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Manfred Bissinger (* 5. Oktober 1940 in Berlin) ist ein deutscher Publizist.
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Nach der Mittleren Reife machte er Volontariate u. a. bei der Augsburger Allgemeinen, beim Donaukurier und bei dpa; 1965-1966 war er Reporter des Fernsehmagazins Panorama. 1967-1978 arbeitete er als Redakteur, Reporter, geschäftsführender Redakteur und schließlich stellvertretender Chefredakteur bei der Zeitschrift Stern. 1978 wurde er Sprecher des Hamburger Senats. 1981 übernahm er die Chefredaktion der Zeitschrift konkret.
1985 wechselte er als Chefredakteur zu Natur, bevor er 1989 Chefredakteur von Merian wurde. 1991 übernahm er die Funktion des Generalsekretärs im P.E.N.-Zentrums Deutschland. Von 1993 bis 2002 wirkte er als Geschäftsführer, Herausgeber und Chefredakteur der Zeitung Die Woche. Von 2001 bis 2010 war Bissinger Geschäftsführer Corporate Publishing des Hoffmann und Campe Verlages.[1]
Am 24. September 1996 erhielt Bissinger den Journalistenpreis der deutschen Zeitungen - Theodor-Wolff-Preis. Auch erhielt er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.[2]
Er hat zwei Kinder und ist in zweiter Ehe verheiratet.
Zur Bundestagswahl 2005 schaltete Bissinger auf eigene Kosten Anzeigen in Online-Medien und verwies auf eine Webseite, die unter Berufung auf Versprecher von Angela Merkel zur Wiederwahl von Gerhard Schröder aufrief.[3] Im August 2010 positionierte sich Bissinger als einer von 40 Unterzeichnern des Energiepolitischen Appells, einer Lobbyinitiative der vier großen Stromkonzerne um die Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke voranzubringen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bissinger, Manfred |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Publizist |
| GEBURTSDATUM | 5. Oktober 1940 |
| GEBURTSORT | Berlin |