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Maik Wagefeld

Maik Wagefeld

Maik Wagefeld im August 2008

Spielerinformationen
Geburtstag 25. Februar 1981
Geburtsort RiesaDDR
Größe 186 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
1987–1990
1990–1994
1994–1999
Lokomotive Riesa
Stahl Riesa
Dynamo Dresden
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2000–2004
2004–2006
2006
2006–2007
2006–2007
2007–2010
2010–2011
2011–
Dynamo Dresden
1. FC NĂĽrnberg
→ Dynamo Dresden (Leihe)
Hansa Rostock
Hansa Rostock II
Dynamo Dresden
Dynamo Dresden II
Hallescher FC
123 (17)
24 0(2)
14 0(2)
11 0(0)
8 0(1)
90 (11)
18 0(2)
22 0(4)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 16. März 2012

Maik Wagefeld (* 25. Februar 1981 in Riesa) ist ein deutscher FuĂźballspieler, der seit Juli 2011 beim Regionalligisten Hallescher FC unter Vertrag steht.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Wagefeld, der gelernter Einzelhandelskaufmann ist, erlernte in den Jugendmannschaften von Lokomotive Riesa (1987 bis 1990), Stahl Riesa (1990 bis 1994) und Dynamo Dresden (1994 bis 2000) das FuĂźballspielen.

Seine Karriere als Profi begann daraufhin bei Dynamo Dresden, wo er von 2000 bis 2002 in der Oberliga Nordost Süd in insgesamt 62 Einsätzen drei Tore erzielte und im Sommer 2002 durch zwei Relegationsspiele gegen die Reservemannschaft von Hertha BSC in die Regionalliga Nord aufstieg. In dieser erzielte Wagefeld bis Sommer 2006 weitere 14 Tore in insgesamt 61 Spielen für Dresden und trug damit auch zum Aufstieg Dynamos in die 2. Bundesliga bei. Zur Saison 2004/05 wechselte Wagefeld allerdings zum Bundesligisten 1. FC Nürnberg, bei dem er nach zwei Toren in 21 Einsätzen während der Saison 2004/05 in der Hinrunde der Saison 2005/06 nur noch zu drei Kurzeinsätzen kam und auf Leihbasis zurück nach Dresden wechselte. Dort absolvierte er 14 Einsätze in der 2. Bundesliga und erzielte zwei Tore; letztlich stieg Dresden jedoch in die Regionalliga ab.

Im Rahmen des Wettskandals, bei dem auch ehemalige Spieler von Dynamo Dresden ins Fadenkreuz der Justiz gerieten, wurde auch Wagefelds Wohnung durchsucht und seine Konten überprüft. Wagefeld konnte jedoch alle Verdachtsmomente ausräumen.

Zur Saison 2006/07 wechselte Wagefeld zum F.C. Hansa Rostock. Vor Saisonbeginn 2007/08 wurde Maik Wagefeld vom dortigen Trainer Frank Pagelsdorf die sofortige Freigabe für einen Vereinswechsel erteilt, da er nicht mehr mit ihm plante. Daraufhin kehrte Wagefeld am 6. August 2007 zum zweiten Mal zu Dynamo Dresden zurück. In der Saison 2007/08 gelang ihm mit Dynamo die Qualifikation zur neu gegründeten 3. Liga. Am 23. April 2009 verlängerte Wagefeld seinen Vertrag bei Dynamo Dresden um drei weitere Jahre bis 2012, spielte jedoch ab Sommer 2010 ausschließlich für die Reservemannschaft.

Am 7. Juni 2011 gab der Regionalligist Hallescher FC bekannt, dass Wagefeld seinen Vertrag bei Dynamo Dresden vorzeitig aufgelöst hat und zur Saison 2011/12 ablösefrei von der Elbe an die Saale wechseln wird.[1] Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2013. Beim HFC wird Wagefeld unter anderem auf die ehemaligen Dresdner Mannschaftskollegen Darko Horvat und Pavel David treffen.

Privates

Seit Dezember 2011 ist Wagefeld verheiratet. Anfang 2012 wurde er Vater von 2 Mädchen (Zwillinge). Die Familie wohnt in Dresden.[2]

Literatur

  • Sven Geisler, Volker Oppitz: „Unschuldig! Im Strudel des FuĂźball-Wettskandals“, Edition Sächsische Zeitung 2005, ISBN 3-938325-20-8

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Hallescher FC holt Maik Wagefeld. mz-web.de, abgerufen am 7. Juni 2011.
  2. ↑ So glücklich ist Ex-Dynamo Wagefeld jetzt. sz-online.de (kostenpflichtig), abgerufen am 2. März 2012.
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