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Das Makron »¯« [ˈmaːkrɔn], auch Macron, Längestrich oder selten Querstrich genannt, ist ein diakritisches Zeichen zur Kennzeichnung einer besonderen Aussprache oder Betonung eines Buchstabens. Es ist ein waagerechter Strich über dem Buchstaben. Der Fachbegriff ist das im Neutrum substantivierte griechische Adjektiv μακρόν makron ‚lang‘, deshalb im Plural Makra.
Inhaltsverzeichnis |
Das Makron kommt unter anderem im Lettischen, Litauischen, Hawaiischen (Kahakō), Māori (Tohutō) und in der lateinischen Transkription von Japanisch, Chinesisch (Pinyin), Arabisch, Persisch und südasiatischen Sprachen (Hindi, Sanskrit, Nepali …) vor, kann aber in verschiedenen Sprachen unterschiedliche Bedeutung haben.
Der Überstrich wird häufig als Formelzeichen verwendet und als Quer gelesen. Er bezeichnet
Das Symbol des Makrons bzw. Längestrichs wird auch verwendet, um das Winkel-Maß Strich zu kennzeichen. Das Militär vieler Länder verwendet sie (6400¯ = 360°) für Kompasse sowie für Richtungs- und Entfernungsmessungen, weil der Sinus von 1¯ fast genau 0,001 ist.
| Großbuchstaben | Kleinbuchstaben | ||
|---|---|---|---|
| Buchstabe | Code | Buchstabe | Code |
| Ā | Ā | ā | ā |
| Ē | Ē | ē | ē |
| Ī | Ī | ī | ī |
| Ō | Ō | ō | ō |
| Ū | Ū | ū | ū |
| Ǖ | Ǖ | ǖ | ǖ |
Im Zeichensatz ASCII kommt das Makron nicht vor. In den Zeichensätzen der ISO 8859-Familie kommen ausgewählte Zeichen mit Makron vor.
Unicode enthält weitere fertig zusammengesetzte Zeichen mit Makron und kann beliebige Zeichen mit Makron durch Nachstellen eines kombinierenden Makrons (U+0304) darstellen.
TeX und LaTeX können beliebige Zeichen mit Makron darstellen. Es gibt dazu zwei verschiedene Befehle
\=a ein ā (um bei i und j den Punkt zu unterdrücken wird z. B. \=\i anstelle von \=i für ī verwendet)
\bar a die Formel <math>\bar a</math>