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Massimo Pallottino (* 9. November 1909 in Rom; † 7. Februar 1995 in Rom) war ein italienischer Archäologe. Er lehrte als Professor für Etruskologie an der Universität La Sapienza in Rom.
Inhaltsverzeichnis |
Seine wissenschaftliche Laufbahn begann 1933 bis 1940 als Mitarbeiter im Museo Nazionale Etrusco di Villa Giulia in Rom, wo er unter anderem Ausgrabungen in Capena, Cerveteri und Veji durchführte. Seit 1937 war Massimo Pallottino Privatdozent und von 1940-1945 an der Universität Cagliari beschäftigt. 1946 wurde er auf den Lehrstuhl für Etruskologie an der Universität Rom berufen, den er bis 1980 innehatte.
Zu seinen wichtigsten archäologischen Feldforschungen gehörten die Ausgrabungen im Heiligtum von Pyrgi ab 1957. 1982 bekam er den Balzan-Preis für Altertumswissenschaften. 1984 erhielt er den Erasmus-Preis; außerdem war er Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Institutionen, unter anderem dem Deutschen Archäologischen Institut.
Inspiriert durch Wilhelm Brandenstein befasste sich Pallottino auch mit der Frage nach Atlantis, die er als „offen“ bezeichnete. Im Wesentlichen folgte er Brandensteins Meinung, erweiterte diese jedoch in einigen Punkten um eigene Ideen.[1]
Eine vollständige Publikationsliste in Archeologia Classica 43, 1991, S. XIII-L.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pallottino, Massimo |
| KURZBESCHREIBUNG | italienischer Archäologe |
| GEBURTSDATUM | 9. November 1909 |
| GEBURTSORT | Rom |
| STERBEDATUM | 7. Februar 1995 |
| STERBEORT | Rom |