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Mario Merola

Mario Merola (* 6. April 1934 in Neapel; † 12. November 2006 in Castellammare di Stabia) war ein neapolitanischer Sänger und Schauspieler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Merola arbeitete zunächst als Hafenarbeiter in Neapel, bis er auf Drängen seiner Kollegen einen Gesangskurs absolvierte. Recht schnell hatte er im neuen Metier großen Erfolg und wurde zu einer Ikone des neapolitanischen Liedes. Er veröffentlichte zahlreiche Schallplatten.

Zum Ende der 1970er Jahre begann er parallel zu seiner Gesangskarriere eine Reputation als Schauspieler aufzubauen. Er trat häufig in Filmen von Regisseur Alfonso Brescia auf, meist kriminalistisch angehauchte Filme sowie Melodramen – fast ausschließlich mit Neapel-Bezug, meist schon im (Original)Titel. Nur wenige dieser Filme hatten Aufführungen außerhalb Italiens. Seit Mitte der 1980er konzentrierte er sich wieder auf die neapolitanischen Lieder und trat in unzähligen Konzerten, auf Bühnen und im Fernsehen auf.

Zu Beginn des Jahres 2006 musste er auf Grund gesundheitlicher Probleme seine Karriere beenden. Er starb an einem Lungenödem.

Seit 1964 war er mit Rosa Serrapaglia verheiratet, mit der er drei Kinder hatte, von denen sein Sohn Francesco die Tradition als Sänger neapolitanischen Liedgutes fortführt.

Filme (Auswahl)

  • 1978: Von Corleone nach Brooklyn (Da Corleone a Brooklyn)
  • 1979: Hunted City (Sbirro, la tua legge è lenta… la mia no)
  • 1979: Der große Kampf des Syndikats (I contrabbandieri di Santa Lucia)

Platten (Auswahl)

  • 1967: Mario Merola (PIG AVA 74)
  • 1970: 6 sceneggiate cantate da Mario Merola (ZSL TM 55460)
  • 1972: canzoni 'nziste (REL-ST 19154)
  • 1981: Lacrime napulitane
  • 2001: Passione eterna (Distr. Venus)

Weblinks

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