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| Marañón | ||
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Amazonasbecken, RÃo Marañón hervorgehoben | ||
| Daten | ||
|---|---|---|
| Lage | Peru | |
| Flusssystem | Amazonas | |
| Abfluss über | Amazonas → Atlantik | |
| Ursprung | Zusammenfluss von RÃo Lauricocha und RÃo Nupe 9° 59′ 19″ S, 76° 40′ 57″ W-9.98863055556-76.68236388895800 | |
| Quellhöhe | 5.800 m (RÃo Nupe) | |
| Zusammenfluss | mit dem RÃo Ucayali zum Amazonas-4.44020529268-73.4511566162Koordinaten: 4° 26′ 25″ S, 73° 27′ 4″ W 4° 26′ 25″ S, 73° 27′ 4″ W-4.44020529268-73.4511566162 | |
| Länge | 1.905 km | |
| Einzugsgebiet | 382.877 km²
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| Abfluss[1] | MNQ MQ MHQ |
6.200 m³/s 14.900 m³/s 22.200 m³/s |
| Rechte Nebenflüsse | Utcubamba, Huallaga | |
| Linke Nebenflüsse | Chinchipe, Pastaza, Tigre | |
| Schiffbar | ab Balsas | |
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Tal des Marañón zwischen Chachapoyas und CelendÃn | ||
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Marañón nach der Mündung des RÃo Santiago bei Borja | ||
Der 1905 Kilometer lange Marañón ist mit einer mittleren Wasserführung von rund 15.000 m³/s[1] der linke und größere der beiden Quellflüsse des Amazonas in Südamerika. Der längere Quellfluss ist der Ucayali.
Inhaltsverzeichnis |
Der Fluss entsteht aus dem Zusammenfluss von RÃo Lauricocha und RÃo Nupe. Letzterer entspringt in der Cordillera Huayhuash in 5.800 Meter Höhe. Der RÃo Lauricocha, welcher nördlich der Cordillera Raura dem Lauricocha-See entfließt, wurde bis zur Entdeckung der ApurÃmacquelle im Jahr 1975 als Amazonasoberlauf anerkannt.
Der Marañón durchläuft einen weiten Teil der Anden im Norden Perus und nimmt in der Nähe von La Union den RÃo Vizcara sowie in Bagua den Utcubamba auf. Als einer der längsten Flüsse Perus fließt er mehrere hundert Kilometer innerhalb der Anden parallel zu den Gebirgsketten nach Nordwesten, bevor er nach Osten in das Amazonastiefland austritt und sich dort mit dem RÃo Ucayali zum Amazonas vereinigt. Der Marañón fließt durch Hochgebirge, halbwüstenhafte Talsohlen sowie subtropischen und tropischen Regenwald.
Der Marañón ist vom Ort Balsas an schiffbar. Eine Erdöl-Leitung verläuft parallel zum nördlichen Teil des Flusslaufs. In seinem Einzugsgebiet gibt es Lagerstätten von Blei, Zink und Silber, sowie eine Buntmetallhütte.
Der Fluss bildet den Hintergrund für den Roman Die goldene Schlange von Ciro AlegrÃa.
Zu den größten Zuflüssen gehören (flussabwärts):[2][3]
| Linke Zuflüsse | Rechte Zuflüsse |