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| Große Mühlenkopfschanze[1] | |||||||||
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| Standort | |||||||||
| Stadt | Willingen | ||||||||
| Land | | ||||||||
| Verein | SC Willingen | ||||||||
| Zuschauerplätze | 35.000 | ||||||||
| Baujahr | 1951 | ||||||||
| Umgebaut | 2000 | ||||||||
| Schanzenrekord | 152,0 m | ||||||||
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| Weitere Schanzen | |||||||||
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| Mühlenkopfschanze | |
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| Anlauf | |
| Anlauflänge | 107 m |
| Neigung des Anlaufs (γ) | 35° |
| Schanzentisch | |
| Tischhöhe | 3,25 m |
| Tischlänge | 6,7 m |
| Neigung des Schanzentisches (α) | 11° |
| Aufsprung | |
| Hillsize | 145 m |
| Konstruktionspunkt | 130 m |
| Höhendifferenz Tischkante bis K-Punkt (h) | 65,73 m |
| Längendifferenz Tischkante bis K-Punkt (n) | 111,41 m |
| Verhältnis Höhen- zu Längendifferenz (h/n) | 0,590 |
| Auslauf | |
| Länge des Auslaufs | 118 m |
Die Mühlenkopfschanze ist eine im Ortsteil Stryck in Willingen stehende Skisprungschanze. Die heutige Mühlenkopfschanze ist eine Großschanze der Kategorie K 130 und die größte Großschanze der Welt. Bis zum Jahr 2000 existierten am heutigen Standort zwei Schanzen, eine Normalschanze K 89 und Großschanze K 120.
Etwa zwei Kilometer nördlich stehen am Orenberg drei kleinere Schanzen der Kategorien K 12, K 20 und K 45. Nur diese drei Schanzen sind mit Matten belegt.
Inhaltsverzeichnis |
Die Mühlenkopfschanze wurde im Jahr 1951 errichtet. 1995, 1997 und seit 1999 findet jährlich ein Weltcup-Skispringen statt, welches großen Zuschauerzuspruch findet; im Jahr 2003 kamen an drei Tagen 90.000 Besucher an die Großschanze.
Nachdem das Schanzenzertifikat abgelaufen und von der FIS nicht verlängert worden war, wurde ein Umbau nötig. Die alten Schanzen K 89 und K 120 wurden nach Ostern 2000 abgerissen. Die K-89-Schanze wurde nicht wieder neu aufgebaut. Der Umbau der K-120-Schanze zur Großschanze kostete 10 Millionen D-Mark. Die Tribünenflächen wurden auf rund 38.000 Plätze erweitert. Insgesamt wurden rund 3300 Meter Versorgungsleitungen unter anderem für die Kunstschneeproduktion verlegt. Des Weiteren wurde ein neues Funktionsgebäude errichtet. Architekt des Umbaus war Burkhard Pahl.
Seit dem Umbau erreichen die Skispringer die Schanze mit einer Kabinenbahn und einem Aufzug. Der neue Adlerhorst, das „Ufo“, das am Schanzenkopf als Aufwärmraum für die Springer dient und der neue Auslauf waren im November 2000 fertig gestellt. Im Februar 2001 fand der erste Weltcup auf der umgebauten Anlage statt.
Die Mühlenkopfschanze wird gegenwärtig nur einmal im Jahr für das Weltcup-Springen präpariert. Die Anlage kann ganzjährig außerhalb der Weltcup-Veranstaltungen besichtigt werden. Eine Kleinkabinenbahn führt vom Auslauf bis hoch zum Anlaufturm. In der warmen Jahreszeit wird das Skisprungstadion auch als Veranstaltungsort für Freiluftkonzerte verwendet.
Genannt werden alle von der FIS organisierten Sprungwettbewerbe[2]
Rukatunturi-Schanze, Kuusamo | Lysgårds-Schanze, Lillehammer | Čerťák-Großschanze, Harrachov | Gross-Titlis-Schanze, Engelberg
60. Vierschanzentournee: Schattenbergschanze, Oberstdorf | Große Olympiaschanze, Garmisch-Partenkirchen | Bergiselschanze, Innsbruck | Paul-Ausserleitner-Schanze, Bischofshofen
Kulm-Skiflugschanze, Bad Mitterndorf/Tauplitz | Wielka Krokiew, Zakopane'' | Ōkurayama-Schanze, Sapporo | Trampolino dal Ben, Val di Fiemme
4. FIS-Team-Tour 2012: Mühlenkopfschanze, Willingen | Vogtland Arena, Klingenthal | Heini-Klopfer-Skiflugschanze, Oberstdorf
Skiflug-Weltmeisterschaft 2012: Vikersundbakken, Vikersund
Salpausselkä-Schanze, Lahti | Granåsen, Trondheim | Holmenkollen, Oslo | Letalnica, Planica