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| Meinisberg | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Bern |
| Verwaltungskreis: | Biel/Bienne |
| BFS-Nr.: | 0390 |
| Postleitzahl: | 2554 |
| Koordinaten: | 593112 / 22319947.1597217.34779445Koordinaten: 47° 9′ 35″ N, 7° 20′ 52″ O; CH1903: 593112 / 223199 |
| Höhe: | 445 m ü. M. |
| Fläche: | 4.4 km² |
| Einwohner: | 1271 (31. Dezember 2010)[1] |
| Website: | www.meinisberg.ch |
| Karte | |
Meinisberg (auch: Meinisberg bei Biel; frz. Montménil) ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Biel/Bienne des Kantons Bern in der Schweiz.
Neben der Einwohnergemeinde existiert eine Burgergemeinde.
Inhaltsverzeichnis |
Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Pieterlen, Lengnau BE, Büren an der Aare und Safnern. Die Gemeinde liegt im Berner Seeland am Häftli, einer ehemaligen Flussschlaufe der Aare. Heute ist die Flussschlaufe nur noch eine Art See, da der Nidau-Büren-Kanal diese abkürzt. Wie viele Gemeinden im Seeland wurde Meinisberg zum Schutz vor Überschwemmungen etwas angehoben am Fusse des Büttenberges angelegt. Erst nach den Juragewässerkorrektionen konnten die trockengelegten Sümpfe genutzt werden.
Die Gesamtfläche von Meinisberg beträgt 4.39 km2 wovon 1.06 km2 Wald und Gehölz sind. Die unproduktive Fläche der Gemeinde ist 0.21 km2 gross.
Meinisberg liegt zwischen 430 m ü. M. am Bockeggen und 551 m ü. M. auf dem Berg.[2]
| Bevölkerungsentwicklung | |
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1850 | 493 |
| 1880 | 528 |
| 1900 | 532 |
| 1920 | 609 |
| 1950 | 675 |
| 1970 | 980 |
| 1990 | 1'060 |
| 2000 | 1'195 |
| 2006 | 1'252 |
Von den 1252 Einwohnern, welche insgesamt 539 Gebäude bewohnen, sind 123 Ausländer (9.8%), was für Schweizer Verhältnisse ein eher kleiner Anteil ist. Das Bevölkerungswachstum von Meinisberg ist nicht sehr gross. Die Gemeinde wächst nur langsam.
Neben der Einwohnergemeinde existiert eine Burgergemeinde. Diese besitzt einen Grossteil der Waldfläche des Dorfes und ist damit wohl grösste Landbesitzerin in Meinisberg.
Meinisberg ist grösstenteils deutschsprachig.
In Meinisberg gehört der grösste Teil der Bevölkerung dem reformierten christlichen Glauben an. Das Kirchgemeindehaus in Meinisberg gehört zur Kirchgemeinde Pieterlen.
Der Gemeinderat (Exekutive) von Meinisberg besteht aus 7 Mitgliedern. Rudolf Steiner ist der Gemeindepräsident (Stand 2011).
Die Gemeindeversammlung (Legislative) besteht aus allen Stimmberechtigten. Abstimmungen zu Gemeindeangelegenheiten erfolgen in der Regel mit offenem Handmehr.
Die Wähleranteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2011 betrugen: SVP 32.3 %, BDP 21.6 %, SP 18.8 %, FDP 5.9 %, GPS 5.2 %, glp 5.0 %, EDU 4.0 %, EVP 1.7 %, CVP 1.7 %.[3]
Bezüglich der Entstehung von Meinisberg, gibt es im geographischen Lexikon der Schweiz Informationen über Landverkäufe und Verträge aus dem Jahre 1261 und 1321. Die Quellen sind aber nicht verlässlich und deshalb wird hier auf Auszüge aus dem Lexikon verzichtet.
Die erste urkundliche Erwähnung von Meinisberg fand unter dem Namen Meinosberg am 5. Mai 1312 statt. Die besagte Urkunde befindet sich zur Zeit im Staatsarchiv in Bern.
Aegerten | Bellmund | Biel/Bienne | Brügg | Ipsach | Lengnau | Leubringen | Ligerz | Meinisberg | Mörigen | Nidau | Orpund | Pieterlen | Port | Safnern | Scheuren | Schwadernau | Sutz-Lattrigen | Twann-Tüscherz
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