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Manfred Prisching (* 12. Dezember 1950 in Bruck an der Mur) ist ein österreichischer Soziologe.
Prisching, ein Repräsentant des liberalen katholischen Milieus der Steiermark, studierte zunächst Rechtswissenschaften (Dr. jur. 1974) und Volkswirtschaftslehre (Mag. rer. soc. oec. 1977). Er arbeitete in der Folge als Universitätsassistent an den Instituten für Rechtsphilosophie, für Volkswirtschaftslehre und Volkswirtschaftspolitik und für Soziologie der Universität Graz. 1985 habilitierte er sich mit einer groß angelegten Arbeit über Krisen für Soziologie und ist seither an dieser Universität als Dozent und seit 1994 als Professor tätig.
Prisching erhielt den Kardinal-Innitzer-Preis (1985), den Josef-Krainer-Forschungspreis (1994) und den Wilfried-Haslauer-Forschungspreis für Zeitgeschichte (1996). Er wirkte als Gastprofessor an den Universitäten Salzburg, Innsbruck und Linz. 1995/96 nahm er die Schumpeter-Gastprofessur an der Harvard University wahr. 2005/06 lehrte er an den Universitäten New Orleans, Little Rock und Las Vegas und wurde Augenzeuge der Flutkatastrophe von New Orleans. 1997-2001 war er wissenschaftlicher Leiter der Technikum Joanneum GmbH (steirische Fachhochschulen). Prisching ist korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Herausgeber der Reihe „Sozialethik“ der Österreichischen Forschungsgemeinschaft beim Passagen Verlag.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Prisching, Manfred |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Soziologe |
| GEBURTSDATUM | 12. Dezember 1950 |
| GEBURTSORT | Bruck an der Mur |