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Mannesmann-Haus

Vorderfront des Mannesmann-Hauses mit dem Vodafone-Hochhaus auf der rechten Seite
Ansicht von Norden
Neoklassizistischer Haupteingang mit Hephaistos-Relief

Das Mannesmann-Haus (auch Behrensbau) ist ein Bürogebäude am Mannesmannufer im Düsseldorfer Stadtteil Carlstadt. Es wurde von 1911 bis 1912 vom Architekten Peter Behrens als Verwaltungsgebäude der Mannesmannröhren-Werke AG gebaut und war eines der ersten großen Verwaltungsgebäude in Düsseldorf. Von August 1946 bis zum 1. April 1953 war das Mannesmann-Haus Staatskanzlei und Amtssitz der ersten Landesregierungen Nordrhein-Westfalens.[1] Es steht seit 23. Oktober 1982 unter Denkmalschutz.

Das Gebäude besteht aus einer Schmiedeeisenkonstruktion, die mit Tuffstein verkleidet ist. Stilistisch gehört es der Reformarchitektur vor dem Ersten Weltkrieg an, häufig wird es als eine Vorwegnahme der Neuen Sachlichkeit gedeutet, es lassen sich aber auch Bezüge zur Renaissance und zum Neoklassizismus erkennen. Von 1937 bis 1938 wurde das Gebäude an der Berger Allee durch den Mannesmann-Architekten Hans Väth um einen Anbau erweitert.

In unmittelbarer Nachbarschaft wurde von 1956 bis 1958 das heutige Vodafone-Hochhaus errichtet.

Die Vodafone-Hauptverwaltung wird das Gebäude, das kürzlich an das Land Nordrhein-Westfalen veräußert wurde, voraussichtlich Ende 2012 verlassen. Dann soll es zusammen mit den benachbarten Gebäuden in das Regierungsviertel einbezogen und als Ministerium genutzt werden.

Weblinks

Literatur

  • Paul Ernst Wentz: Architekturführer Düsseldorf. Droste, Düsseldorf 1975, ISBN 3-7700-0408-6, Objektnr. 28.

Einzelnachweise

  1. Sabine Gierschner: Hier saßen die Väter Nordrhein-Westfalens: der erste Kabinettsaal der Landesregierung in Düsseldorf. In: Denkmalpflege im Rheinland, Heft 3/2011, S. 135 ff.

51.22109722226.76809722222Koordinaten: 51° 13′ 16″ N, 6° 46′ 5″ O

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