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| Flagge |
Wappen |
| Provinz | |
| Bürgermeister | Arno Frankfort |
| Fläche – Land – Wasser |
75,49 km² 66,10 km² 9,39 km² |
| CBS-Code | 0263 |
| Einwohner | 23.962 (31. Dez. 2010[1]) |
| Bevölkerungsdichte | 317 Einwohner/km² |
| Koordinaten | 51° 46′ N, 5° 20′ O51.76666666675.33333333333Koordinaten: 51° 46′ N, 5° 20′ O |
| Bedeutender Verkehrsweg | |
| Vorwahl | 0418, 0487, 073 |
| Postleitzahlen | 5320-5321, 5324-5325, 5327-5328, 5330-5331, 5333-5335, 6624 |
| Website | www.maasdriel.nl |
Maasdriel (
anhören?/i) ist eine Gemeinde der niederländischen Provinz Gelderland. Sie hat eine Gesamtfläche von 75,49 km² und zählte am 31. Dezember 2010 nach Angaben des CBS 23.962 Einwohner.
Inhaltsverzeichnis |
Zwischen den Klammern die etwaige Einwohnerzahl der Dörfer Anfang 2009.
so wie einige kleine Gehüchte, u.a. Wellseind, St. Andries, Wordragen u.a.
Die Gemeinde bildet die Südosthälfte der Landschaft Bommelerwaard. Sie wird im Norden von dem Rheinarm Waal und im Süden von der Maas begrenzt. Jenseits der Maas, gegenüber Hedel, liegt die Hauptstadt der Provinz Nordbrabant, ’s-Hertogenbosch; viele Einwohner der Gemeinde Maasdriel sind Pendler, die dort arbeiten. Im Norden wird Maasdriel von Zaltbommel begrenzt. Quer durch die Gemeinde verläuft der Rijksweg 2 (Utrecht - ’s-Hertogenbosch. Ausfahrt 19 dieser Fernstraße befindet sich zwischen Hedel und Velddriel. Bahnreisende sind auf die Bahnhöfe in ’s-Hertogenbosch und Zaltbommel angewiesen; von dort aus gibt es Busverbindungen, jedoch nicht zu allen Dörfern fahren regelmäßig Busse.
Wirtschaftlich von Bedeutung sind Land- und Gartenwirtschaft, u.a. die Zucht von Erdbeeren und Champignons. Namentlich Ammerzoden und Hedel auch einiges Kleingewerbe und Handel, u.a. in Ammerzoden eine Großhandlung mit Kartoffeln.
Die Bevölkerung dieser Gemeinde ist überwiegend katholisch; man ist stark auf Nordbrabant orientiert, was vom 16. bis zum 19. Jahrhundert manchmal zu Problemen mit der protestantischen Provinzverwaltung von Gelderland führte.
Die meisten Orte der Gemeinde bestehen schon seit langer Zeit. In der Nähe von Rossum soll ein römisches Kastell namens Grinnes gestanden haben; es wird auf der Peutinger Karte als Grinnibus angegeben. Manche Wissenschaftler bestreiten jedoch, dass dieses Kastell hier gestanden hat. Die ersten urkündlichen Belege der Dörfer (Jahreszahlen nach der niederländischen Wikipedia):
Im Achtzigjährigen Krieg wurde, im Jahr 1599, unweit von Heerewaarden das bedeutende Fort Sint-Andries gebaut. Die wegen der Lage (vom Fort aus kann man schon mit altmodischen Kanonen oder mit Maschinengewehren sowohl die Schifffahrt auf dem Waal wie auf der Maas angreifen) strategisch wichtige Befestigung wurde 1812 erneuert. Im April 1945 wurde noch um dieses Fort gekämpft zwischen deutschen und alliierten Truppen. Die Überreste der Anlage sind frei zu besichtigen. Im 19. Jahrhundert war dieses Gebiet recht arm. Heerewaarde hatte einen Fischereihafen, aber anderswo fristete man als Kleinbauer oder Reetkorbflechter ein karges Dasein. Vor allem aus Velddriel zogen damals viele Männer weg, unter anderem um in den Kohlebergwerken des Ruhrgebietes zu arbeiten. Dorf und Schloss Ammerzoden erlitten im Zweiten Weltkrieg erheblichen Schaden. Die Fähre bei Alem war in dieser Epoche eine bei Widerstandskämpfern beliebte Stelle, wo sie nachts ungesehen die Maas überqueren konnten.
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