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Marcus Weinberg (* 4. Juni 1967 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker (CDU).
Inhaltsverzeichnis |
Nach dem Abitur 1987 diente Weinberg bis 1991 als Soldat auf Zeit bei der Bundeswehr und absolvierte anschließend ein Lehramtsstudium der Geschichte, Sozialwissenschaften und Erziehungswissenschaften an der Universität Hamburg, welches er 1997 mit dem ersten Staatsexamen beendete. Nach dem Referendariat legte er 2001 auch das zweite Staatsexamen ab und war danach bis 2005 als Lehrer an der Katholischen Bonifatiusschule in Hamburg-Wilhelmsburg tätig.
Weinberg gehört seit 1998 dem CDU-Kreisvorstand in Hamburg-Altona an und ist dort seit 2004 stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes. Außerdem gehört er dem CDU-Landesvorstand in Hamburg an. Nach der Niederlage der CDU bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg 2011 erklärte der CDU-Landesvorsitzende Frank Schira, nicht mehr zu kandidieren. Um seinen Nachfolger zu ermitteln, startete der CDU-Landesverband eine Mitgliederbefragung, bei der Weinberg als Kandidat u.a. gegen Karin Prien antrat und mit 36,2 % die meisten Stimmen erhielt. Seine Wahl zum Landesvorsitzenden auf dem Landesparteitag am 15./16. Juni 2011 gelang ihm mit der Zustimmung von 71 Prozent der Delegierten.[1][2]
Weinberg gehörte von 1997 bis 2001 der Bezirksversammlung von Hamburg-Altona und von 2001 bis 2005 der Hamburgischen Bürgerschaft an. In der Bürgerschaft war er zuletzt jugendpolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion.
Seit 2005 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und dort Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie stellvertretendes Mitglied im Verteidigungs- und im Sportausschuss. Des Weiteren ist er Mitglied im „Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung“.
Marcus Weinberg ist stets über die Landesliste Hamburg in den Bundestag eingezogen. Als Direktkandidat im Bundestagswahlkreis Hamburg-Altona unterlag er bei seinen bisherigen drei Kandidaturen jeweils Olaf Scholz (SPD). Für die Bundestagswahl 2009 bewarb er sich auf Platz 3 der CDU-Landesliste.[3]
Weinberg ist Mitglied in den Kuratorien der Bundeszentrale für politische Bildung sowie des Vereins Frischluft e.V..
Baden-Württemberg: Thomas Strobl | Berlin: Frank Henkel | Brandenburg: Saskia Ludwig | Bremen: Rita Mohr-Lüllmann (kommissarisch) | Hamburg: Marcus Weinberg | Hessen: Volker Bouffier | Mecklenburg-Vorpommern: Lorenz Caffier | Niedersachsen: David McAllister | Nordrhein-Westfalen: Norbert Röttgen | Rheinland-Pfalz: Julia Klöckner | Saarland: Annegret Kramp-Karrenbauer | Sachsen: Stanislaw Tillich | Sachsen-Anhalt: Thomas Webel | Schleswig-Holstein: Jost de Jager | Thüringen: Christine Lieberknecht
Franz Beyrich (Oktober 1945–November 1945) | Johannes Speckbötel (1945) | Max Ketels (1946–1948) | Hugo Scharnberg (1948–1954) | Josef von Fisenne (1954–1956) | Hugo Scharnberg (1956–1958) | Erik Blumenfeld (1958–1968) | Dietrich Rollmann (1968–1973) | Jürgen Echternach (1974–1992) | Dirk Fischer (1992–2007) | Michael Freytag (2007–2010) | Frank Schira (2010–2011) | Marcus Weinberg (seit 2011)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Weinberg, Marcus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU), MdHB, MdB |
| GEBURTSDATUM | 4. Juni 1967 |
| GEBURTSORT | Hamburg |