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| Mahagonigewächse | ||||||||||||
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| Niembaum (Azadirachta indica) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Meliaceae | ||||||||||||
| Juss. |
Die Mahagonigewächse (Meliaceae), auch Zedrachgewächse genannt, sind eine Pflanzenfamilie in der Ordnung der Seifenbaumartigen (Sapindales). Die 48 bis 50 Gattungen mit etwa 1400 Arten sind hauptsächlich in den Tropen verbreitet.
Inhaltsverzeichnis |
Es sind vorwiegend Bäume und Sträucher, es gibt aber auch krautige Pflanzen. Die sehr selten gegenständig, meist wechselständig und spiralig angeordneten Laubblätter sind meist zusammengesetzt. Die Fiederblättchen sind gegenständig bis wechselständig an der Rhachis angeordnet. Die Ränder der Fiederblättchen sind meist glatt, selten gelappt oder gesägt. Nebenblätter fehlen.
Sie sind meist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch) oder weniger oft einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Die Blüten stehen in achselständigen Blütenständen zusammen; meist haben sie die Form von Thyrsen, selten sind sie traubig oder ährig. Die Blüten besitzen ein doppeltes Perianth. Der drei bis sechs Kelchblätter sind frei oder röhrig bis becherförmig verwachsen. Es sind meist vier oder fünf, selten drei, sechs oder mehr, Kronblätter vorhanden. Es sind meist drei bis zehn oder mehr Staubblätter vorhanden; sie sind meist zu einer Röhre verwachsen, bei Cedrela und Toona sind die Staubblätter frei. Zwei bis fünf, selten mehr, Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen mit einer bis vielen Samenanlagen je Fruchtknotenkammen. Der Griffel endet in einer scheibenförmigen bis kopfigen Narbe; selten fehlt der Griffel, die Narbe sitzt also auf dem Fruchtknoten.
Als Früchte werden trockene Beeren (bei einigen Aglaia sect. Aglaia), Kapselfrüchte oder selten Steinfrüchte ausgebildet. Die Samen sind geflügelt oder sind ganz oder teilweise von einem fleischigen Arillus oder Sarkotesta umgeben. Das Endosperm ist fleischig oder fehlt.
Zu den wichtigsten Vertretern gehören die Nutzhölzer Amerikanisches Mahagoni (Swietenia macrophylla King), Westindisches Mahagoni (Swietenia mahagoni (L.) Jacq.), Westindische Zedrele (Cedrela odorata L.) und Andiroba (Carapa guianensis Aubl.). Die Holzart Khaya (Khaya spp.) wird als afrikanisches Mahagoni bezeichnet. Auch Sipo-Mahagoni (Entandrophragma utile), Kosipo (Entandrophragma candollei Harms.), Sapeli (Entandrophragma cylindricum) und Tiama (Entandrophragma angolense) sind bekannte Nutzholzarten. Sie werden besonders für Furniere und im Instrumenten-, Fenster-, Flugmodell- und Bootsbau, aber auch beim Bau von Billardtischen eingesetzt. Ebenso zur Familie gehören der indische Niembaum (Azadirachta indica) und der Zedrach- oder Paternosterbaum (Melia azedarach). Der Handel mit amerikanischem Mahagoni ist durch das Washingtoner Artenschutzabkommen beschränkt. Die Einfuhr bedarf der Genehmigung durch das Bundesamt für Naturschutz.
Die Familie Meliaceae wurde 1789 durch Antoine Laurent de Jussieu in Genera Plantarum, S. 263 [1] unter dem Namen „Meliae“ aufgestellt. Typusgattung ist Melia L. [2]
Die Familie umfasst 48 bis 50 Gattungen [3] mit etwa 1400 Arten, die hauptsächlich in den Tropen verbreitet sind:
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