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Marbach (Striegistal)

Marbach
Gemeinde Striegistal
Koordinaten: 51° 3′ N, 13° 14′ O51.046944444413.2308333333200Koordinaten: 51° 2′ 49″ N, 13° 13′ 51″ O
Höhe: 200–330 m ü. NN
Einwohner: 1.300
Eingemeindung: 1. Jan. 1994
Eingemeindet nach: Tiefenbach
Postleitzahl: 09661
Vorwahlen: 037207, 034322

Marbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Striegistal im Landkreis Mittelsachsen, Sachsen.

Mit einer Länge von sieben Kilometern ist Marbach mit den Ortsteilen Rosental und Dreierhäuser eines der längsten Waldhufendörfer Sachsens und hat circa 1300 Einwohner. Im Osten grenzt es an die Gemarkung der Stadt Nossen im Landkreis Meißen. Im Süden liegt der Zellwald, ein großes Waldgebiet, das von der Autobahn A4 durchschnitten wird und nach dem Kloster Altzella benannt ist.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Marbach wurde 1264 erstmals urkundlich erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt existierte das Dorf mit Sicherheit schon mehr als 100 Jahre, denn es gehörte wie die Mehrzahl der Ortschaften der Gemeinde Striegistal zum Gebiet des 1162 gestifteten Klosters Altzella.

Sehenswürdigkeiten

  • Dorfkirche mit Ölgemälden ehemaliger Marbacher Pfarrer.
  • Sammlung des Heimatvereins: Museum in der Scheune mit zahlreichen Ausstellungsstücken aus der Geschichte des Dorfes und der Landwirtschaft.
  • Hexentisch: Nördlich des Ortes steht an einer alten Wegekreuzung der sagenumwobene sogenannte Hexentisch. Vermutlich handelt es sich um den Rest eines mittelalterlichen Kruzifixes, das zur Vertreibung böser Geister gedient haben soll.

Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Marbach. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen, 25. Heft: Amtshauptmannschaft Döbeln. C. C. Meinhold, Dresden 1903, S. 154.

Weblinks

  • Marbach im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
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