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Stadt
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| Liste der Städte in Russland | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Maikop (russisch Майкоп; adygeisch Mыекъуапэ/Myekuapje) ist eine Stadt in südlichen Russland, etwa 1250 km Luftlinie südlich von Moskau. Sie ist die Hauptstadt der Republik Adygeja im Föderationskreis Südrussland und hat 144.246 Einwohner (Stand 14. Oktober 2010).[1]
Der Name Maikop (bzw. Myekuapje) hat seinen Ursprung im Adygeischen und bedeutet Tal der Äpfel.
| Maikop | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Klimadiagramm (Erklärung) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt liegt am Übergang vom hügeligen Kaukasusvorland in die Kubanniederung am Fluss Belaja. Nächstgelegene Stadt ist Beloretschensk 24 km nordwestlich von Maikop in der benachbarten Region Krasnodar.
Gegründet im Jahr 1857 auf adygejischem Gebiet am Fluss Belaja als russische Festung, diente Maikop als wichtiger strategischer Punkt bei der Eroberung Tscherkessiens. 1870 wurde Maikop zur Stadt erklärt. 1911 wurde in der Umgebung von Maikop Erdöl entdeckt, in der Folgezeit entwickelte sich hier eines der Zentren des kaukasischen Erdölgebietes.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Maikop am 9. August 1942 im Zuge der Operation Blau von der deutschen Wehrmacht besetzt. Während der deutschen Besetzung versuchte die Technische Brigade Mineralöl, die zuvor beim sowjetischen Rückzug zerstörten Ölförderanlagen in Maikop wieder in Gang zu bringen, was jedoch nur zu einem verschwindend geringen Teil gelang. Außerdem beabsichtigte man auf deutscher Seite, auch noch die Ölfördergebiete von Grosny und Baku einzunehmen. Der Vorstoß blieb jedoch bei Wladikawkas zum Jahresende 1942 stecken, und im Januar 1943 begann der deutsche Rückzug, so dass Maikop wenig später von den sowjetischen Streitkräften wieder befreit werden konnte.
Von 1936 bis 1991 war Maikop die Hauptstadt des Adygejischen autonomen Gebietes der RSFSR, seit 1991 der Republik Adygeja innerhalb der Russischen Föderation.
Maikop ist Sitz einer Universität, einer technischen Universität und anderer Bildungseinrichtungen, darunter einer Filiale der Südrussischen Staatlichen Technischen Universität.
Nach der Erschließung von Ölvorkommen in und um die Stadt hat sich Maikop zu einer der großen Erdölförderstätten in der Sowjetunion bzw. Russland entwickelt.
Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind ansonsten die Lebensmittelverarbeitung und die Holzindustrie.
Hauptstadt: Maikop
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