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Michael Schwibbe (* 23. November 1948 in Brilon) ist ein deutscher Psychologe und Kulturanthropologe.
Nach dem Abitur 1967 am humanistischen Zweig des Leopoldinum in Detmold studierte Schwibbe an der Georg-August-Universität Göttingen Psychologie. Dort promovierte er 1981 zur Dr. rer. nat. an der biologischen Fakultät. Nach seiner Assistentenzeit am Psychologischen Institut wechselte er an das Deutsche Primatenzentrum in Göttingen, übernahm die Funktion der Stabsstelle für IT/Kommunikation und erhielt mehrere Lehraufträge der Georg-August-Universität. Sein Zweitstudium der Kulturanthropologie in Göttingen beendete er 1989 mit der Promotion zum Dr. phil.
Schwibbe veröffentlichte mehr als neunzig Publikationen in internationalen Zeitschriften zur Psychophysiologie, Psycholinguistik, Primatologie und Kulturanthropologie. Er ist Gründungsmitglied der Gesellschaft für Primatologie GfP (1988) und der Deutschen Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie DGGTB (1991) und fungiert als Herausgeber der internationalen Journale „Primate Report“ und „Lemur-News“. Schwibbe organisierte 1985 den Kongress der „International Primatological Society (IPS)“ in Göttingen. Im Deutschen Primatenzentrum, im Senckenberg-Museum in Frankfurt, in München und in Leipzig veranstaltete er im Rahmen der Leibniz-Gemeinschaft WGL Ausstellungen und Vorträge zur Evolution der Hominiden. 1994 veröffentlichte Schwibbe einen Census von Primaten in Menschenhand in Europa und Nordafrika. Von 1985 bis 2007 war er Vorsitzender des IT-Arbeitskreises der Leibniz-Gemeinschaft. Im Aufsichtsrat des DPZ hatte er Sitz und Stimme zwischen 1986 und 1995.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schwibbe, Michael |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Psychologe und Kulturanthropologe |
| GEBURTSDATUM | 23. November 1948 |
| GEBURTSORT | Brilon |