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Massa (Toskana)

Massa
Wappen
Massa (Italien)
Massa
Staat: Italien
Region: Toskana
Provinz: Massa-Carrara (MS)
Koordinaten: 44° 2â€Č N, 10° 8â€Č O44.033333333310.133333333365Koordinaten: 44° 2â€Č 0″ N, 10° 8â€Č 0″ O
Höhe: 65 m s.l.m.
FlĂ€che: 94 kmÂČ
Einwohner: 70.973 (31. Dez. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 755 Einw./kmÂČ
Postleitzahl: 54100
Vorwahl: 0585
ISTAT-Nummer: 045010
Demonym: massesi
Schutzpatron: San Francesco d'Assisi (4. Oktober)
Website: Massa
Piazza degli Aranci mit Palazzo Cybo-Malaspina
Strand von Marina di Massa

Massa ist eine Stadt mit 70.973 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2010) in der Toskana 114 km westlich von Florenz. Sie ist der Hauptort der Provinz Massa-Carrara.

Massa ist Sitz des römisch-katholischen Bistums Massa Carrara-Pontremoli. Die Stadt ist einer der Orte an der Via Francigena, der alten Pilgerstraße von England nach Rom.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Lage

Massa erstreckt sich von der ligurischen KĂŒste bis in die Apuanischen Alpen. Den höchsten Punkt der Gemeinde bildet der Monte Tambura mit 1890 m ĂŒber dem Meeresspiegel. Etwa die HĂ€lfte des Gemeindegebiets liegt in der KĂŒstenebene, die andere HĂ€lfte bilden HĂŒgel- und Bergland.

Nachbargemeinden

Direkt nördlich von Massa liegt die Stadt Carrara. Die anderen Nachbargemeinden sind Fivizzano, Minucciano, Montignoso, Seravezza, Stazzema und Vagli Sotto.

Stadtgliederung

Massa ist in fĂŒnf Verwaltungsbezirke (circoscrizioni) eingeteilt.

  1. Zona Montana
  2. Destra Frigido
  3. Centro cittĂ 
  4. Largo Viale Roma
  5. Marina di Massa

Die zahlreichen Fraktionen (Ortsteile) sind zum Teil Stadtteile von Massa und Marina di Massa, zum Teil Dörfer im Gebirge: Altagnana, Alteta, Antona, Baita, Bargana, Bergiola, Borgo del Ponte, Bozzone, Caglieglia, Campareccia, Canevara, Capaccola, i Capuccini, Casette, Castagnara, Castagnetola, Castagnola, Cervara, cinque vie, Ciremea, Codupino, Cupido, Forno, Le Grazie, Gronda, Grondini, Guadine, Le Iare, Lavacchio, Marina di Massa, Mirteto, Monte Pepe, Ortola, Pariana, La Partaccia, Pian della Fioba, Poggiolo, Poggioletto, il Ponte, Poveromo, Poveromo Macchie, Quercioli, Redicesi, Resceto, Ricortola, Rinchiostra, Rocca, Romagnano, Ronchi, San Carlo Terme, San Cristoforo, Santa Lucia, Il Santo, Sei ponti, Turano, Vergheto, Volpigliano, Zecca.

In der Zeit des italienischen Faschismus wurde Massa 1938 mit den Orten Carrara und Montignoso zur Gemeinde Apuania zusammengefasst. Diese Gemeinde wurde 1946 wieder aufgelöst[2]. Seitdem ist der Ort selbststÀndig.

Altstadt

Die Altstadt von Massa liegt, etwa zweieinhalb Kilometer von der KĂŒste entfernt, am Fluss Frigido, der beim Seebad Marina di Massa in das Tyrrhenische Meer mĂŒndet. Zum historischen Massa gehören der von der Burg dominierte Ortskern der Oberstadt sowie die im 16. Jahrhundert angelegte Unterstadt mit dem Dom, der auf eine Kirche von 1389 zurĂŒckgeht. Das Zentrum ist die von OrangenbĂ€umen gesĂ€umte Piazza degli Aranci. An der SĂŒdseite des Platzes steht der Palazzo Cybo-Malaspina mit einer in barocker Manier rot-gelb-weiß akzentuierten Fassade. Das imposante Bauwerk zeugt noch heute von der einstigen Stadtherrschaft der Malaspina-Familie aus dem Cinquecento.

Verkehr

Die schmale Ebene zwischen den Apuanischen Alpen und dem Mittelmeer war schon immer ein wichtiger Verkehrsweg an der italienischen WestkĂŒste. Hier verlief die römische Via Aurelia (heute Staatsstraße 1). Im 19. Jahrhundert wurde die Bahnstrecke Viareggio – La Spezia gebaut. Auch die die Autobahn A12 fĂŒhrt durch Massa.

Kultur

Die Nationale Esperanto Bibliothek Italiens wurde 1972 gegrĂŒndet. Seit 1994 ist sie öffentlich nutzbar.

Sport

Marina di Massa war 1988, 1996 und 2007 Ziel einer Etappe des Giro d’Italia.

Politik

Roberto Pucci (La Sinistra - L’Arcobaleno) wurde im April 2008 zum BĂŒrgermeister gewĂ€hlt.

PartnerstÀdte

Wirtschaft

Massa ist (neben der Region von Carrara) Hauptplatz fĂŒr den toskanischen Marmorabbau.

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

 Commons: Massa â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistiche demografiche ISTAT. Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica vom 31. Dezember 2010.
  2. ↑ massacarrara-live.it, abgerufen am 26. Februar 2010 [1]
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