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Manuel Arteaga y Betancourt

Manuel Kardinal Arteaga y Betancourt (* 28. Dezember 1879 in Camagüey, Kuba; † 20. März 1963 in Havanna) war Erzbischof von Havanna.

Leben

Manuel Arteaga y Betancourt studierte in Caracas und Lima die Fächer Katholische Theologie und Philosophie. Er wurde 1902 zum Diakon und 1904 zum Priester geweiht. Anschließend arbeitete bis 1912 in Cumaná, Venezuela, als Seelsorger. Von 1912 bis 1915 wirkte er als Gemeindepriester in Camagüey auf Kuba. In den Jahren 1915 bis 1941 leitete er als Generalvikar die Verwaltung des Erzbistums Havanna.

1941 ernannte ihn Papst Pius XII. zum Erzbischof von Havanna. 1946 nahm er ihn als Kardinalpriester mit der Titelkirche San Lorenzo in Lucina in das Kardinalskollegium auf. Nach der Machtübernahme Fidel Castros wurde Manuel Arteaga y Betancourt politisch verfolgt. In den Jahren 1961 und 1962 suchte er Asyl in der argentinischen Botschaft. Er starb am 20. März 1963 und wurde in Havanna bestattet.

Manuel Arteaga y Betancourt war Großprior der kubanischen Statthalterei des Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem.

Literatur

  • Fernando Gaínza González: El Cardenal Arteaga. Havanna 1949
  • Raúl Del Valle: El Cardenal Arteaga: Resplandores de la púrpura cubana. Havana 1954.

Weblinks

  • Eintrag zu Manuel Arteaga y Betancourt auf catholic-hierarchy.org (englisch)
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