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Mein Kampf

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Mein Kampf (BegriffsklĂ€rung) aufgefĂŒhrt.
Deutsche Erstausgabe des ersten Bandes von Mein Kampf, Juli 1925 (AusstellungsstĂŒck des Deutschen Historischen Museums in Berlin)
9. Auflage, 95. bis 104. Tausend, aus dem Jahr 1932
Deckblatt der Auflage von 1940. AusstellungsstĂŒck im Dokumentationszentrum ReichsparteitagsgelĂ€nde in NĂŒrnberg

Mein Kampf ist eine politisch-ideologische Programmschrift Adolf Hitlers. Sie erschien in zwei Teilen. Hitler stellte darin seinen Werdegang zum Politiker und seine Weltanschauung dar. Das Buch ist weder eine Autobiografie noch ein neues Parteiprogramm, sondern eine zweckgerichtete Kampf- und Propagandaschrift, die zum Neuaufbau der NSDAP als zentral gelenkter Partei unter Hitlers FĂŒhrung dienen sollte.

Der erste Band entstand in Hitlers Haftzeit 1924 und wurde erstmals 1925, der zweite 1926 veröffentlicht. Vor allem der erste Band wurde bis 1932 in der Weimarer Republik zu einem viel diskutierten Bestseller.

Inhaltsverzeichnis

Absicht und Entstehung

Hitler wollte mit dieser Schrift den Deutschen einen geschlossenen Gegenentwurf zum Marxismus prĂ€sentieren,[1] seinen Werdegang zum idealen FĂŒhrer des Nationalsozialismus stilisieren, seinen Anspruch auf die FĂŒhrung der NSDAP untermauern, mit „VerrĂ€tern“ des gescheiterten Hitlerputsches „abrechnen“ und alle Nationalisten auf die Juden als gemeinsamen Feind einschwören. Hitler bekrĂ€ftigte darin die Geltung des 25-Punkte-Programms der NSDAP, um dieses nicht in innerparteiliche Konflikte zu verwickeln, und bescheinigte der völkischen Bewegung völlige Erfolglosigkeit, um seine NSDAP als moderne, unverbrauchte und zielbewusste Sammelbewegung des nationalistischen, antidemokratischen Lagers der Weimarer Republik darzustellen.[2] Ein Motiv der Abfassung war auch, dass er Geld fĂŒr seine Anwaltskosten brauchte.

Hitler schrieb 1924 den ersten Teil von Mein Kampf wĂ€hrend seiner Festungshaft in der Haftanstalt Landsberg im oberbayerischen Landsberg am Lech. Er soll den Text seinem spĂ€teren Stellvertreter Rudolf Heß diktiert haben.[3] Neuere Erkenntnisse ergaben jedoch auch Hinweise darauf, dass Hitler den Text selbst auf einer Reiseschreibmaschine tippte.[4] UrsprĂŒnglich sollte das Buch Viereinhalb Jahre [des Kampfes] gegen LĂŒge, Dummheit und Feigheit heißen. Nach der vorzeitigen Haftentlassung im Dezember 1924 diktierte Hitler den stĂ€rker programmatisch ausgelegten zweiten Teil von Mein Kampf seinem Gefolgsmann Max Amann, Direktor des Franz-Eher-Verlags, der sich mit Hitler im Sommer 1925 in das daher so genannte KampfhĂ€usl des Pensionswirts Bruno BĂŒchner auf dem Obersalzberg, nahe dem spĂ€teren Berghof, zurĂŒckzog, um das Manuskript zu tippen.

EntwĂŒrfe, Ausgaben und Auflage

Im Juli 1925 erschien der erste Band,[5] im Dezember 1926 der zweite. Bis 1930 vertrieb der Verlag Mein Kampf in zwei großformatigen BĂ€nden zum Preis von zunĂ€chst je 12, ab 1928 14 Reichsmark. Dann wurden die beiden BĂ€nde im Format 12 Ă— 18,9 Zentimeter – eine Angleichung an das ĂŒbliche Bibelformat – zu einer einbĂ€ndigen „Volksausgabe“ zusammengefasst.

Der Originaltext erlebte in seiner zwanzigjĂ€hrigen Editionsgeschichte von 1925 bis 1945 zahlreiche Änderungen und Erweiterungen. Der Text der spĂ€ten Ausgaben aus den 1940er Jahren ist nur bedingt in direkten Bezug zu setzen mit Hitlers publizistischer und politischer Positionierung Mitte der 1920er. Im Herbst 2006 tauchten in MĂŒnchen fĂŒnf Manuskript- und achtzehn Entwurfsseiten zu Hitlers Buch auf, die er vor dessen Veröffentlichung im FrĂŒhjahr und im Sommer 1924 wĂ€hrend seiner Festungshaft in Landsberg verfasst hatte. Der Vergleich mit der spĂ€teren Endfassung ermöglichte der Hitlerforschung RĂŒckschlĂŒsse zur Entwicklung von Hitlers Weltbild und Agitationsweise.[6]

Der erste Band erschien am 18. Juli 1925, der zweite Band folgte am 11. Dezember 1926, zuerst jeweils in einer Auflage von 10.000 Exemplaren.[7] Die NSDAP finanzierte sich ganz wesentlich ĂŒber den eigenen Parteiverlag, an dem auch Hitler persönlich beteiligt war. Von der einbĂ€ndigen Volksausgabe wurden bis Januar 1933 287.000 Exemplare zum Preis von je 12 RM durch den Zentralverlag der NSDAP (Franz Eher Nachfolger) verkauft. Hitler erhielt pro verkauftem Buch 10 Prozent Tantiemen. Die folgende einbĂ€ndige Ausgabe kostete 8 RM („Volksausgabe“, ab 1930).[8]

Danach schnellte die Auflage gewaltig in die Höhe. Allein vom Februar 1933 bis zum 31. Dezember 1933 wurden gut 1,5 Millionen StĂŒck vertrieben. Noch 1933 wurde auch eine Ausgabe in Blindenschrift herausgegeben. Ab 1936 wurde von den StandesĂ€mtern deutschen Brautpaaren anstatt der Bibel Mein Kampf auf Staatskosten geschenkt.[9] Es wurde von Parteimitgliedern erworben und von SchĂŒlern im Unterricht verwendet. Um dieses fĂŒr den Parteiverlag und ihn eintrĂ€gliche GeschĂ€ft nicht zu gefĂ€hrden, erwirkte Hitler eine besondere Regelung der Reichsschrifttumskammer, dass das Buch im Buchhandel nicht aus zweiter Hand verkauft werden durfte.[10] Bis 1939 stieg die Gesamtauflage auf 5,45 Millionen und erreichte bis 1944 10,9 Millionen StĂŒck.

Hitler verfasste 1928 ein zweites Buch, das zu Lebzeiten jedoch unveröffentlichtes Manuskript blieb und heute als Hitlers Zweites Buch bekannt ist. Es handelt sich um einen Entwurf fĂŒr eine Fortsetzung von Mein Kampf, in der sich Hitler zum Teil mit neuen Themen befasst.

Neben der Gutenbergbibel wurde Mein Kampf von den Nationalsozialisten als „bedeutsamstes deutsches Buch“ bezeichnet. Als solches wurde fĂŒr die „Ehrenhalle der Großen Ausstellung ‚Deutschland‘“ im Jahre 1936 eine Sonderausgabe aus 965 handgeschriebenen Pergamentseiten produziert.[11]

Widmungen

Die beiden BĂ€nde sind jeweils Personen gewidmet, die Hitler entweder politisch oder persönlich nahestanden. Dem ersten Band sind, schwarz eingerahmt, die Namen der 16 von Hitler als „Blutzeugen“ der Bewegung bezeichneten, beim gescheiterten Hitlerputsch vom 8. und 9. November 1923 umgekommenen Personen vorangestellt, darunter Claus von Pape, Theodor von der Pfordten und Max Erwin von Scheubner-Richter. Der zweite Band endet mit dem Namen von Hitlers Mentor Dietrich Eckart.

Inhalt

Die wichtigsten programmatischen Inhalte von Mein Kampf sind:

  • die Forderung nach Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich;
  • die Forderung nach neuem Lebensraum fĂŒr das deutsche Volk, der folgen mĂŒsse, sobald der bisherige Lebensraum nicht mehr ausreiche
  • die ausfĂŒhrliche Darstellung der antisemitischen Überzeugungen Hitlers mit breitem Raum fĂŒr die angeblich jĂŒdischen und daher aus seiner Sicht zu vernichtenden Weltanschauungen Marxismus und Sozialdemokratie. Dabei malte Hitler das Bild einer jĂŒdischen Weltverschwörung aus, deren Ziel die Knechtung Deutschlands und letztlich die Weltherrschaft sei. Zu diesem Zweck bediene sich „der Jude“ sowohl des angeblich jĂŒdischen Bolschewismus als auch des internationalen Börsenkapitals. Hitler schreibt z.B. unter Verweis auf Gottfried Feder und dessen Schlagwort von der „Brechung der Zinsknechtschaft“ (8. Kapitel, Ă€hnlich auch 13. Kapitel) von den „beiden Kapitalsarten“. Hitler lobt Feders „scharfe Scheidung“ zwischen „Börsenkapital“ und nationaler Wirtschaft. Diese Scheidung ermögliche es, gegen die „Verinternationalisierung der deutschen Wirtschaft“, gegen das „internationale Finanz- und Leihkapital“ anzutreten, ohne zugleich das „Kapital ĂŒberhaupt“ als „Grundlage einer unabhĂ€ngigen völkischen Selbsterhaltung“ bedrohen zu mĂŒssen. Das Wollen der Lebensarbeit des „Juden Karl Marx“ als Hintergrund der Sozialdemokratie erklĂ€rten sich als ein Kampf gegen die nationale Wirtschaft, um die „Herrschaft des wirklich internationalen Finanz- und Börsenkapitals vorzubereiten“.
  • Außerdem unterstellt Hitler den Juden, durch Förderung der Prostitution bewusst die Syphilis zu verbreiten.

Bei diesen Verschwörungstheorien stĂŒtzte er sich unter anderem auf die Protokolle der Weisen von Zion, eine antisemitische FĂ€lschung des zaristischen Geheimdienstes von 1903, die 1919 erstmals in deutscher Übersetzung veröffentlicht worden war.[12] Als schriftliche Vorarbeiten Hitlers fĂŒr das Kapitel Volk und Rasse und dessen Abschnitt „Werdegang des Judentums“ gelten sein „Judengutachten“ vom 16. September 1919, sein Grundsatzreferat vom 13. August 1920 und eine Verteidigungs-„Denkschrift“ fĂŒr seinen Prozess 1923.[13]

Inhalte von Mein Kampf sind ferner

Außerdem finden sich ausfĂŒhrliche autobiographische Abschnitte und eine Geschichte der NSDAP (beides zeitlich nur bis 1924), die die politische Programmatik erklĂ€ren sollen.[14] Damit stellt Mein Kampf eine der wichtigsten – und eine der in ihrer GlaubwĂŒrdigkeit am stĂ€rksten umstrittenen – Quellen zum Leben Hitlers und zur Ideologie der NSDAP dar.

Rezeption

Weimarer Republik

Eine Untersuchung im Jahr 2006 widersprach der lange herrschenden Meinung, Mein Kampf sei zwar weit verbreitet, aber wenig gelesen worden.[15] Obwohl das Buch schlechte Kritiken erhielt – die Frankfurter Zeitung titelte beispielsweise „Erledigung Hitlers“[16] –, fand es beispielsweise in Feuilletons im Zusammenhang mit tagesaktuellen Fragen große Resonanz, ebenso in der evangelischen Kirche. Das Interesse an dem Buch wird dadurch bezeugt, dass es schon vor der Machtergreifung und der kostenlosen Verteilung 241.000 mal verkauft worden war und auch die Exemplare in Bibliotheken sehr gefragt waren.

Nachdem 2005 in einer Auktion eines von wenigen handsignierten Exemplaren der Erstauflage 23.800 Pfund Sterling eingebracht hatte, wurde 2009 ein handsignierter Band fĂŒr 21.000 Pfund versteigert. Laut Widmung hatte Hitler zu Weihnachten 1925 einem Mitgefangenen in Landsberg, Johann Georg Maurer, das Buch geschenkt, ein vor Auslieferung der 2. Auflage erstelltes Autorenexemplar.[17]

Mein Kampf war anfangs auch in völkischen Kreisen umstritten.[18] Vor allem AnhĂ€nger Erich Ludendorffs, der sich kurz vor dem Ersterscheinen mit Hitler ĂŒberworfen hatte, kritisierten das Buch und veröffentlichten Verrisse in ihnen nahestehenden Publikationen, spĂ€ter auch Otto Strasser und seine AnhĂ€nger. Kritik kam wegen des massiv propagierten Antisemitismus auch von jĂŒdischen VerbĂ€nden, allerdings „zurĂŒckhaltend und maßvoll“.[19] Die Satirezeitschrift Simplicissimus ging mehrfach kurz auf Mein Kampf ein. So erschienen 1925 und 1926 wenige Rezensionen ĂŒber den ersten Band, 1927 noch weniger Besprechungen zu Band 2.[20]

„Zu einer ernsthaften Auseinandersetzung in der bĂŒrgerlichen Presse im Rahmen der ĂŒblichen NovitĂ€tenbesprechungszeit von ein bis zwei Jahren fehlten die Voraussetzungen sowohl im Kampfbuch selbst als auch in den untereinander zerstrittenen rechtsextremistischen Splitterparteigruppierungen, die damals noch ein relativ unbeachtetes öffentliches Dasein fristeten.“[21]

Ein Zweites Buch wurde 1928 nicht veröffentlicht, weil der Verkauf von Mein Kampf schleppend verlief und der Verlag, Franz Eher Nachf., Hitler wissen ließ, dass eine weitere Buchveröffentlichung zu diesem Zeitpunkt den Verkauf eher noch behindern wĂŒrde.[22] FĂŒr die 1920er Jahre gilt zusammenfassend: „Das publizistische Echo war sehr zurĂŒckhaltend.“[18]

Otto Strasser, dessen Bruder Gregor Strasser mit Hitler in Landsberg am Lech inhaftiert war, schrieb in seinem Buch Hitler und ich zur Erstfassung von Mein Kampf, dass es sich um ein Konglomerat „schlecht verdauter politischer LektĂŒre“ handelte, namentlich um Ansichten von Karl Lueger, Georg von Schönerer, Houston Stewart Chamberlain, Paul de Lagarde und Alfred Rosenberg zur Außenpolitik sowie „antisemitische WutausbrĂŒche von Streicher“.

„Alles zusammen war im Stil eines Sextaners geschrieben, von dem erst spĂ€ter klare AufsĂ€tze zu erwarten sind. [
] Pater Stempfle [
] arbeitete monatelang daran, die Gedanken, die in Mein Kampf zum Ausdruck gebracht waren, zu ordnen und in einen Zusammenhang zu bringen.“

– Otto Strasser: Hitler und ich.

Weiter berichtet Strasser, dass Hitler Stempfle nie verzieh, dass dieser bei der Korrektur des Buches Hitlers SchwĂ€chen deutlich erkannt hatte. Stempfle wurde 1934 ein Opfer des „Röhm-Putsches“. Laut Othmar Plöckinger geht die These, dass Mein Kampf in der deutschen Bevölkerung kaum gelesen worden sei, auf Otto Strasser zurĂŒck. Strasser habe sie wĂ€hrend seines Exils in Amerika im publizistischen Kampf gegen die deutsche NSDAP-Regierung aufgestellt. Nach dem Krieg sei sie als Schutzbehauptung auch in Deutschland verbreitet ĂŒbernommen worden.

Eine erneute Diskussion um das Buch kam trotz der vermeintlichen „Erledigung Hitlers“ von 1925[16] nach den Wahlerfolgen der NSDAP ab 1930 auf: AnlĂ€sslich der neuen „Volksausgabe“ in einem Band erschienen zahlreiche Besprechungen, vor allem in rechten Publikationen.[20] Ab diesem Zeitpunkt versuchten verschiedene gesellschaftliche Gruppen aus dem Buch SchlĂŒsse fĂŒr den eigenen Umgang mit der Partei und ihren Vertretern zu ziehen. Auf Seiten der Linken ging man vor allem satirisch mit Mein Kampf und Zitaten aus ihm um.[23] Christliche Rezensenten „warnten im Zusammenhang mit Rosenbergs Mythus-Buch vor dem fĂŒr Christen unertrĂ€glichen Rassenfanatismus, der Vernunftfeindlichkeit und vor Eingriffen in das religiöse Leben.“[24]

Ausland bis 1945

Unautorisierte französischsprachige Ausgabe Mon Combat (1934)

Mein Kampf wurde ĂŒbersetzt und im Ausland verbreitet, teils zu AufklĂ€rungszwecken unautorisiert, so etwa in Frankreich, wogegen Hitler als Privatmann erfolgreich klagte. Auch in den USA gab es autorisierte und eine nicht autorisierte Fassung, um deren Veröffentlichung die beteiligten Verlage Ende der 1930er Jahre einen Rechtsstreit fĂŒhrten.[25] Offizielle Übersetzungen wurden teils grob verfĂ€lscht. In Frankreich zeigte man sich empört ĂŒber die frankophoben Auslassungen Hitlers.[26] Mein Kampf wurde zunĂ€chst von französischen Faschisten als Warnung vor Deutschland veröffentlicht. Es erschien 1934 im Verlag der Action française, den Nouvelles Éditions Latines (NEL) als Raubdruck. Hitler ließ es verbieten.[27] Die deutsche Seite wiegelte ab, die Passagen seien vor dem Zeithintergrund der Rheinlandbesetzung geschrieben, die Reichsregierung vertrete diese Positionen nicht mehr. Nach all den Auseinandersetzungen und Prozessen um Mein Kampf in Frankreich entschloss man sich von deutscher Seite Anfang August 1938 schließlich doch, eine autorisierte Fassung zu veröffentlichen. Sie erschien unter dem Titel Ma Doctrine. Bei dieser Ausgabe waren die anti-französischen Stellen gestrichen worden, die antisemitischen Äußerungen jedoch nur zum Teil.[26] Die deutsche Besatzung setzte mit Beginn der Besatzung Frankreichs 1940 „Mein Kampf“ – „Mon Combat“ – auf die Liste der verbotenen BĂŒcher.[27]

Zwischen 1934 und 1944 erschienen Übersetzungen in DĂ€nisch (1934), Schwedisch (1934 und 1941), Portugiesisch (1934), Bulgarisch (1934), Spanisch (1935), Ungarisch (1935), Arabisch (1936), Chinesisch (1936), Tschechisch (1936), Französisch (1934 und 1939), Norwegisch (1941), Finnisch (1941) und in Tamil (1944)[28] Die erste englische Übersetzung erschien im September 1939.

Seit 1945

Eine Wochenschau von 1945 zeigt, wie ein amerikanischer Soldat den Bleisatz von „Mein Kampf“ in einem symbolischen Akt ins Feuer gibt, aus dessen Schmelze in der Folge am 6. Oktober 1945 die ersten Druckplatten der SĂŒddeutschen Zeitung gegossen wurden.[29][30][31]

Nach Kriegsende 1945 dĂŒrften einige Millionen Exemplare in zahlreichen BĂŒros und Haushalten, zusammen mit Hitlerbildern und anderen Erinnerungen an das NSDAP-Regime, beseitigt worden sein, so dass Originalausgaben nur noch selten in Antiquariaten erhĂ€ltlich waren. Allerdings gab es wegen der propagandistischen Bedeutung des Buches selbst bei Antiquaren in den ersten Jahrzehnten nach 1945 eine große ZurĂŒckhaltung, dieses Buch öffentlich anzubieten.[32]

In seinem Werk The Second World War meinte Winston Churchill, kein Buch hĂ€tte nach Hitlers Machtantritt ein sorgfĂ€ltigeres Studium von Seiten alliierter Politiker und MilitĂ€rs verdient gehabt als Mein Kampf, und nannte das Buch „einen neuen Koran des Glaubens und des Krieges: schwĂŒlstig, langatmig, formlos, aber schwanger mit seiner Botschaft“.[33] Nach 1945 erschien das Buch in zahlreichen LĂ€ndern – mit Ausnahme des deutschsprachigen Raumes – weiter. Auch neue Übersetzungen, etwa ins HebrĂ€ische, wurden angefertigt. Manche Organisationen, die sich als Nachfolger der NSDAP verstanden – wie etwa die NSDAP-Aufbauorganisation – fertigten ab den 1970er Jahren preiswerte Nachdrucke fĂŒr ihre Propagandazwecke. Der Verlag Houghton Mifflin verkaufte allein im Jahre 1979 mehr als 15.000 StĂŒck.[34] Im Internet ist Mein Kampf inzwischen in mehreren Sprachversionen vertreten. Der spanische iTunes Store bot seit November 2009 eine Übersetzung unter dem Titel Mi Lucha zum Verkauf an. Die Ausgabe war mit einem Hakenkreuz als Coverbild und mit einer Altersfreigabe ab neun Jahren versehen.[35]

In den vergangenen Jahren verkaufte sich Mein Kampf etwa in Kroatien und nach Aufhebung des de facto-Verbots 1992 in Russland gut.[36] In Indien legte zuerst der Verlag Jaico das Buch 2003 neu auf. Er verkaufte bis zu 15.000 Exemplare jĂ€hrlich, daneben vertreiben sechs weitere Verlage das Buch in Indien.[36] Nach EinschĂ€tzungen von BuchhĂ€ndlern lesen es vor allem Wirtschaftsstudenten als Management-Guide, doch auch faschistische Organisationen und nationalistische Parteien wie die Bharatiya Janata Party werden als Leserkreise eingeschĂ€tzt.[36] In den vergangenen Jahren soll der Verkauf deutlich zugenommen haben, beispielsweise von 40–50 Exemplaren jĂ€hrlich bis 2008 in einer Mumbaier Buchhandlung auf mehrere hundert Exemplare 2010.[37]

2004 wurde ein tschechischer Verleger in Prag zu drei Jahren Haft auf BewĂ€hrung verurteilt, da er das Buch ohne wissenschaftliche Begleitung herausgab und er sich damit nach Ansicht des Gerichts „verfassungsfeindlicher Propaganda“ schuldig gemacht habe. Der Verleger gab vor Gericht an, er habe „nur ein historisches Dokument veröffentlicht“. Von dem Buch waren rund 90.000 Exemplare verkauft worden.[38]

2005 klagte der Freistaat Bayern gegen die polnischsprachige Ausgabe. Nachdruck und Verbreitung wurden daraufhin in Polen verboten.[39]

Im gleichen Jahr wurde in Aserbaidschan ein Strafverfahren gegen den Verleger der aserbaidschanischen Ausgabe des Buches eingestellt, da es in Aserbaidschan kein Gesetz gibt, das den Druck des Hitler-Buches verbietet.[40]

In der arabischen Welt ist Mein Kampf „ein Longseller, in Kairos BuchlĂ€den oder bei den StraßenhĂ€ndlern liegt es neben Nasser-Biografien, religiösen Unterweisungen, den neuesten Betrachtungen zum Sturz Mubaraks oder den Weisen von Zion.“[41]

Kavgam, die tĂŒrkische Übersetzung von Mein Kampf, wurde Ende 2004 fast gleichzeitig von 15 tĂŒrkischen Verlagen auf den Markt gebracht, die sich gegenseitig in den Verkaufspreisen unterboten. Man schĂ€tzt die Verkaufszahlen auf ĂŒber 100.000 Exemplare.[42] Anfang 2005 stand das Buch bereits auf Rang 4 der Bestsellerliste der grĂ¶ĂŸten tĂŒrkischen Buchhandelskette D&R, im MĂ€rz 2007 auf Rang 3. Im August 2007 ließ der Freistaat Bayern das Buch von tĂŒrkischen Gerichten verbieten.[43] Der zunehmende Verkaufserfolg des Buches, das in der TĂŒrkei bereits seit vielen Jahren „in praktisch jeder Buchhandlung“ erhĂ€ltlich war, wurde mit dem Antisemitismus der tĂŒrkischen Rechten, mit der PopularitĂ€t von Verschwörungsliteratur in der TĂŒrkei und mit der aufgekommenen Behauptung, dass „es ‚irgendeine Blutsverbindung‘ zwischen Kurden und Juden gebe“, in Verbindung gebracht.[44]

KĂŒnstlerische Verarbeitungen

In seinem gleichnamigen zweistĂŒndigen Dokumentarfilm (Mein Kampf, Schweden 1959) setzte sich der deutsch-schwedische Regisseur und Publizist Erwin Leiser mit der Diktatur des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 einschließlich ihrer Vorgeschichte ab dem Ersten Weltkrieg auseinander. Der Film gilt bis in die Gegenwart als ein bahnbrechender Klassiker der filmischen Dokumentationen ĂŒber den Nationalsozialismus. Trotz identischen Titels ist er jedoch nicht als „Verfilmung“ von Hitlers Buch zu verstehen. Aber in der bewusst provokativ nahegelegten Assoziation dazu zeigt der Film Leisers auf eindrĂŒckliche Weise die historischen Konsequenzen von Hitlers autobiographischem Programmentwurf − im Grunde dessen Essenz und „Fortsetzung“ − auf: den Weg zu einem in TrĂŒmmern liegenden Europa mit weltweit etwa 60 Millionen Toten im Zweiten Weltkrieg, einschließlich des beispiellosen industrialisierten Völkermords an den europĂ€ischen Juden und anderen Bevölkerungsgruppen durch den Holocaust. Der Film wurde und wird auch oft in Schulen im Rahmen des Geschichtsunterrichts zum Thema gezeigt.

Auch in der Folgezeit war Mein Kampf Gegenstand verschiedener kĂŒnstlerischer Verarbeitungen:

  • 1973 las der Kabarettist Helmut Qualtinger öffentlich aus dem Buch vor (diese Lesungen sind auch als CD erhĂ€ltlich).
  • 1987 hatte das TheaterstĂŒck Mein Kampf von George Tabori im Burgtheater Wien UrauffĂŒhrung, welches sich mit der Zeit Adolf Hitlers in Wien vor dem Ersten Weltkrieg befasst.
  • 1996 begann der deutsch-tĂŒrkische KĂŒnstler Serdar Somuncu mit einer Tournee mit auszugsweiser öffentlicher Lesung aus Mein Kampf unter antirassistischen Vorzeichen. Mit diesem Programm Nachlass eines Massenmörders absolvierte er ĂŒber 1.500 Auftritte vor mehr als 250.000 Zuschauern.
  • 1997 erschien der Roman Mein Kamm des Satirikers Ephraim Kishon, in dem dieser sich mit Massenbewegungen, insbesondere dem Nationalsozialismus auseinandersetzt.
  • 2008 veröffentlichte der japanische Verlag East Press eine Manga-Version von Mein Kampf, die sich in weniger als einem Jahr ĂŒber 45.000 mal verkaufte.[45]
  • 2009 wurde eine historisch-kritische Neuausgabe diskutiert und etwa verlangt, jeden Satz und Begriff Hitlers zu kommentieren und auf seine UrsprĂŒnge zurĂŒckzufĂŒhren. Die Satirezeitschrift Titanic ironisierte die Forderung mit einer Grafik, in der hinter jedes Wort eine gleichlautende Anmerkung („Quatsch“) gesetzt war.[46]

Aktuelle Rechtslage

Der Bundesgerichtshof entschied 1979, dass der Besitz und die Verbreitung des Buchs, zum Beispiel in Antiquariaten, nicht strafbar ist.[47] Da Hitler bis zu seinem Tod mit Wohnsitz am Prinzregentenplatz 16 in MĂŒnchen gemeldet war, wurde sein Vermögen, das von den Alliierten beschlagnahmt worden war, nach Kriegsende vom Freistaat Bayern eingezogen. Zu diesen Vermögenswerten zĂ€hlen nach Ansicht des Freistaats Bayern auch die Nutzungsrechte an Mein Kampf. Sie enden am 1. Januar 2016 (gemĂ€ĂŸ § 64 und § 69 Urheberrechtsgesetz 70 Jahre nach dem Tod Hitlers). Das bayerische Finanzministerium hat bisher einem Abdruck des Gesamtwerks nicht zugestimmt und vertritt die Auffassung, dass dieser auch nach Erlöschen des Urheberrechts als Verbreitung verfassungsfeindlicher Propaganda sowie als Volksverhetzung strafbar sei.[48] Neuerdings gibt es jedoch erste Bestrebungen, eine kommentierte Fassung prophylaktisch herauszubringen, um anderen, gewinnorientierten Verlagen zuvorzukommen.[49]

Der Historiker Werner Maser, der selbst als „Nachlassverwalter“ Hitlers auftrat[9][50] und die erste Ausgabe von kommentierten AuszĂŒgen aus Mein Kampf herausgab, bezweifelt die RechtmĂ€ĂŸigkeit des Anspruchs des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, mit der Übertragung des 1945 liquidierten Franz-Eher-Verlages zugleich auch ĂŒber die Urheberrechte an Mein Kampf zu verfĂŒgen, die seines Erachtens bei Hitlers Erben liegen mĂŒssten.[51] Das Vorhaben des britischen Verlegers Peter McGee, im Januar 2012 eine kommentierte Teilausgabe des Buchs in seiner Zeitschrift Zeitungszeugen zu veröffentlichen, wurde vom Landgericht MĂŒnchen I auf Antrag des Freistaates Bayern verboten.[52][53] Es erschien darauf unter dem Titel „Das unlesbare Buch“ mit komplett geschwĂ€rztem Originaltext.[54]

In den angelsĂ€chsischen LĂ€ndern, in Israel (dort wird in Englisch und HebrĂ€isch nachgedruckt) und in Skandinavien erscheinen viele Nachdrucke. WĂ€hrend die Rechtslage in den USA und Großbritannien eindeutig eine Veröffentlichung erlaubt,[55] ist die Lage in Skandinavien unklar. Einem (politisch linksliberalen) Verleger in Schweden beispielsweise wurde die Publikation untersagt; bisher wurden allerdings keinerlei Sanktionen gegen ihn ausgesprochen, obwohl er die Veröffentlichung fortsetzte. Die tĂŒrkischen Ausgaben wurden nach Intervention des Freistaates Bayern im August 2007 verboten.[56]

In Russland sind alle BĂŒcher von NSDAP-FĂŒhrern grundsĂ€tzlich verboten. 2010 stufte ein Regionalgericht in Ufa in Baschkortostan Mein Kampf als extremistisch ein, nachdem die Generalstaatsanwaltschaft das Buch auf die Liste der verbotenen Schriften gesetzt hatte. Zuvor war das Buch in einer rechtlichen Grauzone auf zahlreichen Internetseiten frei zugĂ€nglich und wurde auch unter der Hand verkauft.[57]

Die Restriktionen in Bezug auf die drucktechnische Herausgabe des Buches haben sich durch die Möglichkeiten des Internet weitgehend ĂŒberholt. Der Text ist im World Wide Web in vielen Sprachen abrufbar. Da es keine Autorisierung oder PrĂŒfung dieser Onlinetexte gibt, ist nicht gewĂ€hrleistet, dass sie tatsĂ€chlich einer offiziellen Ausgabe entsprechen.

Historisch-kritische Neuausgabe

Die umfangreichen Anforderungen an eine historisch-kritische Ausgabe[58] skizzierte Horst Möller, Direktor des MĂŒnchner Instituts fĂŒr Zeitgeschichte (IfZ), 2007:

„Sie muss durch einen Fachmann mit ErlĂ€uterungen etwa zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte sowie zur Instrumentalisierung als politische Kampfschrift wĂ€hrend der Weimarer Republik und der NS-Diktatur eingeleitet werden. Sie muss, was komplizierter ist, mit dem systematischen Nachweis verbunden sein, welche unterschiedlichen Textvarianten es gibt, angefangen mit einem Hinweis auf die unterschiedlichen und inhaltlich abweichenden Auflagen und Ausstattungen. Und man mĂŒsste klĂ€ren, woher einzelne der Gedanken und AusfĂŒhrungen Hitlers ursprĂŒnglich stammen: Sind das zum Beispiel eigene Ideologeme, sind das Vulgarisierungen anderer Texte, LesefrĂŒchte, durchdachte Argumente oder rasche Übernahmen aus persönlichen Unterhaltungen?“[59]

Das IfZ erkennt den Anspruch des Bayerischen Staatsministeriums fĂŒr Finanzen an, die Veröffentlichungsrechte fĂŒr das Buch zu besitzen.[59][60] Daher versuchte das IfZ seit Jahren, dort eine Veröffentlichungsgenehmigung zu erwirken[60] und sorgte so immer wieder fĂŒr öffentliche Diskussionen.[61] UnterstĂŒtzung erhielt das IfZ in dieser Angelegenheit unter anderem vom Hitler-Biographen Ian Kershaw, vom Sozialhistoriker Hans-Ulrich Wehler und vom GeneralsekretĂ€r des Zentralrates der Juden in Deutschland Stephan Kramer.[48]

Im Juli 2009 kĂŒndigte das IfZ an, auch ohne Genehmigung mit „den vorbereitenden Arbeiten“ fĂŒr eine wissenschaftliche Edition zu beginnen.[60][62] Der nötige Aufwand wurde auf etwa fĂŒnf Jahre Arbeit fĂŒr einen Experten geschĂ€tzt.[59] Das IfZ ist bestrebt, eine seriöse Ausgabe zu produzieren, bevor „ohnehin jeder ‚Mein Kampf‘ nachdrucken“ und „mit entsprechender Sensationsmache verkaufen“ könne.[59] So versuche man, „einer kĂŒnftigen, bloß kommerziellen Nutzung das Wasser abzugraben“.[59] Im April 2012 wurde bekannt, dass die bayerische Staatsregierung das IfZ nun bei einer kommentierten Ausgabe unterstĂŒtzen und zudem mit einer „Schulausgabe“ betrauen wolle.[63] Projektleiter der mit 500.000 Euro geförderten[64] wissenschaftlichen Edition ist der IfZ-Historiker Christian Hartmann.[65] Im Dezember 2013 kĂŒndigte die bayerische Landesregierung unter Horst Seehofer an, das Projekt zu beenden. Veröffentlichungen nach Ablauf der Schutzfrist werde man mit einer Strafanzeige wegen Volksverhetzung begegnen, so die Staatskanzlei.[66]

Weitere Schriften von Adolf Hitler

Literatur

Weblinks

 Commons: Mein Kampf â€“ Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Barbara Zehnpfennig: Hitlers „Mein Kampf“: Eine Interpretation. Wilhelm Fink Verlag, 2006, ISBN 3-770-53533-2, S. 34.
  2. ↑ Othmar Plöckinger: Geschichte eines Buches: Adolf Hitlers „Mein Kampf“: 1922–1945. MĂŒnchen 2011, S. 80 f.
  3. ↑ Joachim Fest, „Hitler – Eine Biographie“, S. 306, 10. Auflage. 2008, mit Bezug auf Werner Maser und Hans Frank
  4. ↑ Werner Reif: {{#invoke:Zitation|TitelFormat|titel=Hitler soll EntwĂŒrfe fĂŒr „mein Kampf“ selbst getippt haben}} In: {{#invoke:Zitation|TitelFormat|titel=Augsburger Allgemeine Zeitung}} {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}, abgerufen am {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}. Vgl. Florian Beierl/Othmar Plöckinger: Neue Dokumente zu Hitlers Buch Mein Kampf. In: Vierteljahrshefte fĂŒr Zeitgeschichte 57, 2009, Heft 2, S. 261–318 (doi:10.1524/vfzg.2009.0043)
  5. ↑ Siehe Titelblatt der Erstausgabe im Historischen Lexikon Bayerns
  6. ↑ Florian Beierl/Othmar Plöckinger: Neue Dokumente zu Hitlers Buch Mein Kampf. In: Vierteljahrshefte fĂŒr Zeitgeschichte 57, 2009, Heft 2, S. 261–318 (doi:10.1524/vfzg.2009.0043).
  7. ↑ Dietrich MĂŒller: Buchbesprechung im politischen Kontext des Nationalsozialismus. Entwicklungslinien im Rezensionswesen in Deutschland vor und nach 1933. Dissertation, UniversitĂ€t Mainz 2008 (online: urn:nbn:de:hebis:77-19345, PDF, 4,3 MB), S. 35f.
  8. ↑ Othmar Plöckinger: Geschichte eines Buches: Adolf Hitlers „Mein Kampf“ 1922–1945. Oldenbourg, MĂŒnchen 2006, ISBN 3-486-57956-8, S. 181–183.
  9. ↑ a b Was erbt Hitlers Familie? In: Der Tagesspiegel vom 3. August 2003.
  10. ↑ Roland Aegerter: Hitlers „Mein Kampf“. Auf: Shoa.de. Zukunft braucht Erinnerung. Zuletzt abgerufen am 9. August 2009.
  11. ↑ Zeitungsausschnitt aus dem Jahr 1936. Abgedruckt in: JĂŒrgen von der Wense: Blumen blĂŒhen auf Befehl. Aus dem Poesiealbum eines zeitungslesenden Volksgenossen 1933–1944. MĂŒnchen 1993, S. 92.
  12. ↑ Wolfgang Wippermann: Agenten des Bösen. Verschwörungstheorien von Luther bis heute. be.bra. Verlag Berlin 2007, S. 80 ff.
  13. ↑ Othmar Plöckinger: Geschichte eines Buches: Adolf Hitlers „Mein Kampf“: 1922–1945. MĂŒnchen 2011, S. 13 u. Fn 10–12.
  14. ↑ Eberhard JĂ€ckel/Ellen Latzin: {{#invoke:Zitation|TitelFormat|titel=Hitler, Adolf: Mein Kampf, 1925/26}} In: {{#invoke:Zitation|TitelFormat|titel=Historisches Lexikon Bayerns}} {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}, abgerufen am {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}. Vgl. Adolf Hitler: Mein Kampf. In: Deutsches Historisches Museum (auf Grundlage von Kindlers neues Literatur-Lexikon. MĂŒnchen 1988–1992).
  15. ↑ Othmar Plöckinger: Geschichte eines Buches: Adolf Hitlers „Mein Kampf“ 1922–1945. Oldenbourg, MĂŒnchen 2006, ISBN 3-486-57956-8.
  16. ↑ a b Vgl. die Besprechung Erledigung Hitlers. In: Frankfurter Zeitung. 11. November 1925.
  17. ↑ Signed copy of Adolf Hitler’s Mein Kampf for sale. In: Telegraph.co.uk, 27. Juli 2009, zuletzt abgerufen am 24. Oktober 2009. Und Signed copy of Adolf Hitler’s ‘Mein Kampf’ sells at auction. In: Telegraph.co.uk, 13. August 2009, zuletzt abgerufen am 24. Oktober 2009.
  18. ↑ a b Dietrich MĂŒller: Buchbesprechung im politischen Kontext des Nationalsozialismus. Entwicklungslinien im Rezensionswesen in Deutschland vor und nach 1933. Dissertation, UniversitĂ€t Mainz 2008 (online: urn:nbn:de:hebis:77-19345, PDF, 4,3 MB), S. 44.
  19. ↑ Dietrich MĂŒller: Buchbesprechung im politischen Kontext des Nationalsozialismus. Entwicklungslinien im Rezensionswesen in Deutschland vor und nach 1933. Dissertation, UniversitĂ€t Mainz 2008 (online: urn:nbn:de:hebis:77-19345, PDF, 4,3 MB), S. 45.
  20. ↑ a b Vgl. die Übersicht in Dietrich MĂŒller: Buchbesprechung im politischen Kontext des Nationalsozialismus. Entwicklungslinien im Rezensionswesen in Deutschland vor und nach 1933. Dissertation, UniversitĂ€t Mainz 2008 (online: urn:nbn:de:hebis:77-19345, PDF, 4,3 MB), S. 211.
  21. ↑ Dietrich MĂŒller: Buchbesprechung im politischen Kontext des Nationalsozialismus. Entwicklungslinien im Rezensionswesen in Deutschland vor und nach 1933. Dissertation, UniversitĂ€t Mainz 2008 (online: urn:nbn:de:hebis:77-19345, PDF, 4,3 MB), S. 46.
  22. ↑ Vgl. Adam Tooze (2007): The Wages of Destruction – The Making & Breaking of the Nazi Economy. London. S. 13.
  23. ↑ Vgl. Walter Mehrings ironisierende Rezension in Die WeltbĂŒhne vom 1. Oktober 1930, S. 507f., sowie Heinz Horn: Hitlers Deutsch. In: Die WeltbĂŒhne, Bd. 28, 1932, Heft 40, 4. Oktober 1932, S. 500–502 (online, PDF, 49 MB).
  24. ↑ Dietrich MĂŒller: Buchbesprechung im politischen Kontext des Nationalsozialismus. Entwicklungslinien im Rezensionswesen in Deutschland vor und nach 1933. Dissertation, UniversitĂ€t Mainz 2008 (online: urn:nbn:de:hebis:77-19345, PDF, 4,3 MB), S. 49.
  25. ↑ Hierzu Rudolf M. Littauer: The Copyright in Hitler’s „Mein Kampf”. In: Geistiges Eigentum 5, 1939/1940, S. 57ff.; Simon Apel/Matthias Wießner: Die Zeitschrift „Geistiges Eigentum – Copyright – La PropriĂ©tĂ© Intellectuelle“ (1935–1940). In: Zeitschrift fĂŒr Geistiges Eigentum 2, 2010, Heft 1, S. 89, 97f.
  26. ↑ a b Othmar Plöckinger: Geschichte eines Buches: Adolf Hitlers „Mein Kampf“ 1922–1945. Oldenbourg, MĂŒnchen 2006, ISBN 3-486-57956-8, S. 555ff.
  27. ↑ a b {{#invoke:Zitation|TitelFormat|titel=Politische Gretchenfrage; Wie Frankreich mit "Mein Kampf" umgeht}} Frankfurter Allgemeine Zeitung, {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}, abgerufen am {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}} (HTML).
  28. ↑ D.Cameron Watt, Introduction, in: Adolf Hitler, Mein Kampf, London: Pimlico, 1997, S. XXVII
  29. ↑ http://www.youtube.com/watch?v=h0pMQ1AK3nI (bei 0:42:04)
  30. ↑ http://www.br-online.de/wissen-bildung/telekolleg/faecher/deutsch/medien/folge_2/
  31. ↑ http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/12908
  32. ↑ http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-28957795.html
  33. ↑ Winston Churchill: The Second World War. Volume 1, Houghton Mifflin Books, 1986, S. 50. Im Original: “Here was the new Koran of faith and war: turgid, verbose, shapeless, but pregnant with its message.”
  34. ↑ http://web.archive.org/web/20110605042124/http://www.newstatesman.com/200106250039
  35. ↑ Daniel Erk: Ihr Lutscher! In: Hitler-Blog, 23. November 2009, zuletzt abgerufen am 23. November 2009.
  36. ↑ a b c Monty Munford: Indian business students snap up copies of Mein Kampf. In: Telegraph.co.uk, 20. April 2009, zuletzt abgerufen am 24. Oktober 2009. Vgl. «Mein Kampf» als Bestseller. Hitler als «Management-Guru» in Indien. In: 20 Minuten online, 26. April 2009, zuletzt abgerufen am 24. Oktober 2009.
  37. ↑ Zubair Ahmed: Hitler memorabilia ‘attracts young Indians’. In: BBC.co.uk, 15. Juni 2010, abgerufen am 18. Juni 2010.
  38. ↑ MĂ€rkische Allgemeine Zeitung, 29. Januar 2004
  39. ↑ MĂ€rkische Allgemeine Zeitung, 20. Juli 2005
  40. ↑ MĂ€rkische Allgemeine Zeitung, 2. MĂ€rz 2005
  41. ↑ SĂŒddeutsche Zeitung, 12. April 2013, S. 13.
  42. ↑ Mein Kampf sales soar in Turkey. In: The Guardian, 29. MĂ€rz 2005.
  43. ↑ Sibylle Ahlers: Rechtsextremismus: TĂŒrkei verbietet Adolf Hitlers „Mein Kampf“. In: Die Welt vom 23. August 2007.
  44. ↑ Jan Keetman: TĂŒrkei: Appell an den Sozialneid. In: WOZ. Die Wochenzeitung, 14. April 2005.
  45. ↑ Danielle Demetriou: Manga version of Hitler’s ‘Mein Kampf’ a hit in Japan. In: Telegraph.co.uk, 30. September 2009, zuletzt abgerufen am 24. Oktober 2009.
  46. ↑ Nach Jahrzehnten im Giftschrank: Die historisch-kritische Ausgabe kommt! Montage auf titanic-magazin.de, 9. August 2009.
  47. ↑ Bundesgerichtshof, Urteil vom 25. Juli 1979 – 3 StR 182/79 (S); BGHSt 29, 73 ff.; Schönke/Schröder/Sternberg-Lieben, StGB-Kommentar, § 86 Rn. 3.
  48. ↑ a b Hitlers „Mein Kampf“: Zwischen Kritik und Propaganda. In: Stern.de, 26. April 2008.
  49. ↑ Bayerns Urheberrecht: "Mein Kampf" wird Schulbuch. In: Stern.de, 24. April 2012.
  50. ↑ FĂŒhrer and loathing. In: The Times, 16. Juli 2005.
  51. ↑ Hitlers Geld und seine Erben. Werner Maser, in: Preußische Allgemeine Zeitung, 11. Januar 2003.
  52. ↑ [1]
  53. ↑ www.kostenlose-urteile.de
  54. ↑ Hamburger Abendblatt 27. Februar 2012 Seite 18 "Vollkommen vernebelt" Online: [2]
  55. ↑ „FĂŒr die englischsprachige Ausgabe wurden die Lizenzrechte allerdings bereits in den 30er Jahren verkauft, weshalb es etwa in den USA und Großbritannien frei erhĂ€ltlich ist.“ «Mein Kampf» als Bestseller. Hitler als «Management-Guru» in Indien. In: 20 Minuten online, 26. April 2009, zuletzt abgerufen am 24. Oktober 2009.
  56. ↑ SĂŒddeutsche Zeitung, 24. August 2007, S. 11.
  57. ↑ "Mein Kampf" auf dem Index n-tv, 26. MĂ€rz 2010
  58. ↑ AusfĂŒhrlich zu den fĂŒr eine wissenschaftliche Neuausgabe nötigen Arbeiten: Bernd Sösemann: Nationalsozialismus: So muss die Ausgabe von „Mein Kampf“ sein. In: Die Welt, 20. Mai 2008.
  59. ↑ a b c d e Interview Horst Möller. Soll man „Mein Kampf“ edieren? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 162, 16. Juli 2007, S. 33.
  60. ↑ a b c Bernhard Gotto: Institut fĂŒr Zeitgeschichte MĂŒnchen-Berlin fĂŒr eine wissenschaftliche Edition von Hitlers „Mein Kampf“, Pressemitteilung des IfZ, 27. Juli 2009.
  61. ↑ Vgl. z. B. Berthold Seewald: Sinneswandel. Bayerischer Minister begrĂŒĂŸt „Mein Kampf“-Edition. In: Die Welt, 30. Juni 2009. Romanus Otte: Nationalsozialismus: Die Farce um Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“. In: Die Welt, 27. April 2008. Franziska Augstein: Debatte ĂŒber „Mein Kampf“. Hitler fĂŒr jedermann. In: SĂŒddeutsche Zeitung, 24. April 2008.
  62. ↑ Rainer Volk: {{#invoke:Zitation|TitelFormat|titel=Der Kampf um "Mein Kampf"}} Deutschlandradio, {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}, abgerufen am {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}.
  63. ↑ Bayerns Urheberrecht: „Mein Kampf“ wird Schulbuch. In: spiegel.de, 24. April 2012, abgerufen am 24. April 2012.
  64. ↑ Hitler, Mein Kampf – eine Edition. In: ifz-muenchen.de, Februar 2013, abgerufen am 2. Mai 2013.
  65. ↑ „Mein Kampf“ zeigt, dass Hitler nicht „schwach“ war. Auch wenn der Freistaat Bayern soeben wieder eine Teilveröffentlichung von Hitlers „Mein Kampf“ verhindert hat, gehen die Arbeiten an einer großen Edition weiter. Ein GesprĂ€ch mit dem Projektleiter. In: Welt Online, 2. April 2012, abgerufen am 10. Juni 2012; weiterhin: „Den ZĂŒnder ausbauen“. Das MĂŒnchner Institut fĂŒr Zeitgeschichte gibt erstmals eine wissenschaftliche Edition von Hitlers „Mein Kampf“ heraus. Der Historiker Christian Hartmann leitet das umstrittene Projekt. In: Der Spiegel 21/2012 vom 21. Mai 2012, S. 44.
  66. ↑ Mike Szymanski: Bayerische Staatsregierung stoppt Veröffentlichung von „Mein Kampf“. In: SĂŒddeutsche Zeitung. 11. Dezember 2013.
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