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Dieser Artikel befasst sich mit der Familie Medici aus Florenz. Zu Personen und Unternehmen mit dem gleichen Namen siehe MƩdici.
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Die Familie Medici (italienische Aussprache: [ĖmÉĖditŹi]; vollstƤndig: deā Medici) war im Florenz des 15. und 16. Jahrhunderts einer der einflussreichsten Faktoren im Kampf um Macht, Reichtum und Ansehen. Durch geschicktes Taktieren und ein unbarmherziges RƤnkespiel stieg sie von einer unbedeutenden wohlhabenden Familie zu einer der einflussreichsten italienischen Dynastien ihrer Zeit auf.
Die Heiligen Drei Kƶnige bei der Anbetung, von
Sandro Botticelli, mit den Mitgliedern der Medici-Familie als Könige: Cosimo kniend, Piero und Giovanni als Rückenfiguren im Mittelpunkt, und Angehörigen des Medici-Hofes, ca. 1475
Wappen
Familienwappen der Medici
Die Medici führten einen Rossstirnschild, eine besondere Schildform, die nur in der italienischen Heraldik auftritt.
Blasonierung: In Gold sechs schwebende Pillen (Kugeln), 1:2:2:1 gestellt, die oberste blau mit drei goldenen Lilien belegt, die anderen rot. Die Lilien des franzƶsischen Kƶnigswappens wurden 1465 von Ludwig XI. als Gnadenzeichen verliehen, bis dahin waren die Pillen einheitlich rot.
Familiengeschichte
Der Ursprung des Reichtums der Medici war der Textilhandel, der von der Gilde Arte della Lana betrieben wurde; die Grundlage ihrer Macht wurde ihre Beziehung zur florentinischen Volkspartei, den Popularen. Auf dieser Basis begründeten sie ein modernes Bankwesen und dominierten ā auch durch ihre Beziehungen zum Papsttum ā die damalige europƤische Finanzwelt. Durch das MƤzenatentum der Medici und weiterer norditalienischer Kaufleute und Bankiers entwickelten sich Florenz, Venedig, Mailand, Genua und auch Rom zu den kulturellen und wirtschaftlichen Metropolen der damaligen den EuropƤern bekannten Welt und prƤgten (beziehungsweise ermƶglichten erst) das Zeitalter der Renaissance.
Die aus dem Florentiner Umland stammenden Medici lassen sich erstmals in der 2. HƤlfte des 13. Jahrhunderts als Amtsinhaber in der Gilde und der Stadt nachweisen. Mit Salvestro di Alamanno (1331ā1388), der den Ciompi-Aufstand niederschlug und Diktator von Florenz wurde (er wurde 1382 verbannt) treten sie erstmals ins Rampenlicht. Mit seinem Neffen Giovanni di Bicci deā Medici (1360ā1429) und der Entwicklung der Banca dei Medici begann der Aufstieg der Familie: Giovanni wurde zum Bankier des Papstes und zum Vermittler oder Taktierer zwischen dem Stadtadel (Albizzi) und dem Volk.
Palazzo Vecchio in Florenz
Der Ƥltere Zweig der Familie, die Medici di Cafaggiolo, beherrschte danach als Stadtherren Florenz bis 1537 mit zwei Unterbrechungen (1494ā1512 und 1527ā1530), darunter vor allem Cosimo deā Medici, genannt āil Vecchioā, der Alte, (1389ā1464), der 1434 mit dem Titel āgran maestroā als inoffizielles Staatsoberhaupt der Republik anerkannt wurde, und sein Enkel Lorenzo I. deā Medici, genannt āil Magnificoā, der PrƤchtige (1449ā1492).
Der Aufstieg der Familie wurde auch durch Lorenzos dritten Sohn Giuliano II. deā Medici deutlich, der als Herzog von Nemours der erste Adlige der Familie war, vor allem aber durch seinen zweiten Sohn, Giovanni, als Leo X. der erste Papst (1513ā1521) aus der Familie, dem fast unmittelbar darauf sein Vetter Giulio als Clemens VII. (1523ā1534) folgte, war aber in der Stadt selbst lange Zeit umstritten.
Lorenzos Bruder und Mitregent Giuliano I. deā Medici fiel 1478 einer Verschwƶrung der Pazzi zum Opfer. Sein Ƥltester Sohn Piero II. deā Medici wurde 1494 bei der Errichtung von Girolamo Savonarolas āGottesstaatā vertrieben, und erst 1512 gelang dessen Sohn Lorenzo II. deā Medici die Rückkehr, der 1527 eine erneute Vertreibung folgte. Nur mit Hilfe des Papstes Clemens VII. und des Kaisers war es im Anschluss an die Krƶnung Kaiser Karls V. 1530 in Bologna mƶglich, diese zweite Vertreibung aus der danach kurzzeitig erneuerten Republik Florenz (1527ā1530) rückgƤngig zu machen.
Die Umwandlung der Republik in eine Monarchie war jedoch nicht aufzuhalten. Lorenzo II. war 1516 von seinem Onkel, Papst Leo X. zum Herzog von Urbino ernannt worden, sein unehelicher Sohn Alessandro deā Medici (der auch ein Sohn des Papstes Clemens VII. sein kann) regierte seit 1523 bis zu seiner Vertreibung 1527 die Republik Florenz Ƥhnlich einem Fürsten, nach seiner Wiedereinsetzung ab 1531 offen als vom Kaiser ernannter āHerzog der Republikā. Seine Ermordung 1537 durch Lorenzino deā Medici, einen Verwandten, wird als letztes Aufflackern der Republik begriffen, kann aber auch einfach die gekrƤnkte Eitelkeit eines bei einer Erbregelung Ćbergangenen gewesen sein. Lorenzos Tochter, Alessandros Halbschwester, war Caterina deā Medici, die 1533 den franzƶsischen Kƶnig Heinrich II. heiratete. Alessandro selbst hatte 1536 Margarete von Parma, eine uneheliche Tochter Kaiser Karls, geheiratet.
Nach dem Tod Alessandros setzte sich der von diesem favorisierte Cosimo I. aus der jüngeren Linie der Medici durch. Seit 1537 als Herzog in Florenz und seit 1569 als pƤpstlicher GroĆherzog der Toskana (der Titel wurde 1575 dem GroĆherzog Francesco I. von seinem Schwager Kaiser Maximilian II. bestƤtigt) hatte er die Erblichkeit der Medici-Herrschaft eingeführt. Seine Nachkommen, unter denen vor allem Cosimo II. (1590ā1621) als Beschützer Galileo Galileis, und Maria deā Medici, die Tochter Francescos und Ehefrau des franzƶsischen Kƶnigs Heinrich IV., herausragen, regierten die Toskana bis zu ihrem Aussterben 1737.
Nach dem Tod des letzten GroĆherzogs vermachte seine überlebende Schwester Anna Maria Luisa deā Medici (1667ā1743) die gesammelten KunstschƤtze der Medici der Stadt Florenz. Das GroĆherzogtum ging ā entsprechend einer Vereinbarung zwischen den europƤischen MƤchten ā auf Franz Stephan von Lothringen über, den Ehemann Maria Theresias und spƤteren Kaiser, der dafür sein Herzogtum Lothringen an Frankreich übergab.
Eine bedeutende netzwerkanalytische Studie von John Padgett und Christopher Ansell zeigt, dass eine Grundlage für den Aufstieg der Medici die besondere Struktur ihres Beziehungsnetzes zwischen den Jahren 1400 und 1434 nach dem Ciompi-Aufstand war. Das Netzwerk der Medici zeigt bei den Beziehungen der Medici in ihrer Partei eine Trennung von Heirats- und ökonomischen Beziehungen. So handelten sie zwar mit den aufsteigenden Wolltuchhändlern, heirateten aber hauptsächlich in noble Familien, die nicht aus ihrem Viertel, San Giovanni, kamen. Dies führte dazu, dass sie in ihrer Partei, anders als die Oligarchen, also die herrschende Elite um die Albizzi, eine zentrale und mächtige Position innehatten und nicht durch andere Familien erpressbar waren.
Kunst, Architektur und Wissenschaft
Die grƶĆten Leistungen mit Hilfe des Geldes der Medici wurden in Kunst und Architektur vollbracht. Giovanni di Bicci fƶrderte Masaccio und beauftragte Filippo Brunelleschi 1419 mit der Wiederherstellung der Basilica di San Lorenzo di Firenze, die zur Grablege der Medici wurde. Die Künstler, die Cosimo deā Medici um sich hatte, waren Donatello und Filippo Lippi. Ihr wichtigster Beitrag war jedoch die Fƶrderung Michelangelos, der für eine Reihe von Familienmitgliedern arbeitete, beginnend mit Lorenzo I. deā Medici, mit dem er den Mittagstisch teilte. Zu seiner Zeit wurden in Florenz so bedeutende Künstler und Gelehrte gefƶrdert wie Angelo Poliziano, Christoforo Landino, Giovanni Pico della Mirandola, Francesco Granacci, Sandro Botticelli, Marsilio Ficino und Leonardo da Vinci. Ćber die reine Beauftragung von Künstlern hinaus waren die Medici auch erfolgreiche Sammler, deren Erwerbungen heute den Kern der Uffizien, des Kunstmuseums der Stadt Florenz bilden.
In der Architektur gehen einige bedeutende Bauwerke in Florenz auf die Medici zurück, neben der Basilica di San Lorenzo
- die Abschlussarbeiten am Dom Santa Maria del Fiore, der grƶĆten Kirche ihrer Zeit, mit denen Cosimo deā Medici Brunelleschi beauftragte und die 1436 abgeschlossen werden konnten,
- der Palazzo Medici-Riccardi, begonnen 1444, erbaut von Michelozzo,
- der Palazzo Pitti, den Eleonora de Toledo, Cosimos Ehefrau, 1550 von Buonaccorso Pitti erwarb,
- die Uffizien, die Giorgio Vasari im Auftrag von Cosimo I. 1560 errichtete,
- die 1563 als Accademia e Compagnia dellāArte del Disegno gegründete heutige Accademia delle Arti del Disegno (die jetzt das Original von Michelangelos āDavidā bewahrt),
- der Boboli-Garten hinter dem Palazzo Pitti,
- der Belvedere,
- die Biblioteca Medicea Laurenziana.
Untersuchungen der Medici-GrƤber
Ende April 2004 haben italienische Wissenschaftler unter der Leitung des PalƤopathologen Gino Fornaciari damit begonnen, die GrƤber von insgesamt 49 Mitgliedern der Familie zu ƶffnen. Ziel sei es, die genauen Todesursachen, Krankheiten sowie ErnƤhrungsgewohnheiten der Angehƶrigen zu erforschen. ZunƤchst wurden verschiedene GrabmƤler in den Medici-Kapellen sowie in der Kirche San Lorenzo geƶffnet. Dabei wurde gleich zu Beginn der Untersuchungen eine sensationelle Entdeckung gemacht: Unter der Gruft von Gian Gastone wurde eine bislang nicht bekannte Krypta entdeckt, in der acht Leichen gefunden wurden. Die italienischen Wissenschaftler versuchen nun herauszufinden, unter welchen UmstƤnden die Toten ā unter denen sich auch Kinder und Jugendliche befinden ā ums Leben gekommen sind und warum sie versteckt bestattet wurden. Es wird angenommen, dass es sich dabei ebenfalls um Angehƶrige des Medici-Geschlechts handelt.
Obwohl das Projekt erst in der kommenden Zeit zu Ende gebracht sein wird, steht inzwischen fest, dass die Medici entgegen der gƤngigen Meinung nicht an Gicht, sondern an einer genetisch bedingten Form der Arthrose erkrankt waren. Zudem aĆen sie neben Fleisch auch viel Gemüse und Getreide. AuĆerdem litten viele Mitglieder der Familie an Karies. An den Knochen von Eleonora von Toledo konnte man feststellen, dass sie vermutlich hƤufig geritten ist. Eine weitere überraschende Erkenntnis liegt darin, dass entgegen anderslautenden Behauptungen von Historikern des 16. Jahrhunderts Don Garzia deā Medici seinen Bruder Giovanni nicht getƶtet hat. An dem Skelett konnten keine Verletzungen gefunden werden. Stattdessen starben beide Brüder vermutlich an Malaria, die sie sich bei Jagdausflügen in der Maremma zugezogen haben kƶnnten.
Wichtige Familienmitglieder
Aus der Zeit als Stadtherren von Florenz
- Salvestro di Alamanno deā Medici (1331ā1388) führte den Angriff gegen die Revolte der ciompi und wurde Diktator von Florenz; er wurde 1382 verbannt
- Giovanni di Bicci deā Medici, (1360ā1428), Florentiner HƤndler und Bankier
- Cosimo deā Medici, il Vecchio, der Alte (1389ā1464)
- Piero I. deā Medici, il Gottoso, der Gichtige (1416ā1469)
- Lorenzo I. deā Medici, il Magnifico, der PrƤchtige (1449ā1492)
- Giuliano I. deā Medici (1453ā1478)
- Piero II. deā Medici, lo Sfortunato, der Unglückliche (1472ā1503)
- Giovanni deā Medici (1475ā1521), ab 1513 Papst Leo X.
- Giuliano II. deā Medici (1479ā1516), Herzog von Nemours
- Giulio deā Medici (1478ā1534), ab 1523 Papst Clemens VII.
- Lorenzo II. deā Medici (1492ā1519)
- Alessandro deā Medici (1511ā1537)
- Caterina deā Medici (1519ā1589), Kƶnigin von Frankreich
Aus der Zeit der GroĆherzƶge der Toskana
Kardinal Leopoldo deā Medici
Weitere Medici
- Theodorus I. deā Medici (475-490), Erzbischof von Mailand
- Valperto deā Medici (953-970), Erzbischof von Mailand
- Roland von Salsomaggiore (ā 1386), Einsiedler, auch genannt Heiliger Roland von Medici
- Gian Giacomo Medici (* ca. 1495, ā 1555; auch Il Medeghino (der kleine Medici)), italienischer Condottiere, Herzog von Marignano sowie Marquis von Musso und Lecco, war mit den Florentiner Medici nicht verwandt.
- Giovanni Angelo Medici (1499ā1565), als Pius IV. Papst (1559ā1565), stammte aus Mailand und war mit den Florentiner Medici nicht verwandt.
- EmĆlio Garrastazu MĆ©dici (1906ā1985), StaatsprƤsident von Brasilien 1969ā1974
- Giuseppe Medici (1907-2000), italienischer Politiker
Familienbeziehungen
Die AnfƤnge der Familie Medici
- Medico di Potrone (1046?ā1102)
- Bono di Potrone (1069?ā1123)
- Bernardo di Potrone (1099?ā1147)
- Giambono (Giambuono) deā Medici (1131ā1192)
- Chiarissimo deā Medici (1167ā1210), 1201 Mitglied im Stadtrat von Florenz
- Filippo deā Medici
- Chiarissimo deā Medici
- Filippo deā Medici (ā 1290)
- Arrigo deā Medici
- Alamanno deā Medici, 1314 Ritterschlag für Verdienste um die Republik Florenz
- Giovanni deā Medici (ā 1343), ab 1340 ƶffentliches Amt in Florenz
- Cambio deā Medici
- Vieri deā Medici (ā 1395), Ritterschlag nach Ciompi-Aufstand
- Giovanni deā Medici
- Giambuono deā Medici
- Averardo deā Medici
- Alamanno deā Medici
- Averardo deā Medici, 1309 Prior, 1299 und 1314 Gonfaloniere von Florenz, ā Mandina Argucci, gilt als Begründer des Vermƶgens der Medici
- Jacopo deā Medici
- Giovenco deā Medici
- Francesco deā Medici
- Salvestro di Averardo deā Medici (Nachkommen siehe unter Die Stadtherren von Florenz)
- Talento deā Medici
- Mario deā Medici, ā 1) ? Bardi, ā 2) ? Strozzi
- Conte di Averardo deā Medici, 1318 und 1324 Prior von Florenz
- Giovanni di Conte deā Medici, Condottiere, 1349 Gonfaloniere von Florenz
- Bonagiunta deā Medici
- Ugo deā Medici
- Galganus deā Medici
- Arrigo deā Medici
- Bonagiunta deā Medici
- Ardingho deā Medici (ā 1316), ā Gemma deā Bardi, 1291 und um 1300 Prior, 1296 und noch einmal spƤter Gonfaloniere von Florenz
- Francesco di Ardingho deā Medici, ā Contessina Adimari, 1343 einer von sieben popolani der neuen Regierung nach Walter VI. von Brienne
- Guccio deā Medici (1298ā1315)
Die Stadtherren von Florenz
- Salvestro di Averardo deā Medici, ā Lisa Donati, 1336 Botschafter in Venedig (Vorfahren siehe oben)
- Talento deā Medici
- Averardo deā Medici, ā 1) Giovanna deā Bonaguisi, ā 2) Giacoma di Francesco Spini
- Francesco deā Medici
- Malatesta deā Medici
- Diamante deā Medici
- Dianora deā Medici
- Averardo deā Medici (ā 1434)
- Mariotto deā Medici
- Selvaggia deā Medici
- Giuliano deā Medici
- Matteo deā Medici
- Caterina deā Medici, ā Alamanno Schiatta
- Caterina deā Medici
- Antonia deā Medici, ā Angiolo Ardinghelli
- Giovanni di Bicci deā Medici, (1360ā1428), eigentlich Giovanni di Averardo deā Medici, Florentiner HƤndler und Bankier, 1402, 1408 und 1411 Prior von Florenz
- Cosimo deā Medici, il Vecchio, der Alte (1389ā1464), ā Contessina deā Bardi, Stadtherr von Florenz
- Piero I. deā Medici (1416ā1469), ā Lucrezia Tornabuoni, Stadtherr von Florenz 1464
- Giovanni deā Medici (1421ā1463), ā Ginevra degli Albizzi
- Cosimo deā Medici (1452ā1461)
- Carlo deā Medici (* 1430), unehelich
- Lorenzo deā Medici (1395ā1440), ā Ginevra Cavalcanti
- Pierfrancesco di Lorenzo deā Medici der Ćltere (1431ā1477), ā Laudomia Acciaiuoli
- Lorenzo deā Medici (1463ā1503), ā Semiramide Appiano
- Vincenzo deā Medici
- Laudomia deā Medici, ā Francesco Salviati
- Averardo deā Medici
- Pierfrancesco di Lorenzo deā Medici der Jüngere (1486ā1525), ā Maria Soderini
- Lorenzino deā Medici (1514ā1548), Schriftsteller
- Laudomia deā Medici (* 1518), ā 1) 1532 Alemanno Salviati, ā 2) 1539 Piero Strozzi (1510ā1558)
- Giuliano deā Medici (1520ā1588), Erzbischof von Albi
- Maddalena deā Medici (ā ; 1583), ā 1539 Roberto Strozzi
- Ginevra deā Medici, ā Girolamo degli Albizzi
- Giovanni deā Medici, genannt il Popolano (1467ā1498) ā 1497 Caterina Sforza (1462ā1509), Tochter des Galeazzo Maria Sforza, Herzog von Mailand
Die GroĆherzƶge der Toskana
- Cosimo I. (1519ā1574), ā 1) Eleonora von Toledo, ā 2) Camilla Martelli, Herzog von Florenz 1537, GroĆherzog der Toskana 1569 (Vorfahren siehe oben)
- Maria deā Medici (1540ā1557)
- Francesco I. deā Medici (1541ā1587), Regent 1564, GroĆherzog 1574 ā 1) 1565 Johanna von Habsburg (1547ā1578), Tochter des Kaisers Ferdinand I., ā 2) 1579 Bianca Cappello (1548ā1587)
- Pellegrina 1564- ?, adoptiert, die Mutter war Francescos zweite Ehefrau Bianca
- Eleonora (* 1. MƤrz 1566; ā 9. September 1611) ā 1584 Vincenzo I. Gonzaga (1562ā1612), Herzog von Mantua
- Romola (* 20. November 1568; ā 2. Dezember 1568)
- Anna (* 31. Dezember 1569; ā 19. Februar 1584)
- Isabella (* 30. September 1571; ā 8. August 1572)
- Lucrezia (* 7. November 1572; ā 14. August 1574)
- Maria (* 26. April 1573 in Florenz; ā 3. Juli 1642 in Kƶln) ā 5. Oktober 1600 Heinrich IV., Kƶnig von Frankreich (1553ā1610)
- Antonio 1576ā1621, adoptiert
- Filippo (* 20. Mai 1577; ā 29. MƤrz 1582)
- Isabella deā Medici (1542ā1576), ā Paolo Orsini
- Giovanni deā Medici (1543ā1562), Erzbischof von Pisa, 1560 Kardinal
- Lucrezia deā Medici (1545ā1562) ā Alfonso II. dāEste, Herzog von Ferrara (1533ā1597)
- Garzia deā Medici (1547ā1562)
- Ferdinando I. deā Medici (1549ā1609), 1563ā1589 Kardinal, 1587 GroĆherzog der Toskana, ā 1589 Christine von Lothringen (1565ā1637), Tochter des Herzogs Karl III. (Haus VaudĆ©mont)
- Cosimo II. deā Medici (1590ā1620), GroĆherzog 1608 ā 1608 Maria Magdalena von Habsburg (1589ā1631), Tochter des Erzherzogs Karl
- Maria Christine deā Medici (1609ā1632)
- Ferdinando II. deā Medici (1610ā1670), GroĆherzog 1621, ā 1634 Vittoria della Rovere (1622ā1694), Tochter des Federico Ubaldo della Rovere, Fürst von Urbino
- Cosimo III. deā Medici (1642ā1723), GroĆherzog 1670, ā 1661, geschieden 1675, Marguerite Louise dāOrlĆ©ans (1645ā1721), Tochter des Herzogs Gaston
- Ferdinando deā Medici (1663ā1713) ā 1689 Violante von Bayern (1673ā1731), Tochter des Kurfürsten Ferdinand Maria
- Anna Maria Luisa deā Medici (1667ā1743), GroĆherzogin der Toskana, ā 1691 Johann Wilhelm, Kurfürst von Pfalz-Neuburg (1658ā1716)
- Gian Gastone deā Medici (1671ā1737), GroĆherzog 1723, ā 1697 Anna Maria Franziska von Sachsen-Lauenburg (1672ā1741), Tochter des Herzogs Julius Franz von Sachsen-Lauenburg
- Francesco Maria deā Medici (1660ā1711), 1686ā1709 Kardinal, ā 1709 Eleonora Luisa Gonzaga (1686ā1742), Tochter des Vincenzo Gonzaga, Herzog von Guastalla
- Giancarlo deā Medici (1611ā1663), 1644 Kardinal
- Margherita deā Medici (1612ā1679) ā 1628 Odoardo I. Farnese, Herzog von Parma (1612ā1646)
- Matteo deā Medici (1613ā1667), Statthalter von Siena
- Francesco deā Medici (1614ā1634)
- Anna deā Medici (1616ā1676), ā 1646 Ferdinand Karl, Erzherzog von Ćsterreich (1628ā1662)
- Leopoldo deā Medici (1617ā1675), 1667 Kardinal
- Eleonora deā Medici (1591ā1617)
- Caterina deā Medici (1593ā1629) ā 1617 Ferdinando Gonzaga (1587ā1626), Herzog von Mantua
- Francesco deā Medici (1594ā1614)
- Carlo deā Medici (1595ā1666), 1615 Kardinal
- Lorenzo deā Medici (1599ā1648)
- Maddalena deā Medici (1600ā1633)
- Claudia deā Medici (1604ā1648), Erzherzogin von Ćsterreich und Landesfürstin von Tirol ā 1) 1621 Federico Ubaldo della Rovere, Herzog von Urbino (1605ā1625), ā 1626 Leopold V. Erzherzog von Ćsterreich (1586ā1632)
- Pietro deā Medici (1554ā1604), unehelich, ā Eleonora von Toledo (Haus Ćlvarez de Toledo)
- Giovanni deā Medici (1567ā1621), unehelich
- Virginia deā Medici (1568ā1615) ā 1586 Cesare dāEste, Herzog von Modena (1552ā1628)
Andere Familienzweige
- ?
- Bernardino deā Medici, Herkunft unklar, Neffe von Cosimo il Vecchio
- ?
- Bernardo deā Medici, 1307, 1309, 1317, 1320 und 1322 Prior von Florenz, Herkunft unklar, Vetternschaft zu Ardingho deā Medici jedoch klar
- Giovanni deā Medici (ā 1343), Gonfaloniere in Florenz, wurde von Walter VI. von Brienne hingerichtet
- ?
- Giovenco
- Giuliano
- Antonio
- Bernardetto (ā ; 1465)
- Lorenzo
- Ottaviano (1482ā1546)
- Alessandro Ottaviano deā Medici (1535ā1605), 1574 Erzbischof von Florenz, 1583 Kardinal, 1605 Papst Leo XI.
Siehe auch
Nepotismus am Heiligen Stuhl
Literatur
- Literatur von und über Medici im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Cristina Acidini Luchinat u. a.: Die Schätze der Medici. Prestel, München 1997, ISBN 3-7913-1845-4.
- Marcel Brion: Die Medici : eine Florentiner Familie. Heyne, München, 1979, ISBN 3-453-55023-4
- James Cleugh: Die Medici. Macht und Glanz einer europäischen Familie. Piper, München/Zürich 2002, ISBN 3-492-23667-7 (Originalausgabe Doubleday, Garden City 1975).
- John R. Hale: Die Medici und Florenz. Belser, Stuttgart/Zürich 1979, ISBN 3-7630-1188-9.
- Christopher Hibbert: The House of Medici. Its Rise and Fall. Harper Perennial, London 1999, ISBN 0-688-05339-4 (Originalausgabe Allen Lane, London 1974).
- Tobias Leuker: Bausteine eines Mythos: Die Medici in Dichtung und Kunst des 15. Jahrhunderts. Kƶln/Weimar/Wien 2007, ISBN 3-412-33505-3.
- Lorenzo deā Medici : Die Medici ā Die Geschichte meiner Familie. Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 2006, ISBN 3-7857-2245-1 (Originalausgabe Los Medicis 2002).
- John F. Padgett, Christopher K. Ansell: Robust Action and the Rise of the Medici, 1400ā1434. In: The American Journal of Sociology 98, 1993, S. 1259ā1319, ISSN 0002-9602 (PDF).
- Tim Parks: Das Geld der Medici. Kunstmann Verlag, München 2007, ISBN 978-3-88897-472-4.
- Volker Reinhardt: Die Medici. Florenz im Zeitalter der Renaissance. Beck, München 1998, ISBN 3-406-44028-2.
- Raymond de Roover: The rise and decline of the Medici Bank. 1397ā1494. Beard Books, Washington, DC 1999, ISBN 1-893122-32-8 (Originalausgabe Harvard, Cambridge 1963).
- Nicolai Rubinstein: The government of Florence under the Medici (1434ā1494). Clarendon Press, Oxford 1997, ISBN 0-19-817418-7 (Originalausgabe Oxford 1966).
Weblinks