute die grösste Fricktaler Bank und zĂ€hlt mit einer Bilanzsumme von rund 750 Millionen CHF (2008) zu den grössten Schweizer Raiffeisenbanken. Der GeschĂ€ftskreis umfasst zehn Gemeinden mit insgesamt rund 35'000 Einwohnern.

Das Industriegebiet im Nordosten von Möhlin besitzt eigene Gleisanlagen und damit einen direkten Anschluss an die Bahnlinie Basel-ZĂŒrich (Bözbergbahn). Die Strassenanbindung ans Autobahnnetz erfolgt durch einen Industriebzubringer. Rund 70 % der ErwerbstĂ€tigen sind Wegpendler[13] und arbeiten hauptsĂ€chlich in der Stadt (20 %[14]) oder Agglomeration Basel.

MĂ€rkte und Messen

Auf dem Gemeindehausplatz finden regelmĂ€ssig verschiedene MĂ€rkte statt. Die bedeutendsten alljĂ€hrlich stattfindenden MĂ€rkte sind der «Mai-MĂ€rt», der jeweils an einem Wochenende im Mai stattfindet sowie der dreitĂ€gige «Adventsmarkt» Anfang Dezember. Die MĂ€rkte ziehen jeweils zahlreiche Aussteller und Besucher aus der Region an. In AbstĂ€nden von vier bis fĂŒnf Jahren findet in Möhlin die Gewerbeausstellung «Möga» statt. Organisiert wird die ĂŒberregional bekannte Grossveranstaltung vom knapp 200 Mitglieder zĂ€hlenden «Gewerbeverein Möhlin und Umgebung» (GMU).

Verkehr

Bahnhof

Möhlin ist verkehrsmĂ€ssig sehr gut erschlossen. Die Hauptstrasse 3 (in Möhlin Landstrasse genannt), welche durch den Ortsteil Obermöhlin verlĂ€uft, gehört zu den wichtigsten ĂŒberregionalen Strassen der Schweiz (Basel–ZĂŒrich–Chur). Von Basel bis Stein ist sie deckungsgleich mit der Hauptstrasse 7 (Basel–Winterthur–St. Gallen). Von dieser zweigt eine Ortsverbindungsstrasse in Richtung SĂŒden durch das Möhlintal ab. Eine teilweise kurvenreiche Strasse, welche in Obermöhlin nach Norden abzweigt, fĂŒhrt ins Zentrum Möhlins und verbindet die einzelnen Ortsteile miteinander. Das Industriegebiet wird durch einen Zubringer erschlossen. Dieser zweigt beim Kreisel zwischen Rheinfelden und Möhlin von der Hauptstrasse 3 ab und fĂŒhrt als Neue Kantonsstrasse NK495 ĂŒber Riburg ins Möhliner Industriegebiet. Die nĂ€chstgelegene Anschlussstelle der Autobahn A3 ist Rheinfelden-Ost, rund 3 km westlich von Möhlin.

Der Bahnhof befindet sich zwischen den Ortsteilen Untermöhlin und Riburg an der SBB-Bözbergstrecke. Hier verkehrt die Linie S1 der Regio S-Bahn Basel von Mulhouse ĂŒber Basel nach Frick bzw. Laufenburg. DarĂŒber hinaus halten in Möhlin vereinzelt auch SchnellzĂŒge der Linien Basel SBB–ZĂŒrich HB und ZĂŒrich Flughafen–Basel SBB.

Das öffentliche Verkehrsnetz von Möhlin ist Teil des Tarifverbundes Nordwestschweiz (TNW), der die gesamte Grossregion Basel umfasst. Die Gemeinde wird durch die drei Buslinien 88 (Rheinfelden–Möhlin BĂ€umlimatt Ost), 89 (Möhlin–Zeiningen–Wegenstetten) und 90 (Möhlin–Mumpf–Wegenstetten) der PostAuto Nordschweiz erschlossen. Diese bedienen im Wohngebiet zwölf und im Industriegebiet fĂŒnf Haltestellen. An den Wochenenden verkehrt die Nachtbuslinie N89, welche vom Bahnhof Möhlin (Endstation der SN1) ins Möhlintal und Fischingertal fĂŒhrt.

Bildung

Primarschulhaus Fuchsrain

Möhlin bietet als Zentrumsgemeinde alle Schulstufen, die das obligatorische Volksschulwesen des Kantons Aargau kennt. Die Gemeinde verfĂŒgt ĂŒber sechs KindergĂ€rten, die in zwölf Abteilungen unterteilt sind. Die Primarschule wird in den vier SchulhĂ€usern Obermatt (altes und neues Schulhaus), Fuchsrain oder Storebode unterrichtet, welche sich jeweils auf die drei Ortsteile verteilen. Die Oberstufenschule gliedert sich in die drei ZĂŒge Real-, Sekundar- und Bezirksschule (Niveau aufsteigend). WĂ€hrend Real- und Sekundarschule sich das Schulhaus Steinli im Ortsteil Riburg teilen, findet der Unterricht der Bezirksschule im Bezirksschulhaus Fuchsrain im Ortsteil Untermöhlin statt. In Möhlin gibt es ausserdem eine Musikschule sowie Sonderklassen wie die Einschulungsklasse, Kleinklasse und Berufswahlschule. Aufgrund einer interkantonalen Vereinbarung können Jugendliche aus Teilen des Fricktals das Gymnasium in Muttenz (Kanton Basel-Landschaft) absolvieren. Im August 2010 zĂ€hlten die Möhliner Schulen insgesamt 1'439 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, davon 256 AuswĂ€rtige.[15]

Im Zentrum Möhlins, direkt neben dem Gemeindehaus gelegen, befindet sich das BĂŒrgerhaus. Nebst der Schulleitung ist dort auch die Gemeindebibliothek mit einem Bestand von knapp 17'000 Medien[15] untergebracht.

Kultur

Dorfmuseum Melihus

Die Gemeinde Möhlin verfĂŒgt seit 1985 ĂŒber ein Ortsmuseum. Das in einem alten Fricktaler Bauernhaus eingerichtete Dorfmuseum Melihus im Zentrum von Möhlin ermöglicht Einblicke in die Vergangenheit der Gemeinde. Gezeigt werden unter anderem Hauseinrichtung und Wohnkultur aus der Jahrhundertwende um 1900, verschiedene Sammlungen (Erzeugnisse der ehemaligen Steinzeugmanufaktur Möhlin-Riburg, ur- und frĂŒhgeschichtliche sowie sakrale GegenstĂ€nde), Zeitzeugen aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus verschiedenen Bereichen des Handwerks, ein Modell des Ortsteils Riburg um 1900, Grenzsteine des abgegangenen Dorfes RappertshĂ€usern.

Seit mehr als 40 Jahren gibt es in Möhlin eine Kulturkommission. Diese sorgt im Auftrag der Gemeinde dafĂŒr, dass das Kulturleben in Möhlin aktiv gefördert wird. Die Kulturkommission organisiert mindestens einmal pro Monat eine kulturelle Veranstaltung. [16]

Einen grossen Beitrag zum Kulturleben von Möhlin leistet das Lehrertheater. Die Theatergruppe wurde 1958 gegrĂŒndet und hat mittlerweile ĂŒberregionale Bedeutung erlangt. Im Jahr 1990 wurde das Lehrertheater mit dem Heimatschutzpreis des Kantons Aargau ausgezeichnet. Das Ensemble nutzte ab 1975 die Rössli-SchĂŒĂŒre als Ort zum Proben und Auftreten; seit August 2011 befindet sich das Lehrertheater in der unter Denkmalschutz stehenden Industriehalle Nr. 2 im Bata-Park.

Die jĂ€hrlich stattfindende TalentbĂŒhne Möhlin erfreut sich besonders unter den Jugendlichen der Region zunehmender Beliebtheit. Sie bietet KĂŒnstlern die Möglichkeit, ihr Talent im Bereich Musik und Tanz zu zeigen. DarĂŒber hinaus findet ein kultureller Austausch unter den Jugendlichen und verschiedenen Jugendtreffs sowie Jugendarbeitsstellen statt.

Fasnacht

Fasnachtsumzug

Möhlin ist fĂŒr seine lebendige Fasnachtstradition bekannt, die jeweils im Februar/MĂ€rz ihren Höhepunkt mit der Strassenfasnacht erreicht. Die Ă€lteste Fasnachtsgruppierung ist die Fasnachtzunft Ryburg, deren AnfĂ€nge auf das Jahr 1923 datieren. Die Zunft besteht aus dem Elferrat, den Ryburger Gugger, den Ryburger Tambouren den Wagenbauern und vielen weiteren ZĂŒnftlern. 1964 erfolgte die GrĂŒndung der Meler Galgevögel. Im Jahr 1984 entstand mit den Coconuts zudem eine Rhythmusband, die sich als Alternative zur traditionellen Möhliner Fasnacht versteht und danach entstanden viele weitere unabhĂ€ngige Gruppen.

Seit 1946 werden regelmĂ€ssig UmzĂŒge durchgefĂŒhrt. Die 1,3 km lange Route beginnt jeweils beim Narrenbrunnen nahe der Fridolinskapelle («ChĂ€ppeli») und endet bei der Alten Kanzlei. WĂ€hrend der beiden UmzĂŒge am Fasnachtssonntag und -dienstag zeigen dutzende Wagencliquen ihre meist aufwĂ€ndig dekorierten Fasnachtswagen, auf denen sie ihre Sujets umgesetzt haben. Von den Wagen aus werden die Zuschauer nicht nur mit SĂŒssigkeiten und Obst beschenkt, sondern auch mit Konfetti berieselt. Teil des Umzugs bilden ausserdem zahlreiche Guggen, Tambouren und diverse Fuss- und Kleingruppen. Der Umzug am Fasnachtssonntag – das Highlight der Möhliner Fasnacht – zĂ€hlt alljĂ€hrlich ĂŒber 2'000 aktive FasnĂ€chtler sowie zwischen 10'000 und 15'000 Besuchern. Damit ist er der grösste Umzug der Region. Zu den weiteren erwĂ€hnenswerten AnlĂ€ssen gehören auch der Morgestraich, der Schnitzelbankobe, der Preismaskenball, der Kinderumzug, der Kinderball und das Guggerkonzert. Die Fasnachtsveranstaltungen werden zu einem grossen Teil durch den Verkauf von Plaketten in Gold-, Silber- und BronzeausfĂŒhrung finanziert. Die Möhliner Fasnacht endet mit der traditionellen Trauerzeremonie (Fasnachtsverbrennung) am Aschermittwoch.

Sport und Freizeit

Schwimmbad Bachtalen

Der TV Möhlin wurde 1893 gegrĂŒndet und spielt momentan in der 1. Handball-Liga; zwischenzeitlich spielte er auch in der obersten Handball-Liga (NL A) der Schweiz. Zu den bekanntesten Clubs und Vereinen der zweiten Liga gehören Volley Möhlin, der Tischtennisclub Möhlin und der Veloclub Rheinstern Möhlin (Radball). Die Mannschaften des FC Möhlin-Riburg/ACLI spielen momentan Fussball in der 3. Liga. Mit dem Sportzentrum Steinli verfĂŒgt Möhlin ĂŒber eine der grössten Sportanlagen der Region. Zu den wichtigsten regelmĂ€ssig stattfindenden SportanlĂ€ssen zĂ€hlt der Möhliner Dorflauf.

Im Norden von Möhlin befindet sich ein gemeindeeigenes Schwimmbad (Freibad), welches jÀhrlich rund 65'000 Besucher zÀhlt. Direkt neben dem Schwimmbad liegt auch ein Campingplatz. Möhlin besitzt am Ufer der Rheins einen Bootshafen, der sich im Staubereich des Kraftwerks Ryburg-Schwörstadt befindet. An diesem Ort steht auch das Vereinshaus des Wasserfahrvereins Ryburg-Möhlin, dessen Wasserfahrer sich bereits zum siebten Mal den Titel des Vereins-Schweizermeisters im Einzelfahren geholt haben.

Auf der Allmend im Zentrum von Möhlin finden immer wieder diverse Veranstaltungen statt, so z. B. das Sommernachtsfest. HĂ€ufig gastieren auf der grossen Wiese hinter dem Gemeindehaus auch verschiedene Zirkusse. Eine unter jungen Erwachsenen beliebte Indoor-Party ist das BARanoia. Zu den regelmĂ€ssig stattfindenden Veranstaltungen in Möhlin gehören auch das Fischessen, die Waldbereisung, die Kleintierschau und die Springkonkurrenz.

Seit dem Jahre 1970 gibt es in Möhlin eine Storchenstation. Rund 12 Weissstorchpaare ziehen hier jedes Jahr ihre Jungen gross. Seit 1989 ĂŒbernimmt die Storchenstation auch die Funktion einer kantonalen Vogelpflegestation, in welcher verletzte oder in Not geratene Tiere von den freiwilligen Mitarbeitern gesund gepflegt werden. Im Hirschenpark Röti lassen sich rund 30 bis 40 Damhirsche bewundern.

Ein beliebtes Ausflugsziel stellt der Sonnenbergturm auf dem Gipfel des Möhliner Hausbergs – dem Sonnenberg (636 m ĂŒ. M.) – dar. Der 22 Meter hohe Turm wurde im Jahre 1913 errichtet und befindet sich auf der Grenze zwischen den Kantonen Aargau und Basel-Landschaft. Bei gĂŒnstigem Wetter reicht der Rundblick ĂŒber die ganze Nordwestschweiz bis in die Alpen, die Vogesen und den Schwarzwald.

Persönlichkeiten

(Folgende Persönlichkeiten haben eine Verbindung mit Möhlin oder sind in Möhlin geboren. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr.)

  • Johann Urban Kym (1805–1889), GrĂŒnder der Salinen Riburg
  • Emil Frey (1861–1916), National- und Regierungsrat
  • Fridolin 'Paul' Schib (1901–1990), Politiker
  • Franz Metzger (1912–1992), Initiant der Fluordemontrationen im Fricktal 1958
  • Josef Delz (1922–2005), Altphilologe
  • Max Horlacher (* 1931), Erfinder und Leichtbaupionier
  • Hansruedi Thommen (* 1936), Gartenbauer, mehrfacher Inhaber des Staatsehrenpreises der Bundesrepublik Deutschland
  • Hans Gerny (* 1937), Bischof der Christkatholischen Kirche
  • Fritz-RenĂ© MĂŒller (* 1939), Bischof der Christkatholischen Kirche
  • 'Eliane' Jeannette Maggi (* 1959), Kunstradfahr-Weltmeisterin
  • Adrian Sieber (* 1972), SĂ€nger
  • Ivan Rakitić (* 1988), Fussballspieler

Siehe auch

Möhlin im DreilÀndereck

Literatur

  • Karl Schib: Geschichte des Dorfes Möhlin, Buchdruckerei Karl Augustin, Thayngen 1985 (2. Auflage).
  • Heidi MĂŒller-Acklin, Ernst Diethalm: Meli-Ryburg - Witt oder witt it?, Museumsverein Möhlin, Möhlin 1994.
  • F. J. Waldmeyer: Möhlin-Ryburg, Melina Verlag, Möhlin 2004 (2. Auflage). ISBN 3-9521254-1-5
  • Markus Kasper, Martin Hohermuth: Natur in Möhlin, Verein fĂŒr Natur- und Vogelschutz Möhlin, Möhlin 2000.

Weblinks

 Commons: Möhlin â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Bevölkerungsstatistik, 2. Halbjahr 2010, Statistisches Amt des Kantons Aargau, abgerufen am 28. MĂ€rz 2011
  2. ↑ a b  Beat Zehnder: Die Gemeindenamen des Kantons Aargau. In: Historische Gesellschaft des Kantons Aargau (Hrsg.): Argovia. Band 100, Verlag SauerlĂ€nder, Aarau 1991, ISBN 3-7941-3122-3, S. 273–275.</span>
  3. ↑ a b Landeskarte der Schweiz, Blatt 1048, Swisstopo
  4. ↑ a b c d Wo die Natur zu Hause ist. Gemeinde Möhlin, abgerufen am 27. Januar 2010.
  5. ↑ Europa im Bann der Hitze. news.ch, 6. August 2003, abgerufen am 27. Januar 2010.
  6. ↑  Martin Hartmann, Hans Weber: Die Römer im Aargau. Verlag SauerlĂ€nder, Aarau 1985, ISBN 3-7941-2539-8, S. 183–184.</span>
  7. ↑ Statistisches Amt des Kantons Aargau - Aargauer Zahlen 2007: [1], S. 11. Stand: 4. Januar 2008
  8. ↑  Joseph Galliker, Marcel Giger: Gemeindewappen des Kantons Aargau. Lehrmittelverlag des Kantons Aargau, Buchs 2004, ISBN 3-906738-07-8, S. 215.</span>
  9. ↑ Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden im Bezirk Rheinfelden, Statistisches Amt des Kantons Aargau
  10. ↑ Bevölkerungsbestand per 31. Dezember 2009 nach Gemeinde, Geschlecht u. NationalitĂ€t, Statistisches Amt des Kantons Aargau
  11. ↑ GemeindeportrĂ€t, Statistisches Amt des Kantons Aargau
  12. ↑ Eidg. BetriebszĂ€hlung 2008, Statistisches Amt des Kantons Aargau
  13. ↑ Statistisches Amt des Kantons Aargau, VolkszĂ€hlung 2000: [2]. Stand: 4. Januar 2008
  14. ↑ Statistik Basel-Stadt, VolkszĂ€hlung 2000: [3]. Stand: 12. Januar 2008
  15. ↑ a b Rechenschaftsbericht 2010 der Gemeinde Möhlin (aus BroschĂŒre der Gemeindeversammlung vom 30. Juni 2011), S. 39/ 40
  16. ↑ www.4313kultur.ch
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