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Micrologus

Der Micrologus (Guidonis) de disciplina artis musicae (zu deutsch: Kurze Abhandlung (Guidos) über die Regeln der musikalischen Kunst) ist eines der bedeutendsten musiktheroretischen Werke des Mittelalters, das als Hauptwerk des Benediktiner-Mönches Guido von Arezzo etwa um 1025 geschrieben wurde.

Der Micrologus ist Bischof Teodaldo von Arezzo gewidmet. Er behandelt das Singen und Lehren des Gregorianischen Chorals und diskutiert die Möglichkeiten, mehrstimmige Musik zu komponieren.

Inhalt

Der Inhalt gliedert sich in folgende Abschnitte:

  • Vorrede
  • Inhaltsverzeichnis
  • Kapitel I. Was derjenige zu tun hat, der die Musik erlernen will?
  • Kapitel II. Welche oder welcher Art die Noten sind und wie viele?
  • Kapitel III. Über die Anordnung derselben auf dem Monochord
  • Kapitel IV. Auf welche sechsfache Art die Töne unter sich verbunden werden?
  • Kapitel V. Von der Oktave und warum es nur sieben Noten gibt?
  • Kapitel VI. Über die Teilungsverhältnisse und ihre Erklärung
  • Kapitel VII. Über die Verwandtschaft der Töne nach vier Tonarten
  • Kapitel VIII. Über andere verwandtschaftliche Beziehungen (der Töne) und b und h
  • Kapitel IX. Über die Ähnlichkeit der Töne, welche nur allein bei der Oktave eine vollkommene ist
  • Kapitel XI. Welcher Ton im Gesang den Vorrang behauptet und warum?
  • Kapitel XII. Über die Teilung der vier Tonarten in acht
  • Kapitel XIII. Über die Kennzeichen der acht Töne, und ihren Umfang nach der Höhe und Tiefe
  • Kapitel XIV. Über die Tropen und den Einfluss der Musik
  • Kapitel XV. Über das wohlgefügte oder wohlzufügende Ebenmaß einer Melodie
  • Kapitel XVI. Über die vielfache Manchfaltigkeit der Töne und Tongruppen
  • Kapitel XVII. Dass alles in Gesang gebracht werden kann, was gesprochen wird
  • Kapitel XVIII. Über die Diaphonie, das heißt über die Regeln des Organums
  • Kapitel XIX. Nähere Betrachtung der besagten Diaphonie an Beispielen
  • Kapitel XX. Wie die Musik aus dem Klange der Hämmer erfunden worden sei (siehe auch: Pythagoras in der Schmiede)

Literatur

Weblinks

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