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Der Mannheimer Morgen (MM) ist eine regionale Tageszeitung. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich einschließlich der Tochterzeitungen auf das gesamte rechtsrheinische Rhein-Neckar-Dreieck. Die verkaufte Auflage der Zeitung mit ihren Lokalausgaben Südhessen Morgen und Bergsträßer Anzeiger beträgt 79.633 Exemplare.[1] Die Ausgabe Schwetzinger Zeitung erreicht eine verkaufte Auflage von 11.191 Exemplaren.[2]
Die Hauptausgabe des MM enthält Lokalnachrichten aus Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg. Der Verlag gehört zur Dr.-Haas-Gruppe, die auch Beteiligungen an den Radiosendern Radio Regenbogen und big FM hält. Das Rhein-Neckar Fernsehen wurde hingegen 1994 verkauft. Der Sitz des Verlags und die Druckerei befinden sich in Mannheim-Wohlgelegen. Zusammen mit externen Druckaufträgen wie für die Weinheimer Nachrichten, die Odenwälder Zeitung sowie für eine Teilauflage der Financial Times Deutschland werden dort täglich rund 210.000 Exemplare gedruckt.[3]
Inhaltsverzeichnis |
1946 erhielten Eitel Freiherr von Schilling und Oskar Hörrle von der US-Besatzungsmacht die Lizenz für eine Zeitung in Mannheim. Der Titel war zunächst Der Morgen, doch schon nach kurzer Zeit musste er wegen Urheberrechtsproblemen in Mannheimer Morgen geändert werden.
1951 versuchte man, mit der Übernahme des seit 1949 wieder erscheinenden Heidelberger Tageblatts erstmals das Verbreitungsgebiet auszudehnen. Zwei Jahre später entstand eine Ludwigshafen-Ausgabe des MM. Mit vielen kleinen Zeitungen in Nordbaden wurden in der Folgezeit Kooperationsverträge geschlossen, so mit den Fränkischen Nachrichten, dem Wertheimer Tageblatt, der Bad Mergentheimer Zeitung, der Schwetzinger Zeitung, der Hockenheimer Tageszeitung, den Weinheimer Nachrichten und der Odenwälder Zeitung. 1967 wurde in Mannheim die sozialdemokratische AZ übernommen. Fusionsgespräche mit der linksrheinischen Rheinpfalz führten allerdings 1971 zu keinem Ergebnis.
1975 wurde die Druckerei von der Innenstadt nach Wohlgelegen verlegt, die Redaktion folgte 2003. Damit wurde das traditionsreiche Pressehaus in R1 endgültig aufgegeben und an Lidl verkauft. 1998 erwarb die Baden-Württembergische Investmentgesellschaft (BWK, später aufgegangen in der LBBW Asset Management) – eine Investmentgesellschaft, an der etwa die BW-Bank, die Württembergische Versicherung und EnBW beteiligt waren – 34,9 % der Dr.-Haas-Gruppe. Aufgrund der insgesamt schwierigen Lage des Zeitungsgeschäfts musste 2002 die Speyerer Tagespost eingestellt werden und mit den ehemals großen Konkurrenten aus Ludwigshafen und Heidelberg, der Rheinpfalz und der Rhein-Neckar-Zeitung, schloss der MM eine Anzeigengemeinschaft.
Außerdem übernehmen die Fränkischen Nachrichten, die ebenfalls zur Mediengruppe Dr. Haas gehören, sowie die Weinheimer Nachrichten und deren Variante Odenwälder Zeitung den überregionalen Mantelteil.
Erstes Buch
Zweites Buch
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Drittes BuchDienstag
Mittwoch
Freitag
Samstag
Viertes BuchSamstag
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BeilagenDienstag: TV Morgen
Donnerstag: Morgen Magazin
Samstag: MM Wochenende
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Außergewöhnlich ist die Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe Wahlen bei der Erhebung des MM Bürgerbarometers. In regelmäßiger Folge sowie bei Themen von lokalem Interesse werden Mannheimer Bürger in repräsentativen Telefonumfragen nach ihrer Meinung zur Kommunalpolitik befragt. Umfragen zu Großprojekten wie der SAP-Arena oder der Erweiterung des Kongresszentrums Rosengarten, zur Lebensqualität in der Stadt, aber auch zur Zufriedenheit mit Lokalpolitikern sind in der Stadt zu einem Politikum geworden.
Für Auslandsurlauber wird der Mannheimer Morgen von Mitte Juli bis Mitte September auch in Österreich sowie auf der Insel Mallorca über den Einzelhandel vertrieben.
Der Mannheimer Morgen hat im Rahmen der Entmonopolisierung des Postwesens auch eine Tochter für die Postzustellung – die Morgenpost Briefservice GmbH – gegründet, die seitdem gewerbliche Post im Postleitzahlenbereich 68 und 69 zustellt. Seit 2006 stellt die Morgenpost auch Briefe von Privatkunden zu. Hierzu wurden eigene Briefmarken herausgegeben und eigene Briefkästen aufgestellt.
Der Jobmorgen ist eine kostenfreie Metasuchmaschine, die Stellenangebote innerhalb der Metropolregion Rhein-Neckar sowie dem Main-Tauber-Kreis von Unternehmenswebseiten, Karriereportalen und Online-Jobbörsen sammelt und aufbereitet.
Neben der klassischen Volltextsuche durch Eingabe eines Suchbegriffs oder mehreren beschreibenden Stichwörtern in das vorgegebene Suchfeld, kann sich der Benutzer die Stellenangebote auch anzeigen lassen, indem er auf einen in der Karte angezeigten Ort klickt, die Umkreissuche verwendet oder vordefinierte Berufsgruppen auswählt.
49.49828.5027Koordinaten: 49° 29′ 54″ N, 8° 30′ 10″ O