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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Breisgau-Hochschwarzwald | |
| Höhe: | 400 m ü. NN | |
| Fläche: | 2,76 km² | |
| Einwohner: |
4.824 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 1748 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79249 | |
| Vorwahl: | 0761 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FR | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 15 073 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Friedhofweg 11 79249 Merzhausen | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Christian Ante | |
| Lage der Gemeinde Merzhausen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald | ||
Merzhausen ist eine Gemeinde im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg (Deutschland). Der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Hexental befindet sich in Merzhausen.
Inhaltsverzeichnis |
Zwischen dem Schönberg und dem Schwarzwald am Nordende des Hexentals gelegen, gehört Merzhausen sowohl zur sogenannten Vorbergzone als auch bereits zum Schwarzwald, da durch die Gemeinde die Hauptverwerfung zwischen Oberrheingraben und Schwarzwald verläuft. Die Gemeind liegt auf einer Höhe von 254–538 m. Die Gemeinde schließt sich nahtlos an die Stadt Freiburg an.
Auf der Gemarkung Merzhausen liegt auch das Jesuitenschloss.[2]
Merzhausen wurde erstmals 786 erwähnt, als der örtliche Grundbesitzer Heimo Güter an die Abtei St. Gallen verschenkte. Nachdem diverse Freiburger Adelsgeschlechter den Ort besaßen, erwarb ihn 1635 das Freiburger Jesuitenkloster. Nach Aufhebung des Ordens im Jahr 1773 ging er an die Familie Schnewlin Bernlapp von Bollschweil über und nach deren Erlöschen 1838 an das Geschlecht Schauenburg (Oberkirch). Schließlich ging der Ort 1806 mit dem gesamten Breisgau an das neu errichtete Großherzogtum Baden (Land) über.
Merzhausen blieb auch nach der Reformation römisch-katholisch. Die Pfarrkirche ist dem Heiligen Gallus geweiht. Die Pfarrgemeinde gehört zur Seelsorgeeinheit Hexental im Dekanat Freiburg.
Erst durch die Zuwanderung von Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg entstand eine evangelische Gemeinde, die Johannes-Gemeinde.
Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 ergab bei einer Wahlbeteiligung von 55,62 % (2004: 62,3 %) folgende Sitzverteilung:
| GRÜNE | 34,1 % | +2,8 | 5 Sitze | +1 |
| CDU | 30,0 % | -3,5 | 4 Sitze | -1 |
| FBG | 21,5 % | +1,5 | 3 Sitze | – |
| SPD | 14,5 % | -0,7 | 2 Sitze | – |
Die ungebundene Kaufkraft betrug 2005 pro Einwohner 20.871 €; es gibt in Baden-Württemberg lediglich vierzig Gemeinden, die eine höhere Kaufkraft haben.
Bis 2005 gab es in Merzhausen einen eigenen Polizeiposten. Dieser wurde aufgelöst, so dass das nächste Polizeirevier nunmehr in Ehrenkirchen ist.
In Merzhausen befindet sich der Sitz der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet.
Die Kirche St. Gallus wurde erstmals 786 erwähnt. Die heute noch das Ortsbild prägende „Alte Kirche“ wurde 1759/60 erbaut. Neben diesem Gebäude wurde in den Jahren 1976 bis 1978 eine neue Kirche errichtet. Die Alte Kirche, mit dieser verbunden, wurde 1978 renoviert.
Das ehemalige Jesuitenschloss von 1666 erhielt 1727 seine heutige Gestalt und beherbergt neben einem Weinbaubetrieb ein badisches Restaurant mit Terrassenausblick über Freiburg, den Kaiserstuhl, die Rheinebene und den südlichen Schwarzwald. Im Dorfkern steht das Alte Schloss Merzhausen.
In der Ortsmitte entsteht zurzeit das Kultur- und Bürgerhaus, das bis Ende 2012 fertiggestellt werden soll.
Mit dem von Bürgern (gemeinnützig) betriebenen Bürgerbad gibt es in der Gemeinde ein Schwimmbad mit Sauna, Liegewiese und Außenbecken.
Merzhausen ist der Ausgangspunkt des historischen Bettlerpfads, einer heute als Wanderweg ausgewiesenen alten Wegeverbindung von Freiburg über Staufen im Breisgau und Sulzburg nach Badenweiler.
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