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| Klassifikation nach ICD-10 | ||
|---|---|---|
| C45 | Mesotheliom ICD-O M905/3 | |
| C45.0 | Mesotheliom der Pleura | |
| C45.1 | Mesotheliom des Peritoneums | |
| C45.2 | Mesotheliom des Perikards | |
| C45.7 | Mesotheliom sonstiger Lokalisationen | |
| C45.9 | Mesotheliom nicht näher bezeichnet | |
| ICD-10 online (WHO-Version 2011) | ||
Das Mesotheliom ist eine Karzinose, welche vor allem in der Pleura (Pleuramesotheliom), dem Herzbeutel und dem Peritoneum sowie an der Tunica vaginalis testis vorkommt, allerdings kann es auch an anderen Stellen auftreten. Es tritt in allen Lokalisationen vor allem bei Menschen auf, die häufig mit Asbest gearbeitet haben (Asbestose). Das Mesotheliom ist meistens bösartig, benigne Formen treten jedoch auch auf.
Inhaltsverzeichnis |
Mesotheliome sind seltene und oft schwer zu diagnostizierende Bindegewebstumore im Bereich des Mesothels, vor allem der Pleura. Männer sind häufiger von der Erkrankung betroffen (Wahrscheinlichkeit ca. 1:1000). Nach aktuellen Erkenntnissen wird das Mesotheliom zumeist durch Asbesteinwirkung, Glasfaserstaub oder Toxikose durch Zigarettenrauch und andere exogene Schadstoffe hervorgerufen. Formen, die primär im Mesothel des Bauchfells oder Herzbeutels auftreten, sind wesentlich seltener.
Todesfälle Mesotheliom in der BRD[1]
| Jahr | Zahl |
|---|---|
| 1998 | 818 |
| 2001 | 1094 |
| 2004 | 1117 |
| 2006 | 1171 |
In Tuzköy, einem Dorf in der Türkei, verstirbt jeder zweite an einem Mesotheliom.
Die Symptome entsprechen denen einer Asbestose.
Die Diagnose erfolgt durch zytodiagnostische Untersuchungen aus Zellproben, die mittels Feinnadelbiopsie gewonnen werden, Histologie, Pleurabiopsie sowie radiologische Untersuchungen. Bevorzugt werden computertomografische (CT) Verfahren bei der Diagnose eingesetzt, um eine Metastasierung des Thorax, der Thoraxwand und der Lunge abzuklären.
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