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Major non-NATO ally (MNNA, dt. „wichtiger Nicht-NATO-Verbündeter“) ist eine von der Regierung der Vereinigten Staaten vergebene offizielle Bezeichnung für eine Reihe von Ländern, die besonders enge diplomatische und strategische Beziehungen zu den Vereinigten Staaten pflegen, aber aus verschiedenen Gründen nicht Mitglied der NATO sind. Die Vergabe dieser Bezeichnung ist nicht mit einem Verteidigungsbündnis gleichzusetzen, gewährt den ausgesuchten Ländern aber gewisse Vorteile, die anderen Staaten außerhalb der NATO andernfalls nicht zuteil würden.
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Der Status eines Major non-NATO ally wurde im Zuge der Verabschiedung des Nunn-Cohen Amendment durch den Kongress geschaffen. Dieser als Section 2350a bekannte Zusatz legte fest, dass der Verteidigungsminister in Übereinstimmung mit dem Außenminister mit Ländern, die nicht Mitglieder der NATO sind, Abkommen über gemeinsame Forschung und Entwicklungsprojekte abschließen konnte. Anfängliche MNNAs waren Australien, Ägypten, Israel, Japan und Südkorea.
Im Jahre 1996 erhielten diese Verbündeten gemäß dem Zusatz N° 2321 zur Bundesgesetzgebung zur Außenpolitik darüber hinaus militärische und finanzielle Zuwendungen. Der Zusatz gewährt ihnen z. B. Ausnahmen von nationalen Rüstungexportbeschränkungen und ermöglichte die Ernennung eines MNNA durch den Präsidenten, solange er den Kongress davon in Kenntnis setzt und danach eine Frist von 30 Tagen einhält.
Die Ernennung Neuseelands wurde allgemein als ungewöhnlich bewertet. Seit dem faktischen Scheitern des ANZUS-Abkommens im Jahre 1984 gilt es als mit den USA „sehr, sehr eng befreundet“, aber nicht als Verbündeter.
Als wichtige Nicht-NATO-Mitglieder gelistete Nationen dürfen Anspruch auf folgende Vergünstigungen erheben:
Als wichtige Nicht-NATO-Mitglieder sind folgende Länder gelistet, in Klammern das Jahr der Statusvergabe: