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Mihăilești

Dieser Artikel beschreibt die Stadt Mihăilești im Kreis Giurgiu (Rumänien). Für die gleichnamige Gemeinde im Kreis Buzău, siehe Mihăilești (Buzău).
Mihăilești
Wappen fehlt
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Mihăilești (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Große Walachei
Kreis: Giurgiu
Koordinaten: 44° 19′ N, 25° 54′ O44.323888888925.906944444490Koordinaten: 44° 19′ 26″ N, 25° 54′ 25″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 90 m
Einwohner: 7.297 (1. Juli 2007)
Postleitzahl: 085200
Telefonvorwahl: (+40) 02 46
Kfz-Kennzeichen: GR
Struktur und Verwaltung (Stand: 2008)
Gemeindeart: Stadt
Gliederung: 3 Gemarkungen/Katastralgemeinden: Drăgănescu, Novaci, Popești
Bürgermeister: Mihai Dobre (PD-L)
Postanschrift: Str. Bucuresti, nr. 142
loc. Mihăilești, jud. Giurgiu, RO–085200

Mihăilești ist eine Stadt im Kreis Giurgiu (Rumänien).

Inhaltsverzeichnis

Lage

Mihăilești liegt in der Walachischen Tiefebene am rechten Ufer des Flusses Argeș. Die Kreishauptstadt Giurgiu befindet sich etwa 50 km südlich, die Landeshauptstadt Bukarest 20 km nordöstlich.

Geschichte

Archäologische Funde bestätigen eine Besiedlung des Gebietes seit der Bronzezeit. Im Ortsteil Popești wurden Reste einer getisch-dakischen Festung entdeckt.[1]

Das lange dörflich geprägte Mihăilești entwickelte sich im Zuge der Ausdehnung von Bukarest zu einem Vorort der rumänischen Hauptstadt. In den 1980er Jahren wurde in unmittelbarer Nähe des Ortes der Argeș aufgestaut. Dieser Stausee ist bis heute (2009) das einzige vollendete Projekt des von Nicolae Ceaușescu geplanten Bukarest-Donau-Kanals. 1987 wurde Mihăilești zur Stadt erklärt. Nach der Revolution von 1989 entstanden Einkaufszentren und sonstige Dienstleistungsbetriebe, was zu einer raschen Zunahme des Wohlstands, aber auch zu gestiegenen Immobilienpreisen führte. Im Mai 2008 wurde Mihăilești als „Stadt ohne Arbeitslose“ beschrieben.[2]

Bevölkerung

Bei der Volkszählung 2002 wurden in der Stadt 7.490 Einwohner registriert, darunter 7.241 Rumänen und 241 Roma.[3] Etwa 4.500 lebten in Mihăilești selbst, die übrigen in den drei Katastralgemeinden.

Verkehr

Mihăilești besitzt keinen Bahnanschluss. Mehrmals täglich bestehen Busverbindungen nach Bukarest.

Sehenswürdigkeiten

  • Stausee (10,13 km²)
  • Kirche Sf. Voievozi (1714)
  • Kirche Adormirea Maicii Domnului (18. Jahrhundert) im Ortsteil Novaci
  • Kirche Sf. Treime (1689) im Ortsteil Popești

Einzelnachweise

  1. Website des rumänischen Kulturministeriums, abgerufen am 26. März 2009
  2. Adevarul.ro vom 5. Mai 2008, abgerufen am 26. März 2009
  3. Volkszählung 2002, abgerufen am 26. März 2009
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